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Menschen dabei helfen, Obdachlosigkeit zu überwinden

Jun 19, 2014
Die Kiwanis-Familie in St. Paul, Minnesota, hat 564 Stunden für das Zusammenbauen von Möbeln aufgebracht. Sie haben den Morgen damit verbracht, Kartons zu öffnen, Teile zu sortieren, Anleitungen durchzulesen, Teile zu halten, Schrauben festzuziehen, Rückwände festzunageln und Schubladen in die dafür vorgesehenen Öffnungen einzufügen.

Während der letzten drei Jahre haben sich die Mitglieder der Kiwanis-Familie St. Paul, Minnesota, darum bemüht, dem Leben ihrer Nachbarn eine würdevolle Existenz zu verleihen.

Im vergangenen Jahr haben insgesamt 141 Vertreter aus einem Circle K Club, neun Key-Clubs, 13 Kiwanis Clubs sowie Familienmitglieder und Freunde, Kommoden für erstmalige Hausbesitzer und Mieter zusammengebaut. Der Club arbeitet gemeinsam mit Bridging, einer gemeinnützigen Organisation, die ihren Wirkungsort in den Twin Cities hat, und stellt Menschen, die auf dem Weg sind, Obdachlosigkeit und Armut zu überwinden, hochwertige Möbel und Haushaltsartikel zur Verfügung.

Kathleen Welle, Mitglied des Kiwanis Clubs Columbia Heights/Fridley, Minnesota, initiierte den Aufruf nach Spenden zum Erwerb und dem Zusammenbau der Kommodenbausätze.

Neben ihrer Aufbewahrungsfunktion wird den Kommoden jedoch noch eine weitaus größere Bedeutung zugemessen.

„Zusammen mit vielen anderen Möbelstücken und Haushaltsartikeln, besteht bei Bridging ein ständiger Bedarf für Kommoden“, sagt Sara Sternberger, die Exekutivdirektorin von Bridging. „Die Kommoden vermitteln den Menschen ein Gefühl der Würde. Artikel, die einst auf dem blanken Boden aufbewahrt wurden, können nunmehr in Schubladen einsortiert werden.“ — Cathy Usher
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