Aktuelle Neuigkeiten

  • Zunehmendes Bewusstsein in Guadeloupe

    Apr 07, 2014

    Children have fun splashing and playing during Disability Day activities.

    Im vergangenen November richtete sich die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf den prächtigen, mit Blumen bewachsenen Valombreuse-Park in Petit-Bourg, Guadeloupe, in dem drei Tage lang das öffentliche Bewusstsein für die karibischen Kinder, die mit einer Behinderung leben, gefördert wurde.

    Dank der Zusammenarbeit zwischen dem Kiwanis Club Fougères, Guadeloupe, und der Association Prévoyance Créole (kreolischer Rentenfonds) wurden Familien zu einem Wochenende mit Spielen, Shows und Aktivitäten für Kinder mit körperlichen, psychologischen und motorischen Behinderungen eingeladen. Gleichzeitig hatten die Eltern dieser Kinder die Gelegenheit, an weiterbildenden Arbeitskreisen teilzunehmen.

    Die „Behindertentage“ wurden ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für Kinder und ihre individuellen Behinderungen zu steigern und um das Leben der betroffenen Familien zu verbessern. Bei dieser Veranstaltung erhielten Eltern, Angestellte des Gesundheitswesens und Kinderexperten die Gelegenheit, sich kennenzulernen und miteinander zu kommunizieren. Zusätzlich wurden Gelder und Hilfsmittel für bedürftige Familien gesammelt.  — Kimiko Martinez

  • Eine Show für den Dienst am Gemeinwohl

    Mrz 26, 2014

    A Bayou Middle School Builders Club skit promotes a coat collection drive.

    Die Mitglieder des Builders Club der Mittelschule Bayou View wollten notleidende Menschen mit warmen Winterjacken für die bevorstehenden kalten Wintermonate ausstatten. Um ihr Vorhaben bekannt zu machen, betraten sie die Bühne und lieferten ein einzigartiges Schauspiel ab!

    Der Builders Club aus Gulfport, Mississippi, setzte sich zum Ziel, mit seinem Kleidersammlungsprojekt „Warming the Coast“ („Die Küste wärmen“) die Container der Heilsarmee bis zum Rand mit gespendeten Kleidungsstücken zu füllen. Am Kleiderspendentag  unterhielten die Builders-Club-Mitglieder die Gäste mit Sketchen und Modenschauen.

    „In der Schule haben wir mit der Sammlung der Winterjacken schon drei Wochen vor dem Veranstaltungstermin begonnen“, sagt Amanda Bruhl, die Lehrkraft-Betreuerin des Builders Club.

    Um eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen, machten sich die Mitglieder mit ihrem Projekt auf den Weg zu einem kleinen Einkaufszentrum nahe Biloxi, Mississippi. Bei insgesamt zwei Vorstellungen führten die Schüler auf einer Modenschau Jacken vor und zeigten mit ihren Sketchen, wie sich die Zuschauer für ihre Gemeinde einsetzen können.

    In einem der Sketche, „What Does the Box Say?“ („Was sagt die Box?“), tanzte die Darstellerin Kaitlyn Monroe in einem Spendenkarton zu dem YouTube-Hit „What Does the Fox Say?“. Ihr Co-Star, der als Tier verkleidet war, führte die im Text beschriebenen Handlungen aus. Jedes Mal, wenn der Refrain gesungen wurde, kam Kaitlyn aus der Box heraus und rief: „What does the box say?“ Und jedes Mal, wenn die Box aufging, konnten die Zuschauer und Passanten die auf dem Deckel abgebildeten Worte „Jacke, Jacke, Jacke“ lesen.  Am Ende des Sketches verkündeten die Darsteller des Builders Club das Anliegen ihrer Vorführung: „Spenden Sie Jacken!“

    „Es freut mich, wenn ich etwas für das Gemeinwohl tun kann“, sagt Aubrey Weems, Mitglied des Builders Club. „Ich möchte obdachlosen Menschen helfen. Vielleicht kann man mit dem Verschenken einer Jacke das ganze Leben eines Menschen verändern. Wir bieten unsere Hilfe an, um unseren Staat und unser Land zu einem besseren Ort zu machen.“

    Die Betreuerin des Builders Club fügt hinzu: „Es ging gar nicht wirklich um die Kleidersammlung. Die Kinder wollten ihr Wissen anderen Menschen weitergeben und sie darüber aufklären, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, etwas für das Gemeinwohl zu tun. Durch unsere Show und jeden einzelnen Sketch, der aufgeführt wurde, haben wir die Gelegenheit gehabt, der Öffentlichkeit unser Anliegen näherzubringen.“ -- Tamara Stevens

  • Nach Tragödie wird Anti-Mobbing-Programm ins Leben gerufen

    Mrz 25, 2014


    Wenn ein junger Mensch so lange schikaniert wird, bis er keinen Ausweg mehr sieht, kann das Leid der Hinterbliebenen unter Umständen dazu führen, dass weitere schmerzliche Tragödien verhindert werden. „Im letzten Frühjahr hat einer unserer Schüler Suizid begangen“, sagt Lyn Osburne, die Key-Club-Sponsorin des Kiwanis Clubs Rampart Range, Colorado Springs, Colorado.

    „Mehrere Freunde hatten sich versammelt, um über ihre Trauer zu sprechen und sich Gedanken darüber zu machen, wie man die furchtbaren Auswirkungen, die Mobbing mit sich bringt, in der Öffentlichkeit besser bekannt machen könnte. Der Key Club der Rampart High School wurde gebeten, ein Programm zu organisieren und zu veranstalten.“

    Zu den Anti-Mobbing-Aktivitäten zählten ein von den Schülern geschriebener und produzierter informativer Videofilm, Suizidaufklärung und Anti-Hass-Werbung, Mobbing-Diskussionen während des Mittagessens und der Aufbau eines Netzwerkes von verschiedenen Organisationen zur fortwährenden Sensibilisierung der Öffentlichkeit.

    „Zu Beginn des neuen Schuljahres wird es eine weitere Anti-Mobbing-Versammlung geben“, sagt Osburne. „Zusätzlich wird eine Podiumsdiskussion stattfinden, zu der die Öffentlichkeit eingeladen ist.“
    Nicholas Drake
  • Ehre deine Mutter

    Mrz 24, 2014


    Karten, Blumen und Süßigkeiten allein reichen häufig nicht aus, um die Liebe, die wir für unsere Mütter empfinden, zum Ausdruck zu bringen. Der Kiwanis Club Waverley, Australien, hat eine Möglichkeit entdeckt, wie wir unsere Mütter angemessen ehren können.

    Spender haben die Möglichkeit, auf Kiwanis-International-Ebene durch das Eliminate-Projekt eine Mutter oder eine andere Frau, die sie inspiriert hat, mit der Muttertags-Zeller-Fellow-Auszeichnung, einer Spende von 1.250 USD, zu ehren. Der Waverley Club hat auf lokaler Ebene ein vergleichbares Programm eingerichtet. Im Jahr 2012 startete der Club eine Muttertagsprojekt-Website und forderte die Öffentlichkeit dazu auf, dem Muttertag durch eine Spende an das Eliminate-Projekt – in dessen Rahmen Mütter und Babys vor mütterlichem und frühkindlichem Tetanus gerettet und geschützt werden – besondere Bedeutung zu verleihen.

    Über diese Website können Spenden einer Mutter oder einer anderen Person, von der man inspiriert wurde,  gewidmet werden. Das Computersystem sendet der geehrten Person eine Auszeichnung und ein Schreiben, in dem die Empfängerin oder der Empfänger über das Geschenk, das in ihrem bzw. seinem Namen vorgenommen wurde, und auch darüber, wie viele Mütter und ihre zukünftigen Kinder durch dieses Geschenk geschützt werden können, informiert wird.

    „Durch den australischen UNICEF-Botschafter für MNT haben wir einen hohen TV-Bekanntheitsgrad erreicht. Die Öffentlichkeit spendete daraufhin entweder direkt an UNICEF Australien oder über die Website“, sagt Steve Hughes, der Vorsitzende des Komitees für die Eliminate-Kampagne.

    „In den ersten Jahren haben wir nahezu 15.000 AUD und im letzten Jahr etwa 6.000 AUD eingesammelt.”

    Das Projekt hat sich im gesamten Distrikt ausgebreitet und über eine ähnliche Website werden Spenden zum Vatertag, zum Geburtstag oder zu anderen besonderen Gelegenheiten eingesammelt.

    „Wir hoffen darauf, dass die Clubs im Distrikt Australien unser Projekt in diesem Jahr noch stärker fördern werden und somit noch mehr Spenden, sagen wir einmal 50.000 AUD, eingenommen werden können“, sagt Hughes.
  • Snackzeit

    Mrz 20, 2014

    Northwest Indianapolis Kiwanis Club members collect snacks for delivery to homeless students.

    Es ist 6.30 Uhr morgens und Lucy steht an der Bushaltestelle. Sie ist bereit, den neuen Schultag zu beginnen. Sie wird erst zehn Stunden später, um 16.30 Uhr, wieder zu Hause sein. Für ein sechsjähriges Kind ist es von der Mittagspause um zwölf Uhr bis zum Ende des Schultages eine lange Zeit – vor allem wenn es keine Zwischenmahlzeit gibt.

    Dank dem Snacksammelprojekt des Kiwanis Clubs Northwest Indianapolis, Indiana, hat Lucy jetzt die Möglichkeit, den langen Tag morgens und nachmittags mit einem Apfel, einem Müsliriegel oder etwas Organgensaft zu überbrücken. Der Club schickt Obst, Nüsse, Wasser, Fruchtsaft, Kräcker und andere Dinge an die Schulen von Pike Township. Dieser preisgekrönte Schulbezirk verfügt über eines der größten und vielfältigsten Schulsysteme Indianas. Viele Schüler dieses Bezirks haben jedoch mit unzähligen Herausforderungen, u. a. Armut, zu kämpfen. Allein in der Highschool gibt es 160 obdachlose Schüler. Laut Berichten von Sozialarbeitern tragen die vom Kiwanis Club gespendeten Lebensmittel dazu bei, etwas zu verändern:
    • Teenager leben allein und haben kein Geld für Lebensmittel. Sie scheuen sich davor, die Personen, von denen sie aufgenommen werden, um etwas (Essen, Snacks) zu bitten, weil sie Angst haben, dass sie aufgefordert werden, ihre Bleibe zu verlassen.
    • Eine obdachlose Schülerin und ihre Familie sind bei Verwandten untergekommen. Sie weigert sich jedoch dort etwas zu essen, weil es im Haus Kakerlaken gibt.
    • Eine Schulkrankenschwester kauft von ihrem eigenen Geld Snacks für einen Schüler mit Diabetes, damit sein Blutzucker besser reguliert werden kann. In der Schulklinik gibt es jetzt dank des Kiwanis Clubs Lebensmittel, die diesen Kindern helfen.
    • Jeden Freitag werden die Kinder einer Grundschule mit Rucksäcken voller Lebensmittel nach Hause geschickt, damit sichergestellt ist, dass sie die Woche über ausreichend zu essen haben. Die sechs- bis zwölfjährigen Kinder erkundigen sich oft schon mittwochs, ob bald wieder „Schwerer-Rucksack-Tag“ sei, weil die Lebensmittel zu Hause knapp werden. Die von Kiwanis bereitgestellten Snacks helfen, ihren Hunger während der langen Schultage zu stillen.
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