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Mobilität für Adomba

Mrz 27, 2013

Adomba in front of a school bus

Adomba ist ein verspielter vierjähriger Junge, der es liebt, mit seinem Dreirad umherzufahren. Dies war ihm leider nicht immer möglich. Er kam in Ghana, Afrika, als Frühgeborener zur Welt. Seine Eltern trafen die Entscheidung, in die Vereinigten Staaten auszuwandern – in der Hoffnung, ihrem Sohn durch die dort bestehende Möglichkeit einer fortschrittlicheren Gesundheitsversorgung eine aussichtsreichere Zukunft bieten zu können.

Als erkannt wurde, dass Adomba Schwierigkeiten hatte, eigenständig zu laufen, und häufig stürzte, wurde sein Fall zur orthopädischen Beurteilung an Dr. John Delahay überwiesen. Dr. Delahay ist ein renommierter orthopädischer Chirurg am MedStar Georgetown University Hospital in Washington, D. C., und freiwilliger medizinischer Direktor der Kiwanis-Klinik für Orthopädie, in der Kinder behandelt werden, die keine Krankenversicherung haben oder aus einkommensschwachen Familien kommen. Die Klinik wurde im Jahr 1923 eingerichtet und kümmerte sich zunächst um Kinder, die sich von einer Polioerkrankung erholten. Finanziell unterstützt wird die Einrichtung primär von der Kiwanis-Stiftung des Distrikts Columbia. Jährlich bietet die Klinik mehreren hundert Kindern wie Adomba Krankengymnastik und Leistungen für Orthesen und Prothesen an.

Bei Adomba wurde eine Form der Zerebralparese diagnostiziert, die hauptsächlich die unteren Extremitäten beeinträchtigt, woraufhin er zur Unterstützung seiner Füße und Sprunggelenke speziell angepasste Schienen erhielt. Weiterhin arbeitete er wöchentlich eifrig mit einem Krankengymnasten in der Klinik und mit seinen Eltern zu Hause an der Verbesserung seiner Flexibilität und seines Gleichgewichts.

Zu Beginn der Krankengymnastik wurde Adomba vom Parkplatz mit einem Kinderwagen in das Gebäude gebracht. Heute rennt er alleine in die Klinik, um „Auntie Missy“ („Tante Missy“), eine Krankengymnastin, und die Direktorin der Klinik zu besuchen. Obwohl er bei der Entwicklung seines Gleichgewichts weiterhin auf Unterstützung angewiesen ist und zur Stabilisierung seiner Beine Schienen tragen muss, hüpft er umher, steigt Treppen, fährt mit seinem Dreirad und lässt sich von seiner Zerebrallähmung nicht bremsen.

Adombas Vater Martin hofft, sich sehr bald für die warmherzige Unterstützung der Gemeinde und die hervorragende Fürsorge, die seinem Sohn entgegengebracht wurde, bedanken zu können.

„Wir glauben, dass sich sein Gleichgewicht und sein Gang durch die Therapie verbessert haben und die weitere Verformung seiner Füße gestoppt wurde“, sagt Martin. „Wir stehen tief in der Schuld der Kiwanier und sind ihnen dankbar für die unschätzbare Hilfe, die sie Adomba gegeben haben.“
–Courtney Meyer

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