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Medizinische Versorgung für Menschen, die sie am dringendsten benötigen

Jun 29, 2013

Denton Kiwanis Club Children's Clinic sign

Seit seiner Gründung im Dezember 1921 hat sich der Kiwanis Club Denton, Texas, durch die medizinische Versorgung hilfsbedürftiger Familien eine Nische geschaffen. Aus diesem Interesse heraus entwickelte sich eine Kinderklinik, in der jährlich mehr als 300 Kinder versorgt werden.

In den Anfangsjahren veranstaltete der Club Weihnachtsfeiern, bei denen einige der Kinder Geldgeschenke erhielten, um Ärzte oder Zahnärzte aufsuchen zu können. Die Großzügigkeit des Programms veranlasste ähnliche Anfragen nach finanzieller Unterstützung und somit gründete der Club im Jahr 1923 das Underprivileged Child Committee (Komitee für unterprivilegierte Kinder), um sicherzustellen, dass die eingehenden Hilfsanträge priorisiert und unterstützt werden konnten. Sehr bald schon erwies sich auch diese Methode als unzureichend.

Im Jahr 1938 wurde die Denton Kiwanis Clinic eingegliedert. Ein Exekutivsekretär wurde eingestellt, der die eingehenden Hilfsanträge bearbeitete. Bei vielen der ersten Anfragen ging es um Mandeloperationen, Augenuntersuchungen, Rollstühle und Beinschienen für Poliopatienten. Preisermäßigte Dienstleistungen − die zu dieser Zeit von freiwilligen Ärzten ausgeführt wurden − gestatteten es dem Club, für Krankenhausaufenthalte lediglich 2 bis 3 USD zu zahlen.

Sowohl das Projekt als auch die Spendenaktionen zu Gunsten des Projekts haben sich über die Jahre hinweg weiterentwickelt. Zusätzlich zu einem Treuhandfonds wurde diese gute Sache mit einer gastronomischen Verkostung, einem Feuerwerk, einer Autoshow und einem Stadtteilfest mit einem Elvis-Imitator unterstützt.

„Wir können bei Kindern Krankheiten behandeln, die ansonsten unbehandelt bleiben würden“, sagt die Clubsekretärin und Exekutivsekretärin der Klinik, Robin Meyer. „Die Gesichter der Kinder, die zahnärztlich versorgt werden müssen, sind manchmal schrecklich geschwollen. Ihnen wird nirgendwo geholfen, falls sie keine Unterstützung von ihrer Landesregierung erhalten. Es gibt viele Eltern, die nicht einmal eine Zahnfüllung bezahlen können. Einige wenden sich an die Notaufnahmen, um Hilfe zu erhalten, können dann aber die Medikamente nicht bezahlen, die ihnen verschrieben werden.“

Die meisten Kinder werden jetzt von Schulschwestern, die die Probleme entdecken, an die Klinik überwiesen. Andere wiederum werden durch Mundpropaganda, Informationen in Notunterkünften oder United Way auf die Klinik aufmerksam gemacht. Familien mit geringem Einkommen erhalten von der Kiwanis-Klinik einen Gutschein, den sie bei ihrem Versorger gegen Medikamente für ihr Kind, medizinische Versorgung oder einen Besuch beim Zahnarzt einlösen können.

Meyer sagt, dass die Gemeinde für dieses Projekt – das von vielen langjährigen Clubmitgliedern als „Krönung des Clubs“ bezeichnet wird – sehr empfänglich ist und es unaufhörlich unterstützt hat. Die Empfänger sind mehr als dankbar. „Wir haben eine ‚Eimerbrigadeʻ, die während der Feuerwerksshow herumgeht und Spenden für die Klinik sammelt“, sagt sie. „Einmal hat mir ein Mann 20 USD gegeben und mir gesagt, dass seinem Kind einst in der Klinik geholfen wurde. Sein Kind war krank und er hatte kein Geld, es behandeln zu lassen ... wir waren für ihn da. Mehrere alleinerziehende Eltern bieten sogar ihre Hilfe bei der Reinigung des Büros oder bei Schreibarbeiten an, um so für den Service zu zahlen.“”

Meyer ist stolz auf einen Dankesbrief aus den 1940ern, der von einem 16-Jährigen, der sich einer Blinddarmoperation unterziehen musste, geschrieben wurde. Einer der Sätze lautet: „Ich habe schon immer gedacht, dass diese Organisation eine tolle Sache ist, und jetzt glaube ich es noch mehr als jemals zuvor.“
Courtney Meyer

A family helped by the Kiwanis Clinic

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