Aktuelle Neuigkeiten

  • Unterstützung macht Freude

    Apr 24, 2013

    East Hawaii Kiwanians & their sponsored CKI members at the YMCA

    Der YMCA auf der Insel Hawaii kann in diesem Jahr dank tatkräftiger Hilfe und durch die finanzielle Unterstützung von Kiwanis noch mehr Kindern helfen.

    Der Kiwanis Club des östlichen Teils von Hawaii wurde von der „Harry and Jeanette Weinberg Foundation“ – einer Stiftung, die dem Gemeinwesen zugewandt ist –  kontaktiert und darüber informiert, dass die Foundation gemeinnützigen Organisationen einen Betrag in Höhe von 10.000 USD bewilligen kann, vorausgesetzt die jeweilige Organisation führt ein Projekt für eine andere gemeinnützige Organisation durch, die sich Kindern der Gemeinde zuwendet. Die Weinberg Foundation zielt darauf ab, benachteiligten und schwachen Einzelpersonen und Familien durch Zuschüsse, die Serviceorganisationen gewährt werden, zu helfen. Der Kiwanis-Club hatte sich dazu entschieden, diesen Zuschuss an den YMCA, der sich den gesundheitlichen und menschlichen Bedürfnissen von Kindern und Familien der Insel Hawaii zuwendet, zu vergeben. Der YMCA bietet ein Vorschulprogramm, Betreuung nach der Schule, Aktivitäten zur Stärkung der Gesundheit und Wellness-Programme an.

    Das Geschenk des Clubs an das YMCA-Zentrum war jedoch nicht nur finanzieller Art. Mit Hilfe des gesponserten Circle K Clubs der University of Hawaii in Hilo konnten Renovierungsarbeiten vorgenommen werden. Die Wände des Gebäudes wurden grundgereinigt sowie neu gestrichen und die Badezimmer wurden neu ausgestattet.

    Dieser schmutzige Arbeitseinsatz hinterließ bei den Freiwilligen einen großen Eindruck. 

    „Dieses Anstrich- und Gebäuderenovierungsprojekt im Waiakea YMCA war dringend nötig – vor allem, wenn man bedenkt, welche Schwierigkeiten gemeinnützige Organisation damit haben, Zuschüsse für Programme aufzubringen“, erklärt der Kiwanier Delmar Kleckner. „Während des Projekts lernten sich die Mitglieder des Kiwanis Clubs und des Circle K Clubs besser kennen und erhielten Gelegenheit, sich für eine gemeinsame Sache einzusetzen. Das Vorschulprogramm des YMCA kommt vielen Familien aus der Gemeinde Hilo zugute. Eine saubere, sichere und gepflegte Anlage ist für dieses wichtige Programm von großer Bedeutung.”

    Dem stimmt auch der Kiwanier Hunter Bishop zu. „Die Beteiligung an dieser Art von Kiwanis-Projekten ist immer eine Freude“, sagt er. „Man beginnt, den wahren Sinn von aloha (Mitgefühl) zu verstehen, wenn so viele Menschen zusammenkommen, um gemeinsam etwas Wichtiges für ihre Gemeinde zu tun. Imua (Verfolge weiter dein Ziel), Kiwanis!"

    Der YMCA ist unendlich dankbar für die Unterstützung, die er erhalten hat.

    „Jährlich dienen wir nahezu 2.500 Kindern im Alter von drei bis 18 Jahren“, sagt Fred Yamashiro, der CEO/CFO des YMCA der Insel Hawaii. „Etwa 80 Prozent der Kinder kommen aus einkommensschwachen Familien und sind auf Stipendien angewiesen, um an unseren Programmen teilnehmen zu können. Mit Hilfe der Förderung durch Kiwanis und die Weinberg Foundation kann unser Stipendienfonds aufgebessert werden. Wir glauben fest an unser Prinzip, allen Kindern die Teilnahme an unseren Programmen zu ermöglichen. Dank dieser Spende können wir unserem Prinzip folgen.“  –Courtney Meyer

  • Malen macht Spaß

    Apr 17, 2013

    Kiwanian Priscilla Veidemanis paints the murals

    Joyce Mesrobian geht gerne auf den Waldwegen spazieren, die um kleine Seen herum und über Wiesen des Altenzentrums führen, in dem sie lebt. Die Kiwanierin aus der Region Lindenhurst/The Lakes, Illinois, bedauerte es, dass viele ihrer Mitbewohner in ihrer Mobilität eingeschränkt waren.

    Mesrobian setzte sich zum Ziel, einige der wunderschönen Landschaften von draußen in die Innenräume zu bringen. Sie suchte nach jemandem, der eine 53 Meter große leere Wand in dem Tunnel, der das Gebäude für unabhängiges Wohnen und das für betreutes Wohnen der Seniorenanlage „Village of Victory Lakes“ miteinander verband, mit Naturlandschaften zu bemalen. Als die Kiwanierin Priscilla Veidemanis in den Kiwanis Club Lindenhurst überwechselte, fand Mesrobian in ihr die geeignete Künstlerin.

    „Ich habe diesen Auftrag ohne zu zögern angenommen und mein künstlerisches Talent gratis angeboten“, sagt Veidemanis. „Das Malen war schon immer eine meiner Leidenschaften, vor allem Wandmalereien.“

    Als Dankeschön an die Einrichtung, in der zweimal im Monat die Versammlungen ihres Kiwanis Clubs stattfinden, erklärte sie sich bereit, eine Reihe von Naturlandschaften zu malen. Jedes einzelne ihrer insgesamt 24 Gemälde ist eine etwa 1 x 1,20 Meter große Landschaftsmalerei im Stil eines Buntglasfensters. Auch wenn die meisten Gemälde für die Umgebung typische Naturszenen widerspiegeln, wurden viele der Kreationen von den Angestellten und anderen Bewohnern der Seniorenanlage beeinflusst. Im Verlauf des Projekts kamen viele Besucher vorbei, die der Künstlerin Komplimente machten, Dankeskarten hinterließen und Vorschläge für zukünftige Szenen einbrachten. Einer der Angestellten bat sogar darum, dass sein schwarzer Labrador namens Ranger abgebildet wird.

    „Mir ist aufgefallen, wie die Bilder bei vielen der Bewohner Erinnerungen aus der Vergangenheit wachwerden ließen und zu Gesprächen anregten“, sagt Veidemanis.

    Nach sechsmonatiger Arbeit wird der einst dunkle Tunnel nun von einem Leuchtturm, der den dunklen Himmel erhellt, einer von Tulpen umgebenen Windmühle, einem sich aufplusternden Pfau, einem Reh mit Kitz im Wald und einem Monarchfalter auf einer Blumenwiese geziert. Mesrobian ist von dem Geschenk ihrer Freundin begeistert.

    „Alle, die im ‚Village at Victory Lakes‛ arbeiten und wohnen, können nun jederzeit in den an der Tunnelwand abgebildeten Fensterbildern die Vielfalt der Natur genießen. Angestellte, die zu ihrer Arbeit eilen, Mitbewohner, die selbstständig oder mit Gehhilfen unterwegs sind, und insbesondere diejenigen, deren Rollstühle von Freiwilligen geschoben werden –  alle halten einen Moment an, um etwas von der positiven Energie, der Hoffnung und der Freude, die in diesem Kunstwerk der Natur abgebildet sind, aufzunehmen.“ —Courtney Meyer

    Murals

  • Puppen machen Freude

    Apr 10, 2013

    Children with dolls in Kenya

    Kiwanier auf der ganzen Welt fertigen Puppen für Kinder in Krankenhäusern an. Jedoch sind nur wenige darauf vorbereitet, diese Puppen bis ans andere Ende der Welt zu schicken. Ungeachtet der finanziellen Kosten, die im Zusammenhang mit diesem Projekt stehen, hat die Kiwanis-Familie des Distrikts Michigan eine mehrjährige Verpflichtung auf sich genommen, die farbenprächtigen Puppen in alle Länder Afrikas zu versenden.

    Zur Förderung des Aufbaus eines Partnerprogramms zwischen Clubs im subsaharischen Afrika und in den Vereinigten Staaten wurde die Arbeit einer Kiwanierin, die Puppen und Puppenkleider näht, distriktweit ausgebaut. Der fünfjährige Enkelsohn der Frau, bei dem ein Eingriff am offenen Herzen vorgenommen werden musste, hatte während seines Krankenhausaufenthalts eine Traumapuppe an seiner Seite. Pat Kiroff erkannte sofort, wie viel es bewirken kann, einem Kind einen Trostspender zu geben, gleichgültig ob dieses Kind krank ist oder einfach nur etwas braucht, das es sein Eigen nennen kann. Als Distriktvorsitzende für das Programm ‚Kleinkinder: Priorität Eins‘ rief sie dazu auf, Puppen anzufertigen, die den Puppen ähneln, die bereits für Kinderkrankenhäuser hergestellt wurden. Das Projekt breitete sich aus wie ein Lauffeuer. 44 Clubs – einschließlich Aktion Clubs, Key Clubs und CKI Clubs – fertigten mehr als 1.200 Puppen für das Verteilungsgebiet Kenia an.

    Die Herstellung der Puppen war jedoch nur der Anfang. Rachelle Strawther-Okumu, Kiwanierin aus Kisumu, Kenia, die mit der Kisumu Youth Football Association (Jugend-Fußballvereinigung) zusammenarbeitet, war dabei, ein Freiwilligenprojekt in Kenia mit einem britischen Fußballverein zu koordinieren, als sie von einer Gelegenheit hörte, der sie einfach nicht widerstehen konnte.

    „Sie hatten eine beachtliche Geldsumme aufgebracht, um gespendete Artikel zu transportieren. Es war geplant, alles zu versenden“, sagt Strawther-Okumu. „Daraufhin haben wir ihnen eine E-Mail geschickt und angefragt, ob die Möglichkeit bestehe, auch die Puppen mitzuschicken.“

    Eines der Kiwanis-Mitglieder aus Michigan verfügte über besondere Beziehungen in der Transportbranche, was sich beim Versand der Puppen nach England als unschätzbar wertvoll erwies.

    Nach der Ankunft der Puppen in Kenia wurden sie von Mitgliedern des Kiwanis Clubs Kisumu gemeinsam mit Obst an die jungen Patienten in Provinz- und Distriktkrankenhäusern verteilt.

    „Obwohl sich die Einrichtungen in den letzten Jahren erheblich verbessert haben, ist es immer noch herzzerreißend zu sehen, wie viele Fälle von Malaria, HIV, Krebs etc. es gibt“, sagt Strawther-Okumu. „Auch wenn die Puppen die Kinder nicht von ihren Erkrankungen heilen oder ihre Lebensumstände ändern können, bringen sie doch ihre Augen zum Leuchten und bereiten ihnen etwas Freude.” 

    Die Gesamtzahl der vom Distrikt Michigan hergestellten Puppen beläuft sich auf 5.000. Weitere 1.200 werden für die Demokratische Republik Kongo, nahezu 1.800 für Kenia und 400 für Südafrika angefertigt. Die Beziehungen in der Transportbranche ermöglichen es weiterhin, Kosten beim Versand einzusparen. Obwohl Kiroff vorhat, dieses Projekt auf unbegrenzte Zeit fortzusetzen, und sich in erster Linie Afrika zuwendet, ist sie nicht abgeneigt, die Puppen auf Anfrage auch in andere Länder zu versenden. 100 Puppen wurden von einer Kirchengruppe nach Nicaragua befördert.

    „Ich glaube, wenn ich auch nur einem Kind mit einer dieser Puppen eine Freude machen kann, habe ich mein Ziel erreicht. Sie sollen etwas bekommen, das nur ihnen gehört und mit dem sie spielen können“, sagt Kiroff.  —Courtney Meyer

    Sind Sie daran interessiert, Ihre eigenen Puppen herzustellen? Dann verwenden Sie diese Vorlage.

  • Puppengeschenke

    Apr 03, 2013

    Tiny teddy finger puppets

    Das starke Erdbeben, das sich im Februar 2011 ereignete, ist für die meisten Menschen Vergangenheit. Aber für die Bewohner von Christchurch, Neuseeland, und insbesondere für die dort lebenden Kinder ist die Lebensnormalität immer noch nicht zurückgekehrt. Normalerweise zeichnet sich Christchurch im Frühling durch blühende Osterglocken und Familien, die die Parkanlagen aufsuchen, aus. Seit der Katastrophe bedarf es aber viel mehr als Sonnenschein, um die Seelen der Kindergartenkinder, deren Leben auf den Kopf gestellt wurde, zu erheitern.

    Patsy Hill, Mitglied des Kiwanis Clubs Takapuna, Neuseeland, hatte das Gefühl, dass allen Menschen, die sie traf, der Schock dieser Katastrophe noch im Nacken saß. Als treusorgende Großmutter kleiner Enkelkinder und Mitwirkende in einem Programm, das sich trauernden Kindern zuwendet, bat sie in einer öffentlichen Mitteilung um Hilfe.

    Zwölf Clubs folgten dem Aufruf und begannen gemeinsam mit Hill, die als Vorsitzende für Distriktprojekte fungiert, damit, Traumapuppen aus passend zum Frühling mit Blumenmotiven bedruckten Stoffen zu nähen und auszustopfen. Drei Mitglieder des Kiwanis Clubs Takapuna fuhren mehr als 1.070 Kilometer bis nach Christchurch, um die 1.059 Puppen – hergestellt von Kiwaniern vom nördlichen Teil der Insel sowie aus Neukaledonien und Tahiti – an Kinder in Kindergärten, Vorschulen und anderen Kinderorganisationen zu verteilen.

    „Es war ein bewegender Moment, in die glänzenden Augen der Kinder, die zu Beginn unserer Ankunft noch sehr reserviert waren, zu schauen“, erinnert sich Hill.

    Aber das war noch lange nicht alles. Darum bemüht, den Kindern und ihren Familien zu zeigen, dass die Welt sie nicht vergessen hat, initiierte Hill ein weiteres Projekt. Sie begann mit der Herstellung kleiner Fingerpuppen. Fünf Clubs fertigten nahezu 900 Puppen an, die nach der Sommerpause an Kinder ausgeteilt wurden, die das neue Schuljahr antraten. Zusätzlich erhielten die Kinder Kleidungsartikel und Decken, die von anderen Clubs hergestellt und gesammelt wurden.

    „Es hat so viel Spaß gemacht, die glücklichen kleinen Gesichter der Kinder zu sehen, die die Puppen auf ihren Fingern miteinander verglichen“, sagt Lynda Spittle vom Kiwanis Club North West, Christchurch. „Ich glaube, die Lehrer haben sich ebenso gefreut. … Wir möchten uns im Namen aller Kinder, die eines dieser Geschenke erhalten haben, und all derjenigen, die in der Zukunft eines erhalten werden, bedanken. Die Freude in ihren Gesichtern ist unbezahlbar.“  Courtney Meyer

    A child with puppets

    Praxisprojekt:
    Sind Sie am Fingerpuppen-Projekt interessiert? Dann schauen Sie sich eine Vorlage für die Puppen online an.

  • Mobilität für Adomba

    Mrz 27, 2013

    Adomba in front of a school bus

    Adomba ist ein verspielter vierjähriger Junge, der es liebt, mit seinem Dreirad umherzufahren. Dies war ihm leider nicht immer möglich. Er kam in Ghana, Afrika, als Frühgeborener zur Welt. Seine Eltern trafen die Entscheidung, in die Vereinigten Staaten auszuwandern – in der Hoffnung, ihrem Sohn durch die dort bestehende Möglichkeit einer fortschrittlicheren Gesundheitsversorgung eine aussichtsreichere Zukunft bieten zu können.

    Als erkannt wurde, dass Adomba Schwierigkeiten hatte, eigenständig zu laufen, und häufig stürzte, wurde sein Fall zur orthopädischen Beurteilung an Dr. John Delahay überwiesen. Dr. Delahay ist ein renommierter orthopädischer Chirurg am MedStar Georgetown University Hospital in Washington, D. C., und freiwilliger medizinischer Direktor der Kiwanis-Klinik für Orthopädie, in der Kinder behandelt werden, die keine Krankenversicherung haben oder aus einkommensschwachen Familien kommen. Die Klinik wurde im Jahr 1923 eingerichtet und kümmerte sich zunächst um Kinder, die sich von einer Polioerkrankung erholten. Finanziell unterstützt wird die Einrichtung primär von der Kiwanis-Stiftung des Distrikts Columbia. Jährlich bietet die Klinik mehreren hundert Kindern wie Adomba Krankengymnastik und Leistungen für Orthesen und Prothesen an.

    Bei Adomba wurde eine Form der Zerebralparese diagnostiziert, die hauptsächlich die unteren Extremitäten beeinträchtigt, woraufhin er zur Unterstützung seiner Füße und Sprunggelenke speziell angepasste Schienen erhielt. Weiterhin arbeitete er wöchentlich eifrig mit einem Krankengymnasten in der Klinik und mit seinen Eltern zu Hause an der Verbesserung seiner Flexibilität und seines Gleichgewichts.

    Zu Beginn der Krankengymnastik wurde Adomba vom Parkplatz mit einem Kinderwagen in das Gebäude gebracht. Heute rennt er alleine in die Klinik, um „Auntie Missy“ („Tante Missy“), eine Krankengymnastin, und die Direktorin der Klinik zu besuchen. Obwohl er bei der Entwicklung seines Gleichgewichts weiterhin auf Unterstützung angewiesen ist und zur Stabilisierung seiner Beine Schienen tragen muss, hüpft er umher, steigt Treppen, fährt mit seinem Dreirad und lässt sich von seiner Zerebrallähmung nicht bremsen.

    Adombas Vater Martin hofft, sich sehr bald für die warmherzige Unterstützung der Gemeinde und die hervorragende Fürsorge, die seinem Sohn entgegengebracht wurde, bedanken zu können.

    „Wir glauben, dass sich sein Gleichgewicht und sein Gang durch die Therapie verbessert haben und die weitere Verformung seiner Füße gestoppt wurde“, sagt Martin. „Wir stehen tief in der Schuld der Kiwanier und sind ihnen dankbar für die unschätzbare Hilfe, die sie Adomba gegeben haben.“
    –Courtney Meyer

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