Aktuelle Neuigkeiten

  • Kühlschränke, die Leben retten

    Jun 29, 2013

    The Kiwanis club president and the Jamaican Minister of Health

    Erfahren Sie, was passiert, wenn Kiwanis-Mitglieder und Mitarbeiter des staatlichen Gesundheitswesens miteinander in Kontakt kommen: Das bereits ausgezeichnete Kinderimpfprogramm wird noch besser.

    Es ist nicht verwunderlich, dass die Gespräche zwischen dem Kiwanis Club Constant Spring, Kingston, und dem Gesundheitsministerium Jamaikas letztendlich auf das Expanded Programme on Immunization (Immunisierungsprogramm) des Landes gelenkt wurden. Das im Jahr 1977 ins Leben gerufene Programm wurde kürzlich von der Pan-American Health Organisation als Modellprogramm für die Region angeführt. Seit Beginn des Programms wurden mehrere Erkrankungen, denen durch Impfungen vorgebeugt werden kann, eliminiert und demzufolge die Sterberate von Säuglingen und Kindern reduziert.

    Die Tatsache, dass sich der Fokus dieses Programms weiterhin auf Kinder bis sieben Jahre richtet, inspirierte den Kiwanis Club dazu, zwei Kühlschränke zu erwerben und an zwei bedürftige Kliniken zu spenden. Das Gesundheitsministerium stellte dem Club eine landesweite Liste zur Verfügung, der zu entnehmen war, wo die Spenden am dringendsten benötigt wurden.

    „Es handelt sich um ein ausgezeichnetes Projekt und es hat weitreichende Auswirkungen auf das Expanded Programme on Immunization des Gesundheitsministeriums“, sagt die ehemalige Clubpräsidentin Rosemarie Heaven. „Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass ihm zwei ländlichen Kliniken zugewiesen wurden, wo vermutlich der dringendste Bedarf bestand.“

    Die York Town Health Clinic in Clarendon und die Bethel Town Health Clinic in Westmoreland erhielten die Kühlschränke im Wert von 100.000 jamaikanischen Dollar. In beiden Kliniken wurden die Impfstoffe bisher in alten, defekten und viel zu kleinen Kühlschränken aufbewahrt.

    „Ein Kühlschrank wurde seit langem dringend benötigt, da es in dieser Gegend schon seit mehreren Monaten keinen funktionstüchtigen Kühlschrank mehr gab und die Impfstoffe in anderen Einrichtungen aufbewahrt und bei Bedarf angeliefert werden mussten“, erklärt Marcella Tomlinson, die Koordinatorin für das Expanded Programme on Immunization des Clarendon Health Department.  
    Courtney Meyer

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  • Medizinische Versorgung für Menschen, die sie am dringendsten benötigen

    Jun 29, 2013

    Denton Kiwanis Club Children's Clinic sign

    Seit seiner Gründung im Dezember 1921 hat sich der Kiwanis Club Denton, Texas, durch die medizinische Versorgung hilfsbedürftiger Familien eine Nische geschaffen. Aus diesem Interesse heraus entwickelte sich eine Kinderklinik, in der jährlich mehr als 300 Kinder versorgt werden.

    In den Anfangsjahren veranstaltete der Club Weihnachtsfeiern, bei denen einige der Kinder Geldgeschenke erhielten, um Ärzte oder Zahnärzte aufsuchen zu können. Die Großzügigkeit des Programms veranlasste ähnliche Anfragen nach finanzieller Unterstützung und somit gründete der Club im Jahr 1923 das Underprivileged Child Committee (Komitee für unterprivilegierte Kinder), um sicherzustellen, dass die eingehenden Hilfsanträge priorisiert und unterstützt werden konnten. Sehr bald schon erwies sich auch diese Methode als unzureichend.

    Im Jahr 1938 wurde die Denton Kiwanis Clinic eingegliedert. Ein Exekutivsekretär wurde eingestellt, der die eingehenden Hilfsanträge bearbeitete. Bei vielen der ersten Anfragen ging es um Mandeloperationen, Augenuntersuchungen, Rollstühle und Beinschienen für Poliopatienten. Preisermäßigte Dienstleistungen − die zu dieser Zeit von freiwilligen Ärzten ausgeführt wurden − gestatteten es dem Club, für Krankenhausaufenthalte lediglich 2 bis 3 USD zu zahlen.

    Sowohl das Projekt als auch die Spendenaktionen zu Gunsten des Projekts haben sich über die Jahre hinweg weiterentwickelt. Zusätzlich zu einem Treuhandfonds wurde diese gute Sache mit einer gastronomischen Verkostung, einem Feuerwerk, einer Autoshow und einem Stadtteilfest mit einem Elvis-Imitator unterstützt.

    „Wir können bei Kindern Krankheiten behandeln, die ansonsten unbehandelt bleiben würden“, sagt die Clubsekretärin und Exekutivsekretärin der Klinik, Robin Meyer. „Die Gesichter der Kinder, die zahnärztlich versorgt werden müssen, sind manchmal schrecklich geschwollen. Ihnen wird nirgendwo geholfen, falls sie keine Unterstützung von ihrer Landesregierung erhalten. Es gibt viele Eltern, die nicht einmal eine Zahnfüllung bezahlen können. Einige wenden sich an die Notaufnahmen, um Hilfe zu erhalten, können dann aber die Medikamente nicht bezahlen, die ihnen verschrieben werden.“

    Die meisten Kinder werden jetzt von Schulschwestern, die die Probleme entdecken, an die Klinik überwiesen. Andere wiederum werden durch Mundpropaganda, Informationen in Notunterkünften oder United Way auf die Klinik aufmerksam gemacht. Familien mit geringem Einkommen erhalten von der Kiwanis-Klinik einen Gutschein, den sie bei ihrem Versorger gegen Medikamente für ihr Kind, medizinische Versorgung oder einen Besuch beim Zahnarzt einlösen können.

    Meyer sagt, dass die Gemeinde für dieses Projekt – das von vielen langjährigen Clubmitgliedern als „Krönung des Clubs“ bezeichnet wird – sehr empfänglich ist und es unaufhörlich unterstützt hat. Die Empfänger sind mehr als dankbar. „Wir haben eine ‚Eimerbrigadeʻ, die während der Feuerwerksshow herumgeht und Spenden für die Klinik sammelt“, sagt sie. „Einmal hat mir ein Mann 20 USD gegeben und mir gesagt, dass seinem Kind einst in der Klinik geholfen wurde. Sein Kind war krank und er hatte kein Geld, es behandeln zu lassen ... wir waren für ihn da. Mehrere alleinerziehende Eltern bieten sogar ihre Hilfe bei der Reinigung des Büros oder bei Schreibarbeiten an, um so für den Service zu zahlen.“”

    Meyer ist stolz auf einen Dankesbrief aus den 1940ern, der von einem 16-Jährigen, der sich einer Blinddarmoperation unterziehen musste, geschrieben wurde. Einer der Sätze lautet: „Ich habe schon immer gedacht, dass diese Organisation eine tolle Sache ist, und jetzt glaube ich es noch mehr als jemals zuvor.“
    Courtney Meyer

    A family helped by the Kiwanis Clinic

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  • Wahlen und Maßnahmen zu Änderungsanträgen in Vancouver

    Jun 29, 2013

    Nachstehend finden Sie die Entscheidungen der Delegiertenversammlung des Kiwanis-International-Jahreskongresses 2013 in Vancouver, British Columbia.

    Wahlen

    Folgende Individuen wurden in den Kiwanis-International-Vorstand gewählt.

    Präsident: Gunter Gasser, Distrikt Österreich 
    Präsident-Elect: John R. Button, Distrikt Ostkanada und die Karibik 

    Trustees

    Region Vereinigte Staaten und  Pazifik-Kanada: 

    Diese Individuen wurden für eine dreijährige Amtszeit gewählt:

    Region Asien-Pazifik:

    Florencio C. „Poly” Lat, Distrikt Philippinen Luzon, wurde anlässlich des 2013 Asien-Pazifik-Kongresses in Hiroshima, Japan, im vergangenen März, für eine dreijährige Amtszeit gewählt.

    Region Europa:

    Marcel Kreienbühl, Distrikt Schweiz-Liechtenstein, wurde anlässlich des 2013 Kongresses der Kiwanis-International-Europäischen-Föderation, in Berlin, Deutschland, 30. Mai-2. Juni,  für eine dreijährige Amtszeit gewählt. 

    Änderungsanträge

    Nachstehend finden Sie die Ergebnisse der eingebrachten Änderungsanträge

    Genehmigt

    • #1: Gewährleistung, dass Änderungsanträge und Beschlüsse früher veröffentlicht werden, damit die Clubs von dem Rabatt auf die Kongress-Anmeldegebühren für Frühanmelder profitieren können.
    • #2: Gewährleistung, dass die Genehmigung von Kandidaten für Ämter im Kiwanis-International-Vorstand durch die Delegierten der Distriktversammlung als die übliche Methode angesehen wird, während unter berücksichtigungswürdigen Umständen auch Genehmigungen durch den Distriktvorstand möglich sind.
    • #3: Gewährleistung, dass ein Distriktgovernor vor der offiziellen Bekanntgabe seiner/ihrer Kandidatur als Kiwanis International Trustee sein/ihr Amtsjahr zu beenden hat.
    • #4: Einstellung des Gebührennachlasses für Clubs, die ein Wachstum von mindestens 25 Prozent erzielt haben.
    • #8: Verdeutlichung der Bestimmungen bezüglich des für einen Amtsträger von Kiwanis International als ungebührlich erachteten Verhaltens.
    • #9: Verdeutlichung, dass die Clubs die konstituierenden Mitglieder der Föderationen sind.
    • #10: Ermöglichung von Flexibilität bei der Zusammenstellung des leitenden Vorstands einer Föderation.
    • #13: Gewährleistung, dass Hintergrundprüfungen, die vom Distrikt durchgeführt werden, von Kiwanis International akzeptiert werden.

    Abgelehnt

    • #6: Genehmigung an Clubs, basierend auf der Anzahl der Clubmitglieder eine unterschiedliche Anzahl an Delegierten zu Distriktkongressen zu entsenden.
    • #12: Begrenzung der Kampagnenkosten und -aktivitäten für Mitglieder des Kiwanis-International-Vorstands.
    • #14: Reduzierung der Erstattungen für ehemalige Kiwanis-International-Präsidenten.
    • #15: Änderung des Mottos von Kiwanis International.

    Zurückgezogen

    • #5: Einstellung des Gebührenverzichts für neue Clubmitglieder, die ehemals einem Kiwanis-Jugendprogramm angehört haben.
    • #11: Verzicht auf die Kiwanis International Gebühren für bestimmte Mitglieder, die sich in einer Notlage befinden.

    Weiterleitung an das Komitee

    • #7: Schutz der Clubs und Jugendlichen, denen die Clubs dienen, vor Mitgliedern, die sich unsittlich verhalten oder die im Umgang mit Minderjährigen in der Vergangenheit rechtswidrig gehandelt haben.

    Lesen Sie die Änderungsanträge und Beschlüsse in voller Länge (Englisch).

    Eine vorgeschlagene Verwaltungsentscheidung, neue Kiwanis-Mitgliedschaftsformen weiterzuführen, wurde angenommen. A memorial resolution was approved to pay tribute to past Kiwanis International President Ted R. Osborn, who passed away this year.

  • Das Geschenk eines iPads macht sich in Kommunikation bezahlt

    Jun 26, 2013

    Hastings and his mother Sharon at the Greater Covington Kiwanis Club meeting

    Für die meisten Menschen ändert sich durch ein iPad die Art und Weise, ein Buch zu lesen, an einer Versammlung teilzunehmen oder die Hausaufgaben zu erledigen. Der Kiwanis Club Greater Covington, Louisiana, kann jedoch bestätigen, dass diese kleinen Computer auch als Stimme für nicht sprechende autistische Kinder eingesetzt werden können.

    Die erzieherische Wirkung, die mit einem iPad erzielt werden kann – insbesondere bei Schülern mit Behinderungen wie Sehschäden oder Bewegungseinschränkungen, die von zerebraler Lähmung verursacht worden sind –, wird von immer mehr Clubs der Kiwanis-Familie erkannt. Die Mitglieder des Kiwanis Clubs Greater Covington, Louisiana, wurden zu iPad-Fans, nachdem ein Repräsentant von „Families Helping Families“ bei einer Clubversammlung auf die vielen Wege aufmerksam machte, wie sich die Agentur für Menschen mit Behinderungen einsetzt und als deren Fürsprecher fungiert. Die Sprecherin erläuterte, dass ein Kind mit Autismus lernen könne, über seine Wünsche und Bedürfnisse mit Hilfe eines iPads zu kommunizieren. Diese Nachricht fand insbesondere beim Clubmitglied Kathy Smith großes Interesse. Sie hat eine Freundin, deren Enkelkind autistisch ist.

    „Dann sah ich eines Sonntags einen Bericht in ‚60 Minutes‛ (US-Nachrichtenshow) darüber, wie sehr Kinder mit Autismus von einem iPad profitieren könnten, und ich war sehr berührt von diesem Bericht“, erinnert sie sich.

    Die von Smith angestellten Nachforschungen und die logistische Unterstützung von „Families Helping Families“ lenkten die Aufmerksamkeit des Clubs auf die Savage-Familie, deren zehnjähriger Sohn Hastings sich als geeigneter Kandidat erwies.

    „Seine Eltern, der Schuldirektor seiner Schule und der junge Mann selbst kamen zu einem Treffen, bei dem das iPad überreicht wurde“, sagt Smith. „Ich glaube, dass jeder der im Raum Anwesenden mit den Tränen zu kämpfen hatte, als sich die Mutter und der Vater des Jungen beim Club bedankten. Auch seine Lehrer freuten sich darüber, dass sie dank dieses Geräts eine Möglichkeit erhielten, seine Lernfähigkeit zu fördern.“

    Auf die Frage, was dieses Geschenk bewirkt habe, antwortete Hastings Mutter Sharon: „Hastings schafft es nun, die Zusammenhänge vieler alltäglicher Dinge zu verstehen.“

    Sie ist davon überzeugt, dass dieses Gerät ausschlaggebend für die Entwicklung ihres Sohnes ist. Er scheint mehr lernen zu wollen und verständigt sich verbal mit seinen Lehrern und Therapeuten mehr als jemals zuvor. Aus Dankbarkeit für dieses Geschenk sucht die Familie nach einer Möglichkeit, einer anderen Familie mit einem autistischen Kind zu helfen.

    „Die Aufgabe war nicht schwer und dennoch wurde das Leben eines Kindes für immer verändert“, sagt das Clubmitglied Carol Llull. Der Club hat damit begonnen, Spendenaktionen durchzuführen, um jährlich einem in Betracht kommenden Schüler aus der Gemeinde ein iPad zu schenken.  –Courtney Meyer

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  • Basketball spielen und sich kennenlernen

    Jun 19, 2013
    Plover Kiwanians at Bowl for Kids' Sake

    „Big Brothers Big Sisters“ (BBBS) ist eine Organisation, die sich darum bemüht, Kinder mit Hilfe von Mentoren individuell zu fördern. Aus diesem Grund würde eine Partnerschaft zwischen BBBS Central Wisconsin und dem Kiwanis Club Plover Sinn ergeben, dachte sich dessen Vorsitzender für Clubmitgliedschaft, Timothy Roman. Also brachte er diese Idee – die bereits von seinem vorherigen Kiwanis Club getestet wurde – bei seinem Umzug Mitte der 1990er mit nach Plover.

    Seit mehr als einem Jahrzehnt lädt der Kiwanis Club gemeinsam mit dem von ihm gesponserten CKI Club der University of Wisconsin-Stevens Point jährlich 15 bis 20 „Kleine“ zu einem Abendessen bei Pizza Hut ein. Nach dem Abendessen folgt ein Spaziergang in der Kälte zum Quant Fieldhouse der Universität, um ein Basketballspiel anzuschauen. Jedem Kind der Gruppe wird eine individuelle Begleitperson zugewiesen. So entsteht zwischen jeweils einem Erwachsenen und einem Kind eine persönliche Beziehung, wie sie auch im Mentoring-Programm von BBBS angestrebt wird. Alle diese Kinder sind neue BBBS-Anwärter (auch „die Kleinen“ genannt), die darauf warten, einen der älteren Mentoren (oder „Bigs“) mit gleichen Interessen zugeordnet zu bekommen, zu dem sie eine für beide Seiten vorteilhafte Beziehung aufbauen können.

    Schon bevor Roman Kiwanier wurde, war die Organisation ein Teil seines Lebens.

    „Sowohl mein älterer Bruder als auch meine Schwester waren Mentoren“, sagt er. „Ich habe während dieser Zeit einige der Leute, mit denen Sie zusammenkamen, kennengelernt und die Vorteile erkannt, die sich aus dieser Beziehung ergeben haben.“

    Der Einfluss von BBBS auf Roman und seine Familie ist haften geblieben. Heute ist er Vorstandsmitglied des Verbands in Central Wisconsin. Als ein auf schulischer Ebene aktiver Mentor besuchte er „die Kleinen“ einmal im Monat, um mit ihnen Mittag zu essen und Spiele zu spielen. Seine Frau wurde zur Mentorin auf Gemeindeebene und betreute einen jungen Mann, zu dem sie noch heute noch eine gute Beziehung hat.

    Seine Leidenschaft für die Organisation hat auf andere Kiwanier abgefärbt.

    „Das ist mit Sicherheit mein liebstes Clubprojekt“, sagt der Clubsekretär Eric Molien. „Es hat richtig Spaß gemacht, die ‚Kleinen‛ kennenzulernen, und ich habe bereits darüber nachgedacht, als ‚Big‛ zu fungieren (für mehr als nur einen Tag).“

    Außerdem nimmt der Kiwanis Club jährlich an der Spendenaktion „Bowl for Kids’ Sake“ teil, die von BBBS Central Wisconsin durchgeführt wird. Im letzten Jahr wurde das Kiwanis-Team aus Plover zum größten Spender.

    „Dies ist eine weitere Organisation, die sich eng an der Mission von Kiwanis orientiert, wenn es darum geht, Kindern zu helfen. Aus diesem Grund werden wir immer ein Teil von ihnen sein“, sagt Molien.  –Courtney Meyer

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