Aktuelle Neuigkeiten

  • Schönheit kennt keine Altersgrenze

    Aug 13, 2014
    Teilnehmerinnen und Preisrichter des Seniorenheim-Schönheitswettbewerbs „Scott Health Rehab Beauty Pageant“ feiern eine weitere erfolgreiche Veranstaltung.

    Als nach Freiwilligen gesucht wurde, die die Teilnehmerinnen eines bevorstehenden Schönheitswettbewerbs begleiten sollten, gab es im Kiwanis Club Swainsboro, Georgia, keinen Mangel an Personen, die bereit waren, diese Aufgabe zu übernehmen. Die Clubmitglieder waren stolz darauf, Bewohnerinnen des Seniorenheims beim zweiten jährlich stattfindenden „Scott Health and Rehab Beauty Pageant“ begleiten zu dürfen.

    „Jede Heimbewohnerin kann an diesem Wettbewerb teilnehmen“, sagt Kay Peacock, Veranstaltungskoordinatorin und Mitglied des Kiwanis Clubs Swainsboro.

    Die Jury kürt eine Ms. Congeniality, eine Zweit- und eine Drittplatzierte sowie eine „Königin“ von „Scott Health and Rehab“. Die Gewinnerin der diesjährigen Veranstaltung war die 91-jährige Katherine Soles. Durch ihren Sieg qualifizierte sie sich fürt die Teilnahme am landesweiten „Ms. Georgia Health Care Association Pageant“ (unter anderem gesponsert vom Kiwanis Club Peachtree, Atlanta, Georgia).

    Diese Vereinigung vertritt die Auffassung, dass durch die Schönheitswettbewerbe ein positives öffentliches Image von Altenheimbewohnern sowie ihrer Möglichkeit gefördert wird, ein erfülltes Leben zu leben.

    „Wir erhalten das gesamte Jahr über positives Feedback aus der Gemeinde. Alle sind dankbar, dass wir diese Veranstaltung durchführen“, sagt Peacock. „Viele Leute aus der Umgebung und die Angehörigen der Teilnehmer kommen zu dieser Veranstaltung und unserer Einrichtung kommt viel Aufmerksamkeit zu. Und die Teilnehmerinnen sehen einfach umwerfend aus!”  — Cindy Dashnaw
  • Stadt veranstaltet Abendessen zu Ehren von Star-Sportlern

    Aug 13, 2014
    Stadt veranstaltet Abendessen zu Ehren von Star-Sportlern

    Seit mehr als 20 Jahren ehrt der Kiwanis Club Guelph, Ontario, die Sportlegenden der Stadt und nutzt diese Veranstaltung dazu, der Gemeinde etwas zurückgegeben.

    Im Jahr 1987 riefen drei Kiwanier ein Fundraising-Bankett ins Leben, zu dem berühmte Sportler eingeladen wurden, um möglichst viele Besucher anzuziehen. Fünf Jahre später schloss sich der Club mit der Stadt zusammen, um die Hall of Fame von Guelph zu sponsern. Das jährliche Sports Celebrity Dinner (Abendessen für berühmte Sportler) des Clubs findet derzeit im Zusammenhang mit den jährlichen Feierlichkeiten zur Aufnahme von Mitgliedern in die Ruhmeshalle statt und zieht hunderte von Teilnehmern an.

    Der Club sammelt bei diesem Abendessen nahezu 20.000 kanadische Dollar ein und unterstützt mit diesem Geld verschiedene Gemeindeprojekte. Eines der Hauptprojekte ist Camp Belwood, ein Sommercamp für behinderte Kinder und Erwachsene.
     
    „Unsere Einnahmen sind stark vom Verkauf der Hall-of-Fame-Eintrittskarten abhängig“, sagt der Kiwanier Wayne Mizen, der bei der Organisation des ersten Banketts geholfen hat und seit 1993 Mitglied des Vorstands der Hall of Fame ist. „Wir haben die Notwendigkeit gesehen, den Sport auf allen Ebenen zu fördern.”

    Doch der Kiwanis Club Guelph unterstützt nicht nur die Hall of Fame, sondern setzt sich auch für die Behindertenolympiade und für Athleten der Highschool ein. Jedes Jahr zeichnet der Club im Rahmen des Banketts die besten Highschool-Athleten der Stadt aus. 

    Beim Juni-Bankett wurden vier Einzelpersonen und ein Team aufgenommen: der Hallen-Lacrosse-Torwart Bob „Whipper“ Watson, der Veteranensportler Thomas McKenna, der Hockey-/Baseball-Trainer und -Unterstützer Rob Holody, der Hockey-Schiedsrichter James King und das 1960er Jugend-Baseball-Team von Kiwanis, das als erstes Team aus Guelph die Provinzmeisterschaft der Ontario Baseball Association gewonnen hatte. Damit ist die Gesamtzahl der seit der ersten Zeremonie im Jahr 1993 in die Hall of Fame aufgenommenen Mitglieder auf 116 gestiegen, darunter 18 Teams.  — Michael Jackson

  • Filme drehen

    Aug 13, 2014
    Ein von einem professionellen Filmemacher geleiteter Workshop hilft Teenagern bei der Perfektionierung ihrer Erzähltechniken.

    Im Colonial Theater spielt sich etwas Besonderes ab. In Idaho Falls, einer von engem Zusammenhalt geprägten Gemeinde, die sich allmählich zu einem Mekka für junge Filmemacher entwickelt, findet das zehnte jährliche Kiwanis Teen Film Festival statt. Die jungen Filmemacher reisen teilweise aus dem äußersten Westen Wyomings an, nur um an diesem einen Filmabend teilzunehmen.

    Die Idee für dieses Festival entstand im Jahr 2003, als Steve Parry, Mitglied des Kiwanis Clubs Idaho Falls, sich ein Snowboarding-Video seines Neffen anschaute und dachte, dass es eine Gelegenheit und einen Ort geben sollte, wo Jugendliche ihre Arbeit und ihr Talent präsentieren können. Er besprach diese Idee mit seinem Kiwanis Club und gemeinsam wurde dann damit begonnen, das Filmfestival 2004 zu organisieren.

    „Ich war bei meiner ersten Teilnahme an diesem Festival sehr erstaunt, was diese Kinder alles zustande bringen konnten“,  sagt Marci Dimick, der Exekutivdirektor des Festivals. „Vom Storyboard bis zu der Ideenfindung, den Aufnahmen, Lichteinstellungen, Requisiten, Kostümen, dem Drehort und Make-up … Man sieht regelrecht, dass sich die Kinder viel Zeit für ihre Arbeit genommen haben. Die Qualität ihrer Filmaufnahmen war einfach erstaunlich.”

    „Man sieht oft, dass Teenager für ihr sportliches, musikalisches oder schauspielerisches Talent anerkannt werden, aber nicht für ihr Talent zu filmen“, sagt Parry. „Diese Idee füllt nunmehr eine Lücke und lässt Teenagern, die Fähigkeiten entwickeln, die man benötigt, um ein wahrer Künstler in der Filmindustrie zu werden, Anerkennung zukommen. Das Filmfestival hat sehr viel Unterstützung erhalten und Idaho Falls hat die Veranstaltung mit offenen Armen begrüßt.”

    Es ist Showtime! Auf den Sitzen des Theaters, auf denen Familienmitglieder, Freunde und Fremde Platz genommen haben, kehrt angespannte Ruhe ein. Der Zeremonienmeister ruft den Namen eines der Filmemacher auf. Jubel und Applaus bricht aus, gefolgt von Auszeichnungen und Bewertungen von den Preisrichtern. Die Lichter verdunkeln sich und der Film des Teenagers erscheint 10,5 m über der Menschenmenge. Es schallt durch die Gänge, die Wände wackeln und der Boden vibriert – es ist kraftvoll und inspirierend zugleich.

    Dort, im Schutz der Dunkelheit, spielen sich verflochtene Geschichten ab: von Angst und Horror, persönlichen Triumphen, Leidenschaft fürs Tanzen und Rennen, Supermächten, Autounfällen, vom Kunstfilm bis zur Animation … Filme, die von unglaublichen persönlichen Leistungen und emotional einfühlsamen Gedanken in Bezug auf den Tod handeln. Das menschliche Drama der Momente – all derjenigen kleinen Dinge, die den so unterschiedlichen Zuschauern ein Gefühl der Zusammengehörigkeit vermitteln – spielt sich ab.  — Curtis Billue

    Mit der Kiwanis-Magazin-iPad-App, die über den Newsstand erhältlich ist, können Sie mehr lesen oder sich Videos anschauen (Englisch).

  • Gemeinsam setzen sich Panama und Japan für den Wiederaufbau einer Schule ein

    Jul 10, 2014
    Children wave Panama and Japan flags in celebration of their new school.

    In der kleinen, in einer windigen Bergregion gelegenen Gemeinde von Piedra de Amolar haben Wände aus Flechtwerk im Vergleich mit Betonblöcken keine Chance. Die ländliche Stadt, die sich in einem entlegenen Teil der Provinz Veraguas, Panama, befindet, äußerte vor kurzem das Bedürfnis nach neuen Klassenzimmern für die örtliche Grundschule.

    „Die Lernbedingungen in der Grundschule waren absolut unzureichend“, erklärt Alfredo Luciana, Präsident des Kiwanis Clubs Metropolitan, Panamá City. „Drei der Klassenzimmer waren aus Betonblöcken gemauert, die anderen vier Klassenzimmer waren aus Flechtwerk gebaut, das von den dort herrschenden heftigen Winden größtenteils zerstört worden war. Schüler, Eltern und Lehrer hatten schon seit langem den Wunsch, dass alle Klassenzimmer aus Betonblöcken gemauert werden sollten.”

    Da Piedra de Amolar bereits jährlich Hilfe im sozialen, medizinischen und Ausbildungsbereich erhielt, war den Kiwaniern bewusst, dass die Geldmittel für neue Klassenzimmer nicht aus dem begrenzten Bildungsbudget des Landes kommen würden. Eingedenk der engen Beziehung ihres Landes mit Japan, die bis ins Jahr 1904 zurückreicht (als Panama seine Unabhängigkeit erlangte), machte eines der Mitglieder den Vorschlag, einen Zuschuss von einem Fonds zu beantragen, der von Japan eingerichtet worden ist, um diese Region zu unterstützen.

    „Wir vergeudeten keine Zeit“, sagt Alfredo. „Teams aus unserem Club wurden damit beauftragt, sich um die rechtlichen und technischen Angelegenheiten bzw. um die administrativen Aspekte des Projekts zu kümmern und mit dem japanischen Konsulat und den Baubeauftragten abzustimmen. Wir wählten einen Bauunternehmer aus, der bereits Erfahrung mit dem Bau einer schulischen Einrichtung in einem entlegenen und schwer zugänglichen Gebiet vorweisen konnte.”

    Die Kiwanier waren in der Lage, sich einen Betrag von mehr als 120.000 USD zur Ausführung dieses Projekts zu sichern. Hierin enthalten war auch eine Bilanzprüfung, die von einem unabhängigen Unternehmen durchgeführt wurde. Mehr als 600 Schüler im Alter von fünf bis zwölf Jahren profitierten vom Bau der neuen Klassenzimmer, die aus Betonblöcken errichtet wurden.

    Nach der Fertigstellung der Klassenzimmer versammelten sich zur Feier dieses besonderen Anlasses Repräsentanten vom Bildungsministerium Panamas und vom japanischen Konsulat mit den Schülern und Eltern.

    „Alle waren glücklich und dankbar, dass ihr Wunsch endlich in Erfüllung gegangen war“, sagt Alfredo. „Die gesamte Gemeinde kam zusammen, um das erfolgreiche Ergebnis zu feiern.”  — Nicholas Drake


  • Laternen schweben durch den Nachthimmel

    Jul 10, 2014
    Nach einem letzten Check vor dem Flug bereitet sich ein Scout darauf vor, seine Laterne aufsteigen zu lassen.

    In den Anleitungen zum Entzünden und Steigenlassen der Himmelslaternen wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Windstärke nicht mehr als 5 mph (8 km/h) betragen sollte. In der Nacht, in der der Key Club Owosso, Michigan, seine Himmelslaternen aufsteigen lassen wollte, war die Windstärke zu hoch. Die Schüler mussten den Start auf die darauffolgende Nacht verschieben. Die Begeisterung der Gemeinde wurde wegen dieser Verzögerung jedoch keinesfalls gedämpft.

    An einem windstillen Sonntagabend versammelten sich mehr als 300 Menschen am Owosso Airport, um 288 Himmelslaternen aufsteigen zu lassen, die die Key-Club-Mitglieder der Owosso High School verkauft hatten, um Spendengelder für das Wounded Warrior Project (Kriegsverletztenprojekt) aufzubringen.

    „Der Himmel war nachtblau“, sagt Jayne Brown, die Studienberaterin des Clubs. „Es war ein wunderschöner Anblick, als die Laternen in den Himmel aufstiegen.”

    „In diesem Jahr hatte der Key Club das Himmelslaternen-Projekt zum zweiten Mal zum gemeindeumfassenden Projekt ausgewählt“, sagt Brown. Im Jahr 2013 hatte der Club 212 Himmelslaternen zum Einzelpreis von 5 USD verkauft und einen großzügigen Spendenbetrag von insgesamt 950 USD für das Wounded Warrior Project eingenommen. Mit diesem Projekt werden US-Veteranen unterstützt, die sich von Verletzungen erholen.

    „Die Kinder hatten sehr viel Spaß bei diesem Projekt. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, es in diesem Jahr zu wiederholen und sogar zu erweitern“, sagt Brown.

    Laut Brown kam die Idee für dieses Projekt von David Shepard, dem Kiwanis-Berater des Key Clubs. Shepard gesteht, dass er schon immer vom Anblick der wunderschönen Laternen, die leuchtend in den Himmel emporschweben und die Nacht erhellen, begeistert gewesen sei.

    Der Key Club verkaufte die Tickets für die Himmelslaternen in Schulen und an Freunde, Schüler und Lehrer. Um den Verkauf zu fördern, kontaktierten die Mitglieder Veteranenorganisationen, die sich am Verkauf der Tickets beteiligten. Auch die Mitglieder des Flughafens setzten sich für diese Sache ein.

    Als die Ticketinhaber am Abend des verzögerten Starts am Flughafen eintrafen, wurden sie von Key-Club-Mitgliedern erwartet, die den Verkehr regelten und beim Einparken halfen. Im Terminal des Flughafens erhielten die Ticketinhaber ihre Himmelslaternen und Anweisungen, die bereits im Voraus von den Key-Club-Mitgliedern ausgedruckt worden waren.

    Um 21:00 Uhr wurde über den Lautsprecher verkündet: „Zünden Sie bitte Ihre Laternen an!“ Key-Club-Mitglieder mischten sich unter die Menschenmenge, um beim Entzünden der Laternen zu helfen und diese in den Nachthimmel aufsteigen zu lassen.

    „Wir haben 1.650 USD für das Wounded Warrior Project eingesammelt“, sagt Shepard. „Wir freuen uns sehr. Diese Veranstaltung macht den Erwachsenen genauso viel Spaß wie den Kindern. Viele Menschen der Gemeinde hatten bisher noch nie einen Start so vieler Himmelslaternen gleichzeitig miterlebt und sie waren begeistert.”

    Der Club hat bereits damit begonnen, Pläne für das Steigenlassen von Himmelslaternen im kommenden Jahr zu schmieden. Sie zielen darauf ab, noch mehr Laternen zu verkaufen und mehr Spendengelder einzusammeln.

    So wie die Hoffnung vieler Menschen im zarten Abendwind aufstieg, so stiegen auch die leuchtenden Laternen sanft in den Himmel empor und verschwanden in weiter Ferne. — Tamara Stevens
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