Aktuelle Neuigkeiten

  • Glückwunsch zum 50., Kiwanis Europa

    Jun 01, 2013

    Etwa 660 Kiwanier und Gäste haben sich im vergangenen März in Wien versammelt, um das 50. Jubiläum des Kiwanis-Clubs Wien, Europa 1, zu feiern ‒ des ersten Kiwanis-Clubs in Europa.

    Sie kamen aus 16 Ländern weltweit. Um sich die Sehenswürdigkeiten anzusehen. Um neue Freunde zu finden und alte Freunde zu treffen. Um das Tanzbein zu schwingen. Um hervorragendes Essen und großartige Kultur zu genießen.

    Sie kamen, um das Glas auf Kiwanis in Europa zu erheben.

    „Ich freue mich sehr, dass wir die Feier in über eineinhalb Jahren so gut vorbereitet haben. Wir haben jedes Detail diskutiert und für alles Lösungen gefunden“, so Hans-Georg Mondel, President des Kiwanis-Clubs Wien. „Ich bin so froh, dass wir die Gelegenheit hatten, den wunderbaren Festsaal des Rathauses zu nutzen. Ich bin einfach sehr glücklich.“

    Der Kiwanis-Club Cleveland, Ohio, sponserte den Club in Wien vor 50 Jahren, und die 
    Mitglieder von heute sind sehr stolz auf den Anteil, den ihr Club am Aufbau von Kiwanis in Europa hatte.

    „(Kiwanis International) President-elect Gunter Gasser und First Lady Christiana schickten zu diesem Anlass eine persönliche Einladung an unseren Club, und wir waren von der emotionalen Anfrage sehr berührt“, sagte Bill Spring, President des Kiwanis-Clubs Cleveland.

    „Es inspirierte mich, unsere Mitglieder zur Teilnahme aufzufordern. Heute sind mehrere Mitglieder unseres Clubs hier. Wir wurden sehr herzlich willkommen geheißen, nicht nur von der Kiwanis-Leitung, sondern auch von den Menschen aus Wien. Es ist eine entzückende Stadt, und es war ein wirklich wunderbares Erlebnis.“

    Das Wochenende der Feierlichkeiten umfasste einen Begrüßungsempfang in einer traditionellen Wiener Weinstube, mehrere Stadtrundfahrten, die Gelegenheit, den Wiener Knabenchor zu hören und die berühmten Lipizzaner zu sehen, und das Galadiner. 

    Richard Werstler war 1963 Vice-President des Kiwanis-Clubs von Cleveland Heights, Ohio, als er sich zu Recherchen für seine Doktorarbeit in Europa aufhielt, während gleichzeitig der Club in Wien gegründet werden sollte. Da er ein Kiwanier aus Cleveland war, wusste er vom Sponsorentum des Kiwanis-Clubs Cleveland für einen neuen Club in Wien. Also beschloss er, an den Gründungsfeierlichkeiten teilzunehmen.

    Jetzt ist er 86 Jahre alt, und er betont, dass er von der Möglichkeit, nach Wien zurückzukehren, um das 50. Jubiläum zu feiern, „einfach nur begeistert“ war.

    „Ich finde es einfach fantastisch, dass Kiwanis so stark gewachsen ist und viele Länder der Meinung waren, es sei wichtig, hier zu sein“, sagt er. „Hier sehen wir einfach einen faszinierenden Teil der Geschichte von Kiwanis.“ 
  • Helfende Hände erfüllen einen Familienwunsch

    Mai 29, 2013

    Luke and Turbo

    Turbo liebt es, seine Zeit mit seinem besten Freund im Bus, am Strand oder zu Hause zu verbringen. Turbo ist kein gewöhnlicher Hund.

    Turbo wurde darauf abgerichtet, die speziellen Bedürfnisse eines Kindes und einer Familie zu erfüllen. Er ist für Luke verantwortlich, einen 13-jährigen Jungen, der nicht spricht und an Autismus, Entwicklungsstörungen und Epilepsie leidet. Die Familie begann damit, sich für einen Begleithund zu interessieren, nachdem sie erfuhr, welche Auswirkungen ein haariger Freund auf ihren Sohn haben könnte.

    „Anfang 2008 besuchten wir einen Freund, der einen Hund von 4 Paws bekommen hatte. Wir waren erstaunt, als Luke schon kurz nach unserer Ankunft Interesse für den Hund zeigte und mit ihm kuschelte. Eine derartige Reaktion hatten wir zuvor noch nie bei ihm gesehen“, erzählt Maria Burr, die Mutter des Jungen. 4 Paws for Ability ist eine gemeinnützige Organisation, die sich dafür einsetzt, von verschiedenen Behinderungen betroffene Kinder mit Begleithunden auszustatten.

    „Wir haben Kontakt mit 4 Paws in America aufgenommen und fanden heraus, dass es uns nur möglich war, einen Hund für Luke zu bekommen, indem wir Spenden sammelten“, sagt Burr.

    Glücklicherweise stand die Gemeinde hinter ihnen.

    „Ich glaube, die Tatsache, dass in den Nachrichten öfter von Autismus zu hören war und dass Kiwanis Clubs sich für Kinder einsetzen, gab uns den Mut, diese Sache durchzuführen“, sagt Diane Hodgson, Sekretärin des Kiwanis Clubs Morrinsville, Neuseeland.

    Mit den Geldern aus einer Osterverlosung, von dem lokalen Lions Club, dem lokalen Rotary Club, einem Fitnesszentrum und anderen Organisationen war es der Familie möglich, nach zwei Jahren einen Hund zu erwerben.

    Turbo wurde zuerst in den Vereinigten Staaten ausgebildet, bevor er seine Reise nach Neuseeland antrat, um dort weiteres Training zu erhalten. Sehr bald schon zeigte sich, welche Bereicherung Turbo für seine neue Familie darstellte. Er folgt Luke auf Schritt und Tritt, begleitet ihn im Bus und in der Schule und passt auf, dass der Junge nicht über Zäune klettert oder sich in zu tiefes Wasser begibt.

    „Turbo ist ein guter Begleiter für Luke und wird von allen Mitgliedern der Familie geliebt“, sagt Burr. –Courtney Meyer

    Möchten Sie anderen eine Kiwanis-Geschichte erzählen? Senden Sie Ihre Geschichte zur Berücksichtigung an shareyourstory@kiwanis.org.

    Hat sich Ihre Gemeinde schon einmal zusammengetan, um einer Familie zu helfen? Teilen Sie uns im anschließenden Kommentarabschnitt Einzelheiten darüber mit.

  • Gemeinsam Hunger bekämpfen

    Mai 22, 2013

    Manhattan Kiwanians with some collected food

    Hunger ist oft eine unsichtbare Tragödie, die sich in einer Gemeinde abspielt. Der Kiwanis Club Manhattan, Kansas, hat jedoch seit 15 Jahren eine äußerst sichtbare Verbindung zu einem Lebensmittelnetzwerk, über das tausende von Familien versorgt werden.

    Carroll Hackbart dient als Freiwillige im Flint Hills Breadbasket, seit sich der Club an dem Projekt beteiligt. „Ich sehe es nicht ein, dass gutes Essen verschwendet wird, insbesondere wenn es Menschen gibt, die froh darüber wären, wenn sie es hätten“, sagt sie.

    Die Mission von Breadbasket: „die Minimierung von Hunger und Armut durch die Verteilung von verfügbaren Nahrungsmitteln und die Förderung von Projekten zur Verringerung von Hunger und Armut“. Um dieses Ziel zu erreichen, sammeln Freiwillige jeden Donnerstag um acht Uhr morgens ungewollte Lebensmittel aus Kaffeegeschäften, Warenmärkten, Lebensmittelgeschäften und Restaurants ein. Die in Kartons verpackten Spenden werden mit einem Pickup-Truck von den Geschäften abgeholt und dann zum Breadbasket gebracht, wo sie inventarisiert werden. Die Lebensmittelbank Flint Hills Breadbasket wird auch von vielen Kirchen, Schulen und anderen Organisationen unterstützt, die Lebensmittelsammlungen durchführen, und kann somit 24,7 Prozent der Einwohner von Riley County versorgen, die an oder unterhalb der Armutsgrenze leben.

    „Meiner Meinung nach ist die wichtigste Mission unseres Kiwanis Clubs die Bereitstellung von aktiver Hilfe für unsere Gemeindeorganisationen wie zum Beispiel den Flint Hills Breadbasket. Somit kann diese Einrichtung ihr Potential maximieren und Kindern und Familien helfen, die auf Unterstützung angewiesen sind“, sagt die Clubsekretärin Elaine Haun. „Ein weiterer Vorteil ist natürlich auch, dass ich die anderen Kiwanis-Mitglieder bei dem gemeinsamen Freiwilligeneinsatz besser kennenlerne.“

    Das ist jedoch nicht die einzige Methode, wie der Kiwanis Club gegen das Hungerproblem in Manhattan ankämpft. Mitglieder liefern jeden Mittwoch nahrhafte Mahlzeiten an Personen im Seniorenzentrum von Riley County, die nicht in der Lage sind, sich eigene Mahlzeiten zuzubereiten. –Courtney Meyer

    Möchten Sie anderen eine Kiwanis-Geschichte erzählen? Senden Sie Ihre Geschichte zur Berücksichtigung an shareyourstory@kiwanis.org.

    Bekämpft Ihr Kiwanis Club Hunger? Teilen Sie uns im anschließenden Kommentarabschnitt mit, was Sie dagegen unternehmen.

  • Teamarbeit, die etwas bewirkt

    Mai 15, 2013

    Construction of the Garcelon Civic Centre

    Durch Beharrlichkeit und ein gutes Gemeindenetzwerk wurde einem kanadischen Kiwanis Club ermöglicht, Gelder für den Bau eines Freizeitzentrums in der Gemeinde zu spenden. Die Unterstützung des Projekts ebnete schon sehr bald den Weg zur Veränderung der Gemeinde – und auch des Clubs.

    Nach sieben Spendenaktionsjahren voller Einsatz erfüllte der Kiwanis Club St. Stephen, New Brunswick, sein Versprechen, 100.000 kanadische Dollar für den Bau des Garcelon Civic Centre aufzubringen. Das Bürgerzentrum soll zum freizeitlichen, sozialen und kulturellen Fokus der Gemeinde werden und mit dem Bau soll die wirtschaftliche Entwicklung angeregt werden. Die Einrichtung, die insgesamt 3,5 Millionen kanadische Dollar kostet, soll den Einwohnern und Geschäften von Charlotte County (New Brunswick, Kanada) und Washington County (Maine, USA) dienen und beinhaltet eine Eislaufbahn, ein Freizeit- und Therapiebad, eine Laufstrecke und Versammlungsräume. Die Eröffnung soll im Herbst 2013 stattfinden.

    „Unser Club hat sich zur Beteiligung entschlossen, weil wir uns bewusst gewesen sind, wie wichtig eine derartige Einrichtung für unsere Gemeinde sein würde“, erklärt die Clubpräsidentin Lisa Murphy.

    Die finanziellen Mittel von Bundes-, Landes- und Kommunalregierungen wurden durch Spenden, wie die des Kiwanis Clubs, ergänzt. Es handelte sich hierbei sowohl um die größte finanzielle Verpflichtung, die der Club in seiner Geschichte jemals eingegangen ist, als auch um die Haupteinnahmequelle des Projekts.

    „Der Kiwanis Club St. Stephen wird finanziell von den Bewohnern der Gegend unterstützt“, erklärt der Clubsekretär Roger Alain. Obwohl die Steuerzahler der Gemeinde unterschiedliche Meinungen zu dem Projekt hatten, ist er der Meinung, dass der Kiwanis Club im besten wirtschaftlichen und bürgerlichen Interesse der Gemeinde handelte.

    „Nachdem wir denjenigen zugehört hatten, die am Management dieses Projekts beteiligt sind, und nachdem sich die Stadtfunktionäre mit unserem Club getroffen hatten, um über Bedenken zu diskutieren, hatten wir den Eindruck, dass ein Projekt von derartigem Umfang eine positive Wirkung auf unsere Gemeinde haben würde. Indem wir durch unsere öffentlichen Aktivitäten unsere Unterstützung für das Garcelon Civic Centre demonstrieren, hoffen wir die Einstellungen vieler Menschen zum Positiven zu wenden und mit dem Bau zu zeigen, dass es sich hierbei nicht nur um einen unerreichbaren Traum handelt“, sagt er.

    Der Weg bis zur 87. Jahresfeier, bei der der Scheck überreicht wurde, ist nicht immer einfach gewesen. Zu Beginn der Kampagne wurde eine der größten jährlich stattfindenden Spendenaktionen des Clubs wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage abgesagt. Aber die Mitglieder – pensionierte Marktmanager, Schuldirektoren und Postbeamte – nutzten ihre Verbindungen, um neue Spendenaktionen zu starten oder den Verkauf anzuregen. Neben einer jährlichen Partnerschaft mit dem lokalen Rotary Club – in deren Rahmen ein Radio-Bingospiel gesponsert wurde, von dem beide Clubs profitierten – und einem Grillfest am Kanada-Tag begannen die Kiwanier außerdem auch damit, Lose zu verkaufen.

    Obwohl es beim Fundraising in erster Linie darum ging, die wirtschaftliche Situation der Gemeinde zu verbessern, machte sich der Erfolg auch im Club selbst bemerkbar.

    „Unser Club hat sich wieder erholt. Dies ist hauptsächlich den Bemühungen der Kiwanier aller Serviceebenen zu verdanken“, sagt Alain. –Courtney Meyer

    Möchten Sie anderen eine Kiwanis-Geschichte erzählen? Senden Sie Ihre Geschichte zur Berücksichtigung an shareyourstory@kiwanis.org.

    Hat Ihr Club Projekte oder Spendenaktionen durchgeführt, die etwas bewirkt haben? Teilen Sie uns im anschließenden Kommentarabschnitt mit, was Sie aus dieser Erfahrung gelernt haben.

  • Benefiz-Autoshow für interkontinentale Hilfe

    Mai 08, 2013

    Weinfelden Kiwanians at the Charity Classic

    Die gemeinsame Leidenschaft zweier Schweizer Kiwanis-Freunde für klassische Autos konnte dazu genutzt werden, tausende von Dollar für Kinder im afrikanischen Land Simbabwe aufzubringen.

    Die Führungsspitze der Mitglieder gestattete dem Kiwanis Club Weinfelden, Schweiz, eine der größten Automobilshows in der Ostschweiz durchzuführen. Die erste Veranstaltung fand im Jahr 2009 statt, die nächste folgte 2011. Bei der zweiten zweijährlich stattfindenden Charity Classic wurden insgesamt 60 Fahrzeuge ausgestellt, die eine Tour durch den Kanton Thurgau machten.

    Nachdem der Club einen motivierenden Vortrag über die Arbeit von Dr. Christian Seelhofer und seiner Frau in einem Buschkrankenhaus in Simbabwe gehört hatte, machten sich die Kiwanier an die Arbeit. Das Vorhaben wurde von der Gemeinde begrüßt. Bei den ersten beiden Autoshows wurden insgesamt 50.000 Schweizer Franken aufgebracht. Mit dem Erlös der ersten beiden Veranstaltungen konnte der Bau eines Waisenhauses, das im Jahr 2009 eröffnete wurde, abgeschlossen werden. Die zweite Hälfte des Gesamtbetrags wurde der Ausbildung der Kinder gewidmet – in Form der Einrichtung und Renovierung von drei Schulen. Als Zeichen der Dankbarkeit wurden in den Gebäuden Plaketten mit dem Namen des Kiwanis Clubs aufgehängt.

    „Herr und Frau Seelhofer haben die Projekte initiiert und deren Umsetzung vor Ort koordiniert“, erklärt das Clubmitglied Christoph Lanter. „Dies hat eine maximale Effizienz der eingesetzten Mittel ermöglicht.”

    Neuste Berichte aus Simbabwe deuten darauf hin, dass die Projekte – die mit geringem Kostenaufwand und unter der Beteiligung der Gemeinde durchgeführt werden konnten – von langfristiger Dauer sein werden. Darum bemüht, diese Partnerschaft fortzusetzen, hat der Kiwanis Club bereits geplant, mit dem Reingewinn aus der Autoshow 2013 einen Kindergarten mit Spielplatz in Charamba, Simbabwe, zu bauen. Zusätzlich sollte auch noch genug Geld zur Beschaffung medizinischer Hilfsmittel (Prothesen, Brillen, Hörgeräte) für behinderte Kinder, die Patienten in Seelhofers Klinik in Silveira sind, zur Verfügung stehen. –Courtney Meyer

    Zusätzliche Informationen und Bilder zu dieser Veranstaltung finden Sie unter www.charity-classic.ch.

    A school in Zimbabwe constructed with the Kiwanis club's funds

    Möchten Sie anderen eine Kiwanis-Geschichte erzählen? Senden Sie Ihre Geschichte zur Berücksichtigung an shareyourstory@kiwanis.org.

    Hat Ihr Club schon einmal eine Spendenaktion für ein Projekt auf die Beine gestellt, das in einem anderen Land durchgeführt wurde/wird? Teilen Sie uns im anschließenden Kommentarabschnitt mit, was Sie aus dieser Erfahrung gelernt haben.

blog comments powered by Disqus