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Teamarbeit, die etwas bewirkt

Mai 15, 2013

Construction of the Garcelon Civic Centre

Durch Beharrlichkeit und ein gutes Gemeindenetzwerk wurde einem kanadischen Kiwanis Club ermöglicht, Gelder für den Bau eines Freizeitzentrums in der Gemeinde zu spenden. Die Unterstützung des Projekts ebnete schon sehr bald den Weg zur Veränderung der Gemeinde – und auch des Clubs.

Nach sieben Spendenaktionsjahren voller Einsatz erfüllte der Kiwanis Club St. Stephen, New Brunswick, sein Versprechen, 100.000 kanadische Dollar für den Bau des Garcelon Civic Centre aufzubringen. Das Bürgerzentrum soll zum freizeitlichen, sozialen und kulturellen Fokus der Gemeinde werden und mit dem Bau soll die wirtschaftliche Entwicklung angeregt werden. Die Einrichtung, die insgesamt 3,5 Millionen kanadische Dollar kostet, soll den Einwohnern und Geschäften von Charlotte County (New Brunswick, Kanada) und Washington County (Maine, USA) dienen und beinhaltet eine Eislaufbahn, ein Freizeit- und Therapiebad, eine Laufstrecke und Versammlungsräume. Die Eröffnung soll im Herbst 2013 stattfinden.

„Unser Club hat sich zur Beteiligung entschlossen, weil wir uns bewusst gewesen sind, wie wichtig eine derartige Einrichtung für unsere Gemeinde sein würde“, erklärt die Clubpräsidentin Lisa Murphy.

Die finanziellen Mittel von Bundes-, Landes- und Kommunalregierungen wurden durch Spenden, wie die des Kiwanis Clubs, ergänzt. Es handelte sich hierbei sowohl um die größte finanzielle Verpflichtung, die der Club in seiner Geschichte jemals eingegangen ist, als auch um die Haupteinnahmequelle des Projekts.

„Der Kiwanis Club St. Stephen wird finanziell von den Bewohnern der Gegend unterstützt“, erklärt der Clubsekretär Roger Alain. Obwohl die Steuerzahler der Gemeinde unterschiedliche Meinungen zu dem Projekt hatten, ist er der Meinung, dass der Kiwanis Club im besten wirtschaftlichen und bürgerlichen Interesse der Gemeinde handelte.

„Nachdem wir denjenigen zugehört hatten, die am Management dieses Projekts beteiligt sind, und nachdem sich die Stadtfunktionäre mit unserem Club getroffen hatten, um über Bedenken zu diskutieren, hatten wir den Eindruck, dass ein Projekt von derartigem Umfang eine positive Wirkung auf unsere Gemeinde haben würde. Indem wir durch unsere öffentlichen Aktivitäten unsere Unterstützung für das Garcelon Civic Centre demonstrieren, hoffen wir die Einstellungen vieler Menschen zum Positiven zu wenden und mit dem Bau zu zeigen, dass es sich hierbei nicht nur um einen unerreichbaren Traum handelt“, sagt er.

Der Weg bis zur 87. Jahresfeier, bei der der Scheck überreicht wurde, ist nicht immer einfach gewesen. Zu Beginn der Kampagne wurde eine der größten jährlich stattfindenden Spendenaktionen des Clubs wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage abgesagt. Aber die Mitglieder – pensionierte Marktmanager, Schuldirektoren und Postbeamte – nutzten ihre Verbindungen, um neue Spendenaktionen zu starten oder den Verkauf anzuregen. Neben einer jährlichen Partnerschaft mit dem lokalen Rotary Club – in deren Rahmen ein Radio-Bingospiel gesponsert wurde, von dem beide Clubs profitierten – und einem Grillfest am Kanada-Tag begannen die Kiwanier außerdem auch damit, Lose zu verkaufen.

Obwohl es beim Fundraising in erster Linie darum ging, die wirtschaftliche Situation der Gemeinde zu verbessern, machte sich der Erfolg auch im Club selbst bemerkbar.

„Unser Club hat sich wieder erholt. Dies ist hauptsächlich den Bemühungen der Kiwanier aller Serviceebenen zu verdanken“, sagt Alain. –Courtney Meyer

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Hat Ihr Club Projekte oder Spendenaktionen durchgeführt, die etwas bewirkt haben? Teilen Sie uns im anschließenden Kommentarabschnitt mit, was Sie aus dieser Erfahrung gelernt haben.

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