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Mobile Lebensmittelbank versorgt Familien

Jun 29, 2013

Fort Myers Metro-McGregor Kiwanians with the mobile food bank

Schwierige wirtschaftliche Umstände können schnell dazu führen, dass Familien vor leeren Speisekammern stehen. Um Bewohnern zu helfen, die sich nach wie vor von der Finanzkrise erholen, haben ein Kiwanis Club aus Florida und zwei lokale Agenturen ihr Mitgefühl und ihre Ressourcen vereint und eine mobile Essensausgabe eingerichtet.

Im Jahr 2009 wurde Lee County, Florida, in einem Artikel von CNN
(ein Kabelsender in den USA mit begrenzter globaler Übertragung) als eine der am schwersten von der US-Häuserkrise betroffenen Gegenden genannt. Im Jahr zuvor berichtete MSNBC (ein Nachrichten- und Informationen- Kabelsender der USA, der auch in Kanada verfügbar ist), dass die Region Cape Coral/Fort Myers bedauerlicherweise die höchste nationale Zwangsversteigerungsrate vorzuweisen hatte. Das Ergebnis: eine Arbeitslosenquote von 10 Prozent und Familien, die sich gezwungen sahen, sich entweder für Miete, Gesundheitsvorsorge oder Lebensmittel zu entscheiden. Mehr als 60 Prozent aller Haushalte in Südwest-Florida haben nur eingeschränkten Zugang zu regelmäßiger und angemessener Ernährung.

„Untersuchungen haben gezeigt, dass einkommensschwache Familien zu den ersten gehören, die von einer Rezession betroffen sind, und zu den letzten, die sich davon wieder erholen“, sagt Kim Berghs, freiwillige Managerin des United-Way-Zentrums der Landkreise Lee, Henry und Glades. (United Way ist eine in den Vereinigten Staaten ansässige Organisation, deren Gruppen sich den Bedürfnissen ihrer Gemeinde zuwenden und die Kontakte zu den Hilfen, die von lokalen Partneragenturen angeboten werden, koordinieren.)

Um das in der Gemeinde bestehende Hungerproblem zu bekämpfen, richtete die Harry-Chapin-Lebensmittelbank vor mehreren Jahren eine mobile Essensausgabe ein. Dieser Service konnte leider nicht ausreichend genutzt werden, da es am notwendigen Personal und finanziellen Mitteln zur Ausführung des Programms mangelte.

Der Kiwanis Club Fort Myers Metro-McGregor unterstützt United Way und die Lebensmittelbank regelmäßig. Aus diesem Grund fanden alle beteiligten Parteien die Idee, gemeinsam eine mobile Essensausgabe durchzuführen, einfallsreich und klug.

„Unser Club war eine der ersten Gruppen in dieser Gegend, die die potentiellen Vorteile und die Kosteneffizienz dieser Zusammenarbeit für unsere bedürftigen Nachbarn erkannten“, sagt Berghs, die auch als Clubsekretärin des Kiwanis Clubs Metro-McGregor fungiert.

United Way ermittelte die Stadtviertel, in denen die Familien wohnten, die am dringendsten Nahrungsmittel benötigten, und kündigte die Veranstaltung über das Gesundheitsnetzwerk an.

Im Verlauf des Tages verteilte das Team, das sich aus den Organisatoren, den Kiwanis Clubs Fort Myers und Fort Myers-Edison, zusammensetzte, mehr als 7.500 Kilogramm Lebensmittel − einschließlich Fleisch, Frischwaren und haltbarer Lebensmittel − im Wert von 25.000 USD an 246 Haushalte, in erster Linie an Familien mit hungrigen schulpflichtigen Kindern und Senioren.

„Die Menschen waren sehr freundlich und dankbar und Kiwanis hatte die Möglichkeit, Kontakt mit der Gemeinde aufzunehmen“, erinnert sich die Clubpräsidentin Jessica Gnagey.

„Es war schön, die Freude in den Gesichtern der Menschen, denen geholfen wurde, zu sehen“, so Al Brislain, Präsident der Harry-Chapin-Lebensmittelbank. „Viele der einkommensschwachen Familien können sich keine Frischwaren leisten, deshalb hat die mobile Vorratskammer an diesem Tag bei hunderten von Familien eine Menge bewirkt.“ –Courtney Meyer

A United Way volunteer builds a food tower

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Hat Ihre Gemeinde schwer unter der Wirtschaftskrise gelitten? Teilen Sie uns im anschließenden Kommentarabschnitt bitte mit, wie Ihr Kiwanis Club Familien geholfen hat, diese Situation zu bewältigen.

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