Aktuelle Neuigkeiten

  • Schönes 100-jähriges Jubiläum, liebes Kiwanis-Mitglied

    Jan 21, 2015

    Herzlichen Glückwunsch zum 100. Jubiläum! Als Präsident von Kiwanis International fühle ich mich geehrt, weil ich das 100-jährige Bestehen von Kiwanis mit Ihnen feiern kann! Der Club, der seinen Einsatz vor einhundert Jahren in Detroit, Michigan, USA, begann, ist zu einer internationalen Bewegung geworden, die auch weiterhin tagtäglich Verbesserungen für Menschen und Gemeinden erreicht. Ich hoffe, Sie fühlen sich ebenso geehrt wie ich, diese Tradition fortzusetzen.

    Zusätzlich zu der unglaublichen Wirkung, die wir in unserer Gemeinde erzielen, können wir stolz darauf sein, dass Millionen von Kindern frei von vermeidbaren Geisteskrankheiten aufgewachsen sind − aufgrund des Kiwanis-Versprechens, Jodmangelerkrankungen zu verringern, wurde ihrem Salz Jod zugeführt. Und nun wurden durch Das Eliminate-Projekt Millionen von Frauen und ihre zukünftigen Kinder vor mütterlichem und frühkindlichem Tetanus geschützt. Dennoch sterben weiterhin Tag für Tag 134 Neugeborene an dieser qualvollen und herzzerreißenden Krankheit.

    Es ist einfach, durch Das Eliminate-Projekt an jedem einzelnen Tag einen Unterschied zu machen. Schon mit 1,80 USD kann man Leben retten. Ich möchte Sie bitten, es wie ich zu machen und sich zu verpflichten, ein oder zwei Jahre lang jeden Tag ein Baby zu retten (Englisch). In dieser Zeit werden Sie, was auch immer in Ihrem Leben geschieht, jeden Tag in den Spiegel schauen können und wissen, dass Sie das Leben einer Frau und ihrer zukünftigen Babys gerettet haben. Es ist unser Geschenk an die Welt, diese Krankheit zu beseitigen.

    Ich hoffe, Sie bei der Feier zu treffen, die wir für den Kiwanis-International- Kongress planen, der diesen Juni in Indianapolis, Indiana, USA, stattfindet. Wenn es jemals einen Kiwanis-Kongress gab, den man nicht verpassen sollte, dann ist es dieser! Und in den kommenden Jahren werden Sie sagen können: Ich war dabei!

    Vielen Dank für alles, was Sie im Namen von Kiwanis unternehmen.


     





    John R. Button, M.D.
    2014-15 President
    Kiwanis International
  • Die Geschichte von Susan Fitzgerald

    Jan 19, 2015
    Der Kolumnist Jimmie Fidler hält beim Kiwanis-International-Jahreskongress 1957 in Atlantic City, New Jersey, eine Ansprache. [SM post] Kiwanis gibt nicht auf. So lautet die Quintessenz in einer Radiosendung von 1950.

    Doktor: Ich habe Ihre kleine Tochter untersucht und ich glaube, sie leidet an akuter Nephritis.

    Vater: Nephritis?

    Doktor: Ja, das ist eine Erkrankung, die zu Nierenversagen führt.

    Mutter: Ist das etwas Ernstes?

    Doktor: Es ist sehr ernst. Es gibt leider keine Behandlungsmöglichkeit. Letztendlich wird Ihre Tochter sterben.

    In den frühen 1950ern zeichnete Hollywoods Klatschkolumnist Jimmie Fidler eine dramatische Darstellung mit dem Titel „The Susan Fitzgerald Story“ („Die Geschichte von Susan Fitzgerald“) auf. Hier erzählte Fidler eine Geschichte von Eltern und Freunden, die verzweifelt nach einer Heilungschance für die achtjährige Susan suchten. Schließlich, als das Mädchen in einem Krankenhaus in San Bernadino, Kalifornien, im Koma lag, nahm ein Freund der Familie mit Fidler wegen seiner Position als Gründer der National Kids’ Day Foundation Kontakt auf. (Hören Sie sich „The Susan Fitzgerald Story“ auf der iPad-App des Kiwanis-Magazins an [Englisch].)

    „Alles, was unsere Stiftung tut, ist, Kiwanis Clubs am Kindertag bei ihren Einsätzen zum Wohl von Kindern und bei Spendenaktionen zu helfen“, erklärte Fidler. Hoffnungsvoll fügte er jedoch hinzu: „Ich bin mir sicher, dass die Kiwanier helfen können.“

    Dem Rat Fidlers folgend, rief der Freund der Familie bei Larry Titus an. Dessen Kiwanis Club West Hollywood, Kalifornien, stellte 900 USD für Susans Behandlungskosten bereit und kümmerte sich darum, dass das Mädchen mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus in Hollywood verlegt wurde.

    „Sieben Wochen waren vergangen, seit die kleine Susan Fitzgerald ins Koma gefallen war. Ihr abgemagerter Körper regte sich nur schwach in dem kleinen Krankenhausbett“, berichtete Fidler. „Langsam und heimlich öffneten sich die Augen des Kindes und sie begann zu sprechen.“

    Jimmie Fidler war von den 1930er bis in die 1950er Jahre hinein einer der populärsten Klatschkolumnisten Hollywoods. Von seinen Radiosendungen sagte man, dass sie der Karriere eines Schauspielers gleichermaßen Ruhm wie auch Schaden zufügen konnten. Doch er war auch ein Mitglied des Kiwanis Clubs Hollywood und unterstützte aktiv das Kindertag-(Kids’Day-)Projekt von Kiwanis International.

    Von 1949 bis Mitte der 1950er Jahre rezensierte Fidler Hollywood-Filme für das Kiwanis-Magazin, wählte familienfreundliche Filme wie die Komödie „The Yellow Cab Man“ („Der Unglücksrabe“) mit Red Skelton aus und warnte Familien vor Filmen wie „White Heat“ („Sprung in den Tod“) mit James Cagney.
  • Ein Picknick für alle Generationen

    Jan 18, 2015
    Vorschulkinder genießen bei einem Picknick in Allentown, Pennsylvania, Hotdogs, Chips und Apfelscheiben.

    Ähnlich wie bei einem Familientreffen – nur besser organisiert – bringt der Kiwanis Club Allentown, Pennsylvania, Jahr für Jahr mehrere Generationen bei einem Picknick zusammen. Eigentlich gilt diese Feier der Jugend – aber von dieser Veranstaltung profitieren alle.

    Dieses Jahr nahmen 90 Vorschulkinder des Kinderzentrums Lehigh Valley an der fünften Ausgabe der jährlich stattfindenden Veranstaltung teil. Die drei- bis fünfjährigen Gäste wurden von etwa zwei Dutzend Key-Club-Teenagern der Highschools William Allen und Allentown Central Catholic – unter Aufsicht von erwachsenen Kiwanis-Mitgliedern – an Spielstationen unterhalten. 

    „Anfangs war es etwas chaotisch“, so Kiwanis-Mitglied Tom Harp. „Aber nach einer halben Stunde lief alles wie am Schnürchen.“

    Dieses „Alles“ setzte sich unter anderem zusammen aus: einem Segelbootrennen, Mini-Basketball, dem Herstellen riesiger Seifenblasen, einem Hindernisparcours und einer Hüpfburg.

    „Eine Stunde und fünfzehn Minuten lang besuchten die Kinder eine Station nach der anderen und hatten ihre Freude an diesen Aktivitäten“, sagt Harp. „Es handelte sich sowohl um eine gute Übung als auch um eine hervorragende Lernerfahrung für die Kinder. Zwischendurch konnte man auch sehen, dass die Key-Club-Mitglieder genauso viel Spaß hatten wie die Kinder!“

    Die „familiäre“ Zusammenarbeit ging jedoch noch weiter. „Zum Mittagessen kochten unsere erwachsenen Mitglieder Hotdogs, die auf Tabletts gelegt wurden“, sagt Harp. „Die Key-Club-Mitglieder garnierten die Tabletts mit Chips und Apfelscheiben und servierten sie den Kindern. Außerdem kümmerten sie sich darum, dass jedes Kind etwas zu trinken hatte und es ihnen an nichts fehlte.“

    Jedes Jahr versucht der Club, diese Veranstaltung noch besser zu machen. In diesem Jahr wurde so zum Beispiel die Seifenformel für die Seifenblasen optimiert und die Mitglieder Keith und Jessica Reynolds stellten Überraschungstüten bereit.  — Shanna Mooney
  • Eine Puppe, die Leben rettet

    Jan 18, 2015
    Mit einer von Kiwanis erworbenen Puppe werden Ärzteteams in Neuseeland darin geschult, mit Notfällen bei frühgeborenen Babys umzugehen.

    Normalerweise dauert es 40 Wochen, bis sich ein Baby vollständig entwickelt hat. Doch wie sooft, wenn es um Kinder geht, verläuft auch hier nicht immer alles nach Plan. Die Frage, die sich dann stellt, lautet: Wie bereiten sich Ärzte und Krankenpfleger auf unvorhergesehene medizinische Komplikationen vor, die bei einem frühgeborenen Baby auftreten könnten?

    Als die Divisionen 1 und 10 des Distrikts Neuseeland/Pazifik nach einem potentiellen gemeinsamen Projekt Ausschau hielten, erkundigte sich Megan Alwyn Allan, Mitglied des Kiwanis Clubs Waiau Pa, Clarks Beach, Pukekohe, Auckland, bei der Middlemore Foundation nach Ideen. Diese wohltätige Stiftung unterstützt Gesundheitsdienste und sammelt Gelder für sie. Die Stiftung machte sie darauf aufmerksam, dass die Kinderkrankenhäuser Middlemore und Kidz First Children’s eine Modellpuppe zum Einüben der Frühgeborenen-Versorgung benötigten.

    Die lebensgroße Puppe ist mit einem ausgeklügelten Computerprogramm ausgestattet, das lebensbedrohliche Zustände, die bei frühgeborenen Babys auftreten können, simuliert. Dank dieser Modellpuppe können sich Ärzteteams auf echte Notfälle vorbereiten.

    Um die Spendensumme von 27.000 NZD aufzubringen, die zum Erwerb der Modellpuppe benötigt wurde, führten neun Kiwanis Clubs sowie der Key Club der Papatoetoe High School aus Auckland zwei Jahre lang verschiedene Spendenaktionen durch, unter anderem:
    • Würstchengrillen (oder Barbecues)
    • einen Marktstand
    • Trivia-Spiele
    • eine Modenschau
    „Unsere größten Spendenaktionen haben wir während der beiden V8-Autorennen in Pukekohe durchgeführt“, sagt Alwyn Allan. „An den Rennwochenenden haben wir Privatfahrzeuge auf dem Parkplatz einer Speditionsfirma geparkt, die uns den Platz extra zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt hat. Im zweiten Jahr haben wir entlang der Strecke vom Bahnhof zur Rennbahn, über die die Fans kamen, ein Barbecue veranstaltet.“ Unter anderem wurden Bratwürste gegrillt, Kürbisgewichte geschätzt (die Preise für diesen Wettbewerb wurden von lokalen Geschäften gespendet) und Überraschungstüten an Kinder, die mit ihren Eltern zum Wettrennen kamen, verkauft. Die Gruppe konnte in den zwei Jahren, in denen das V8-Rennen durchgeführt wurde, nahezu 4.500 NZD einsammeln.

    „Die Modellpuppe hat einen Stammplatz in unserer Abteilung für Neonatologie eingenommen. Unsere Mitarbeiter lernen an ihr einzeln und im Team, das Leben schwerkranker Neugeborener zu retten, oder frischen ihre bereits erworbenen Kenntnisse auf“, sagt Joanne Hand, Direktorin für Beziehungen zum Gemeinwesen sowie Fundraising der Middlemore Foundation. „Die Middlemore Foundation wie auch das Middlemore-Krankenhaus sind den Kiwanis Clubs für die hervorragende Unterstützung, die unseren Mitarbeitern und Patienten zugutekommt, unendlich dankbar.“  — Cathy Usher



  • Zahnclub

    Jan 18, 2015
    Mitglieder des Denti Club strahlen.

    Wegen ihrer großen Schneidezähne sollten Hasen besonders auf Zahnhygiene achten – und dasselbe gilt für die Kinder in Panama! Diese Absicht verfolgt der Denti Club (Zahnclub), der vom Kiwanis Club Las Perlas, Panama-Stadt, Panama, gesponsert wird.

    Jedes Jahr werden die Kinder eingeladen, in den Club zu kommen, um eine eintägige Schulung in Sachen Zahnhygiene zu erhalten. Der Höhepunkt der Veranstaltung ist ein Zeichentrickfilm, dessen Star ein Hase als Zahnarzt ist. Im Anschluss an den Film führt Dr. María Gabriela Lescure de Varela vor, wie man richtig Zähne putzt.

    „Wir haben uns für dieses Projekt entschieden, weil wir kleine Kinder schon so früh wie möglich darüber aufklären möchten, wie sie ihre Zähne am besten pflegen können, um zukünftige Probleme zu vermeiden“, sagt die Kiwanierin Kenia Villarreal.

    Die Kinder wurden mit Zahnbürsten, Zahncreme, Seife sowie dem Zeichentrickfilm nach Hause geschickt. Die Artikel waren dem Club von der Firma Colgate-Palmolive gespendet worden.
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