Aktuelle Neuigkeiten

  • Karibische Partnerschaft fördert Sprachen

    Jun 12, 2013
    The Castries Kiwanis Club with the winners and their teachers

    Eine gelegentliche Zusammenarbeit zwischen einem anglophonen und einem frankophonen Kiwanis Club aus der Karibik führte zu einer festen Partnerschaft und einem gemeinsamen, nachhaltigen Engagement für Kinder und Zweisprachigkeit.

    „Im Februar 2009 besuchte meine Tochter für vier Monate St. Lucia“, sagt Inès Marinho, Präsidentin des Kiwanis Clubs Pointe-à-Pitre, Guadeloupe. „Ich begleitete sie während der ersten Woche und schaute mich sofort nach einem Kiwanis Club in der Nähe um.“

    Ihre Suche nach einem „Schwesterclub“ führte sie zum Kiwanis Clubs Castries. Zu Beginn dieser Partnerschaft ging es mehr um den Austausch von Geschenken zwischen den Clubs und darum, bevorstehende Projekte zu besprechen.

    Im darauffolgenden Jahr dachte Marinho über ein Projekt nach, mit dem sowohl die Freundschaft der beiden Clubs als auch die Mission der Organisation, Kindern zu helfen, gefeiert werden könnte. Sie machte den Vorschlag, dass die Clubs einen französischen Literaturwettbewerb für Schüler aus St. Lucia veranstalten sollten, die Französisch lernten. Kinder im Alter von zehn bis 15 Jahren (les collégiens) von acht Schulen wurden eingeladen teilzunehmen.

    Mit dem Ziel, die Vorteile des intensiven Erlernens einer Sprache zu illustrieren, „machte ich den Vorschlag, die beiden Gewinner zu einem einwöchigen Kulturausflug nach Guadeloupe zu schicken“, sagt Marinho.

    Die Verwirklichung des Projekts erforderte starken, unermüdlichen Einsatz und Begeisterung trotz ungünstiger Umstände. Teile von St. Lucia wurden von Wirbelstürmen und Überschwemmungen verwüstet und die Aufmerksamkeit der Kiwanier aus Castries war auf andere Dinge gerichtet. Unzählige bürokratische Hindernisse machten die finanziellen und logistischen Angelegenheiten auf beiden Seiten kompliziert.

    Ihre Zielstrebigkeit machte sich jedoch bezahlt. Als der Wettbewerb letztendlich im Rahmen der weltweit begangenen „Francophone Week“ stattfand, wurden die sechs Teilnehmer in zwei Gruppen aus jeweils drei Personen eingeteilt und von der „Alliance Française“ (einer internationalen Organisation zur Förderung der französischen Sprache und Kultur) über französische Kultur, Musik, Geografie, Sprachgebrauch und Grammatik befragt. Die zwei Siegerschulen standen sich in einer enthusiastischen Endrunde gegenüber. Der französische Botschafter von St. Lucia konnte bezeugen, wie das St. Mary’s College seinen Gegner in der Entscheidungsrunde mit fünf Punkten abhängte.

    Die zwei Sieger, ihr Französischlehrer und ein Mitglied des Jugendorganisationen-Komitees des KC Castries bereisten eine Woche lang auf Kosten des Kiwanis Clubs Pointe-à-Pitre die Insel Guadeloupe. Die Besucher erkundeten die Sehenswürdigkeiten und Klänge der verschiedenen „Cantons“ (Staaten), einen Nationalpark, ein Aquarium, Strände, Einkaufszentren, Bibliotheken und Museen. Beide Schüler der Siegerschule erhalten sechs Monate lang kostenlosen Unterricht in der „Alliance Française“.

    Ungeachtet der vielen Schwierigkeiten konzentrieren sich die Clubs weiterhin auf die Ergebnisse und hoffen, dass sie aus den gemachten Erfahrungen einen Nutzen ziehen.

    „Die Kiwanis Clubs hoffen, diese Veranstaltung jährlich durchführen und auf alle Sekundarschulen in St. Lucia ausweiten zu können“, sagt Peter Alexander, Vorsitzender für Public Relations und Marketing des Kiwanis Clubs Castries.  –Courtney Meyer

    Möchten Sie anderen eine Kiwanis-Geschichte erzählen? Senden Sie Ihre Geschichte zur Berücksichtigung an shareyourstory@kiwanis.org.

    Ist Ihr Kiwanis Club eine Partnerschaft mit einer anderen Organisation eingegangen? Dann berichten Sie uns im anschließenden Abschnitt bitte darüber.

  • Eine Geburtstagsparty für Babys

    Jun 05, 2013
    Bob's 60th Birthday Bash band

    Das Eliminate-Projekt zielt darauf ab, Neugeborene vor einer Tetanusinfektion zu schützen und ihnen dabei zu helfen, ein weiteres Lebensjahr zu erreichen. Um mehr Aufmerksamkeit dafür zu erzeugen, wie wichtig dieses Unterfangen ist, entschloss sich Bob Marshall vom Kiwanis Club Norfolk, Nebraska, sich zwei persönliche Gegebenheiten zu Nutze zu machen: seinen 60. Geburtstag und seine Liebe zur Musik.

    Zeit seines Lebens gehörte Bob mehreren Bands an. Sein musikalisches Repertoire umfasst diverse Instrumente. „Ich bin die meiste Zeit meines Lebens Musiker gewesen. Angefangen habe ich mit Klavier- und Saxophonunterricht in der Schule, dann habe ich Schlagzeug gelernt und schließlich brachte ich mir noch selbst Gitarre und Bass bei“, sagt er.

    Somit war es für ihn ganz selbstverständlich, seinen Geburtstag zu einer Jamsession werden zu lassen und so viele alte Rockkollegen einzuladen, wie er nur finden konnte. Aber als die Idee reifte, erkannte Marshall, dass diese Veranstaltung bedeutungsvoller sein würde, wenn dadurch eine gute Sache unterstützt werden könnte. Als Pharmazeut und Walter Zeller Fellow ist er überzeugt davon, dass mütterlicher und frühkindlicher Tetanus durch Impfungen eliminiert werden kann, und wusste genau, welche gute Sache er unterstützen wollte.

    „Als wir davon erfuhren, wie grauenhaft der Tod durch eine Tetanusinfektion ist und wie einfach es ist, diese Krankheit zu verhindern, fiel es mir leicht, mich für dieses Projekt zu engagieren. Auch wenn ich noch so oft darüber nachdenke, fällt mir nichts Besseres ein, wofür ich mein Geld ausgeben möchte!“, flachst er.

    Als sich die Idee zu einer Möglichkeit entwickelte, der Gemeinde das Eliminate-Projekt näherzubringen, war sein Club – ein 100.000-USD-Spenden-Club – mehr als begeistert. Kiwanier spendeten nahezu 50 Artikel für eine stille Auktion, von einem Nebraska-Cornhusker-Bürostuhl bis hin zu Holzarbeiten und selbstgebackenem Kuchen. Das Clubmitglied Randy Dee, Manager des Times Square Event Center, stellte großzügigerweise nicht nur den Veranstaltungsort für die Party zur Verfügung, sondern spendete zusätzlich einen Dollar für jedes Getränk, das an diesem Abend verkauft wurde.

    „Wir wollen diese Veranstaltung jährlich oder sogar noch öfter durchführen!“, sagt er.

    An der Veranstaltung, für die mit Faltblättern, in Radiointerviews und in Zeitungsartikeln geworben wurde, nahmen nahezu 200 Personen teil, die sich darauf freuten zu tanzen, Kontakte zu knüpfen und einen guten Zweck zu unterstützen. Obwohl kein Eintritt verlangt wurde, konnten durch die Auktion und Geldspenden nahezu 5.000 USD eingenommen werden.

    „Meine Frau Heidi und ich tanzen gerne. Wir wissen beide, wie wichtig das Eliminate-Projekt ist. Dieser Abend war ein großer Erfolg“, sagt Steve McNally, Clubmitglied und Vizegovernor des Distrikts Nebraska-Iowa.

    Die Veranstaltung war so erfolgreich, dass der Club bereits plant, eine weitere durchzuführen. Alle wünschen sich, dass Marshall öfter Geburtstag hat. –Courtney Meyer

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    Hat Ihr Club eine Veranstaltung für das Eliminate-Projekt durchgeführt? Dann berichten Sie uns im anschließenden Abschnitt bitte darüber.

  • Glückwunsch zum 50., Kiwanis Europa

    Jun 01, 2013

    Etwa 660 Kiwanier und Gäste haben sich im vergangenen März in Wien versammelt, um das 50. Jubiläum des Kiwanis-Clubs Wien, Europa 1, zu feiern ‒ des ersten Kiwanis-Clubs in Europa.

    Sie kamen aus 16 Ländern weltweit. Um sich die Sehenswürdigkeiten anzusehen. Um neue Freunde zu finden und alte Freunde zu treffen. Um das Tanzbein zu schwingen. Um hervorragendes Essen und großartige Kultur zu genießen.

    Sie kamen, um das Glas auf Kiwanis in Europa zu erheben.

    „Ich freue mich sehr, dass wir die Feier in über eineinhalb Jahren so gut vorbereitet haben. Wir haben jedes Detail diskutiert und für alles Lösungen gefunden“, so Hans-Georg Mondel, President des Kiwanis-Clubs Wien. „Ich bin so froh, dass wir die Gelegenheit hatten, den wunderbaren Festsaal des Rathauses zu nutzen. Ich bin einfach sehr glücklich.“

    Der Kiwanis-Club Cleveland, Ohio, sponserte den Club in Wien vor 50 Jahren, und die 
    Mitglieder von heute sind sehr stolz auf den Anteil, den ihr Club am Aufbau von Kiwanis in Europa hatte.

    „(Kiwanis International) President-elect Gunter Gasser und First Lady Christiana schickten zu diesem Anlass eine persönliche Einladung an unseren Club, und wir waren von der emotionalen Anfrage sehr berührt“, sagte Bill Spring, President des Kiwanis-Clubs Cleveland.

    „Es inspirierte mich, unsere Mitglieder zur Teilnahme aufzufordern. Heute sind mehrere Mitglieder unseres Clubs hier. Wir wurden sehr herzlich willkommen geheißen, nicht nur von der Kiwanis-Leitung, sondern auch von den Menschen aus Wien. Es ist eine entzückende Stadt, und es war ein wirklich wunderbares Erlebnis.“

    Das Wochenende der Feierlichkeiten umfasste einen Begrüßungsempfang in einer traditionellen Wiener Weinstube, mehrere Stadtrundfahrten, die Gelegenheit, den Wiener Knabenchor zu hören und die berühmten Lipizzaner zu sehen, und das Galadiner. 

    Richard Werstler war 1963 Vice-President des Kiwanis-Clubs von Cleveland Heights, Ohio, als er sich zu Recherchen für seine Doktorarbeit in Europa aufhielt, während gleichzeitig der Club in Wien gegründet werden sollte. Da er ein Kiwanier aus Cleveland war, wusste er vom Sponsorentum des Kiwanis-Clubs Cleveland für einen neuen Club in Wien. Also beschloss er, an den Gründungsfeierlichkeiten teilzunehmen.

    Jetzt ist er 86 Jahre alt, und er betont, dass er von der Möglichkeit, nach Wien zurückzukehren, um das 50. Jubiläum zu feiern, „einfach nur begeistert“ war.

    „Ich finde es einfach fantastisch, dass Kiwanis so stark gewachsen ist und viele Länder der Meinung waren, es sei wichtig, hier zu sein“, sagt er. „Hier sehen wir einfach einen faszinierenden Teil der Geschichte von Kiwanis.“ 
  • Helfende Hände erfüllen einen Familienwunsch

    Mai 29, 2013

    Luke and Turbo

    Turbo liebt es, seine Zeit mit seinem besten Freund im Bus, am Strand oder zu Hause zu verbringen. Turbo ist kein gewöhnlicher Hund.

    Turbo wurde darauf abgerichtet, die speziellen Bedürfnisse eines Kindes und einer Familie zu erfüllen. Er ist für Luke verantwortlich, einen 13-jährigen Jungen, der nicht spricht und an Autismus, Entwicklungsstörungen und Epilepsie leidet. Die Familie begann damit, sich für einen Begleithund zu interessieren, nachdem sie erfuhr, welche Auswirkungen ein haariger Freund auf ihren Sohn haben könnte.

    „Anfang 2008 besuchten wir einen Freund, der einen Hund von 4 Paws bekommen hatte. Wir waren erstaunt, als Luke schon kurz nach unserer Ankunft Interesse für den Hund zeigte und mit ihm kuschelte. Eine derartige Reaktion hatten wir zuvor noch nie bei ihm gesehen“, erzählt Maria Burr, die Mutter des Jungen. 4 Paws for Ability ist eine gemeinnützige Organisation, die sich dafür einsetzt, von verschiedenen Behinderungen betroffene Kinder mit Begleithunden auszustatten.

    „Wir haben Kontakt mit 4 Paws in America aufgenommen und fanden heraus, dass es uns nur möglich war, einen Hund für Luke zu bekommen, indem wir Spenden sammelten“, sagt Burr.

    Glücklicherweise stand die Gemeinde hinter ihnen.

    „Ich glaube, die Tatsache, dass in den Nachrichten öfter von Autismus zu hören war und dass Kiwanis Clubs sich für Kinder einsetzen, gab uns den Mut, diese Sache durchzuführen“, sagt Diane Hodgson, Sekretärin des Kiwanis Clubs Morrinsville, Neuseeland.

    Mit den Geldern aus einer Osterverlosung, von dem lokalen Lions Club, dem lokalen Rotary Club, einem Fitnesszentrum und anderen Organisationen war es der Familie möglich, nach zwei Jahren einen Hund zu erwerben.

    Turbo wurde zuerst in den Vereinigten Staaten ausgebildet, bevor er seine Reise nach Neuseeland antrat, um dort weiteres Training zu erhalten. Sehr bald schon zeigte sich, welche Bereicherung Turbo für seine neue Familie darstellte. Er folgt Luke auf Schritt und Tritt, begleitet ihn im Bus und in der Schule und passt auf, dass der Junge nicht über Zäune klettert oder sich in zu tiefes Wasser begibt.

    „Turbo ist ein guter Begleiter für Luke und wird von allen Mitgliedern der Familie geliebt“, sagt Burr. –Courtney Meyer

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    Hat sich Ihre Gemeinde schon einmal zusammengetan, um einer Familie zu helfen? Teilen Sie uns im anschließenden Kommentarabschnitt Einzelheiten darüber mit.

  • Gemeinsam Hunger bekämpfen

    Mai 22, 2013

    Manhattan Kiwanians with some collected food

    Hunger ist oft eine unsichtbare Tragödie, die sich in einer Gemeinde abspielt. Der Kiwanis Club Manhattan, Kansas, hat jedoch seit 15 Jahren eine äußerst sichtbare Verbindung zu einem Lebensmittelnetzwerk, über das tausende von Familien versorgt werden.

    Carroll Hackbart dient als Freiwillige im Flint Hills Breadbasket, seit sich der Club an dem Projekt beteiligt. „Ich sehe es nicht ein, dass gutes Essen verschwendet wird, insbesondere wenn es Menschen gibt, die froh darüber wären, wenn sie es hätten“, sagt sie.

    Die Mission von Breadbasket: „die Minimierung von Hunger und Armut durch die Verteilung von verfügbaren Nahrungsmitteln und die Förderung von Projekten zur Verringerung von Hunger und Armut“. Um dieses Ziel zu erreichen, sammeln Freiwillige jeden Donnerstag um acht Uhr morgens ungewollte Lebensmittel aus Kaffeegeschäften, Warenmärkten, Lebensmittelgeschäften und Restaurants ein. Die in Kartons verpackten Spenden werden mit einem Pickup-Truck von den Geschäften abgeholt und dann zum Breadbasket gebracht, wo sie inventarisiert werden. Die Lebensmittelbank Flint Hills Breadbasket wird auch von vielen Kirchen, Schulen und anderen Organisationen unterstützt, die Lebensmittelsammlungen durchführen, und kann somit 24,7 Prozent der Einwohner von Riley County versorgen, die an oder unterhalb der Armutsgrenze leben.

    „Meiner Meinung nach ist die wichtigste Mission unseres Kiwanis Clubs die Bereitstellung von aktiver Hilfe für unsere Gemeindeorganisationen wie zum Beispiel den Flint Hills Breadbasket. Somit kann diese Einrichtung ihr Potential maximieren und Kindern und Familien helfen, die auf Unterstützung angewiesen sind“, sagt die Clubsekretärin Elaine Haun. „Ein weiterer Vorteil ist natürlich auch, dass ich die anderen Kiwanis-Mitglieder bei dem gemeinsamen Freiwilligeneinsatz besser kennenlerne.“

    Das ist jedoch nicht die einzige Methode, wie der Kiwanis Club gegen das Hungerproblem in Manhattan ankämpft. Mitglieder liefern jeden Mittwoch nahrhafte Mahlzeiten an Personen im Seniorenzentrum von Riley County, die nicht in der Lage sind, sich eigene Mahlzeiten zuzubereiten. –Courtney Meyer

    Möchten Sie anderen eine Kiwanis-Geschichte erzählen? Senden Sie Ihre Geschichte zur Berücksichtigung an shareyourstory@kiwanis.org.

    Bekämpft Ihr Kiwanis Club Hunger? Teilen Sie uns im anschließenden Kommentarabschnitt mit, was Sie dagegen unternehmen.

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