100. Jahrestag
Ein zärtlicher Moment zwischen Mutter und Kind.

Unsere globale Reichweite

Während Kiwanis im Verlauf seines ersten Jahrhunderts immer weiter wuchs, erweiterte sich auch die Reichweite der Organisation und somit deren Fähigkeit, massive Veränderungen herbeizuführen. Die Entwicklung erfolgte stufenweise. Im Jahr 1916, ein Jahr nach der Gründung, gab es lediglich drei Kiwanis Clubs mit ungefähr 500 Mitgliedern. Heute gehören unserer Kiwanis-Familie nahezu 600.000 Mitglieder von Clubs in 80 Ländern an.

Diese Clubs und Mitglieder kümmern sich um die spezifischen Angelegenheiten ihrer eigenen Gebiete, während sie sich gleichzeitig auch globalen Bedürfnissen zuwenden. Kiwanier führen jährlich annähernd 150.000 Serviceprojekte durch. Sie bringen nahezu 100 Millionen USD an Spendengeldern auf und leisten mehr als 6 Millionen Servicestunden. Diese Zahlen sind umso beeindruckender, wenn die Arbeit und der Einsatz derjenigen Organisation, die Kiwanis angeschlossen sind, mitberücksichtigt werden. Zum Beispiel: Key Clubs tragen jährlich 12 Millionen Servicestunden, Circle K Clubs 500.000 und Aktion Clubs weitere 92.000 Stunden bei.

Über Jahrzehnte hinweg hat das alte Kiwanis-Motto „Wir bauen“ die Wohltätigkeitsbemühungen der Organisation – angefangen mit der Bereitstellung von notwendiger Unterstützung während der Weltwirtschaftskrise bis zur Bekämpfung der Wahlmüdigkeit im Jahr 1950 – angemessen beschrieben. Heute helfen Kiwanier unter dem neuen Motto „Wir dienen den Kindern der Welt“ den jüngsten Erdenbürgern in noch nie dagewesenem Ausmaß. Gemeinsam mit UNICEF hat Kiwanis bei der Einrichtung von Programmen zur Bekämpfung von Jodmangelerkrankungen (IDD) – einer der führenden Ursachen vermeidbarer geistiger Behinderungen – geholfen. Mitglieder und Clubs spendeten und sammelten etwa 100 Millionen USD für dieses Projekt und trugen maßgeblich dazu bei, diese Erkrankungen zu eliminieren.

Heute habe Kiwanier mit dem Eliminate-Projekt – einem Programm zur Eliminierung von mütterlichem und frühkindlichem Tetanus, das erneut gemeinsam mit UNICEF ausgeführt wird – ihre Ziele sogar noch höher angesetzt. Mit dem Aufbringen von 110 Millionen USD zielt Kiwanis darauf ab, diese schmerzvolle und tödliche Krankheit bis zum Ende des Jahres unseres 100-jährigen Bestehens im Jahr 2015 auszurotten und möglicherweise 129 Millionen Mütter und Babys zu retten.

Was steht uns im nächsten Jahrhundert bevor? Das kann uns niemand genau sagen. Falls man die letzten 100 Jahre als Maßstab nehmen kann, kann man davon ausgehen, dass die folgenden Jahrzehnte sowohl von kleinen als auch von umfangreichen guten Taten und Wohltätigkeitsaktionen geprägt sein werden. Einige werden den Verlauf eines einzelnen jungen Menschenlebens ändern, andere wiederum werden das Schicksal von Millionen Menschen beeinflussen.