Aktuelle Neuigkeiten

  • Versorgungspakete

    Jan 24, 2017

    Der Kiwanis Club Wallingford stellt Pakete zusammen, die mit Überraschungen für Chemotherapie-Patienten gefüllt sind.
    Der Kiwanis Club Wallingford stellt Pakete zusammen, die mit Überraschungen für Chemotherapie-Patienten gefüllt sind.

    Die langen Krankenhausaufenthalte für Kinder die mit Chemotherapie behandelt werden sind oft mit Angstzuständen und dem unaufhörlichen Kampf gegen die Nebenwirkungen dieser Behandlungsmethode ausgefüllt. Die Mitglieder der Kiwanis-Familie aus Wallingford, Connecticut, hatten eine Idee, wie sie den Kindern den Aufenthalt im Krankenhaus etwas erleichtern konnten.

    „Mit den Chemotherapie-Überraschungspakete wollen wir helfen, die schlimmen Nebenwirkungen, die die Kinder während einer Chemotherapie erdulden müssen, zu lindern und den Kindern sowie deren Familienangehörigen etwas Ablenkung während dieser stressvollen Zeit zu bieten“, sagt Diane DeLibero, die Sekretärin des Kiwanis Clubs Wallingford.

    DeLibero und Kaitlyn Flynn, Mitglieder des Kiwanis Clubs, standen dem Chemotherapie- Überraschungspaket-Projekt voran. Sie wurden von den K-Kids der Grundschulen Parker Farms, Yalesville, Rock Hill und Moses Y. Beach sowie dem Key Club Lyman Hall unterstützt. Gemeinsam schaffte es die Kiwanis-Familie aus Wallingford, genügend Artikel zu sammeln, um damit mehr als 200 Überraschungspakete zu füllen.

    „Wir hatten den ganzen Monat Mai dafür vorgesehen, Spenden für die Pakete zu sammeln”, sagt DeLibero. „Jede Schule fertigte Poster an, die aufgehängt wurden, um für dieses Projekt zu werben. Wir haben darum gebeten, Dinge die Geborgenheit vermitteln, Bastelsets sowie Artikel, die die Nebenwirkungen einer Chemotherapie vergessen lassen, zu spenden.“

    Jedes Geschenkset enthielt einen Wohlfühlartikel (ein Stofftier oder flauschige Socken), ein Spielzeug (Bastelset, tragbares elektronisches Spiel, Malbuch, Puzzle und Aufkleber), etwas zum Naschen (Lutschbonbons gegen Übelkeit), Taschentücher, Desinfektionsmittel, Lippenpflegestifte oder ähnliche Artikel. Die Versorgungspakete wurden an das Kinderkrankenhaus Yale New Haven Children’s Hospital’s Pediatric Inpatient Hematology/Oncology Unit-Life Center in New Haven, Connecticut, gespendet.
    Die Child-Life-Spezialistin Cara Graneto sagt, dass die Pakete von den Patienten und Familien mit großer Freude angenommen wurden.

    „Die Pakete wurden sowohl an die stationären als auch an die ambulanten Patienten weitergegeben“, sagt Graneto. „Alle unsere Patienten, insbesondere unsere Langzeitpatienten,  haben sich sehr über die Pakete, die ihnen ein Gefühl der Geborgenheit vermittelten, gefreut. Viele unserer Patienten leiden an Übelkeit. Die speziell dafür vorgesehenen Lutschbonbons linderten diese Beschwerden. Die altersentsprechenden Spiele bereiteten unseren Patienten große Freude und Ablenkung vom Krankenhausalltag.“

    „Diese Pakete haben den Patienten geholfen, den Krankenhausaufenthalt besser zu verkraften“, sagt Graneto. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Kiwanis Club in der Zukunft.“

    Geschichte von Tamara Stevens



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  • Die begehrte Kiwanette

    Dez 19, 2016

    Der Kiwanis Club Angoulême Kiwanis Club leiht die Kiwanette an Menschen mit Behinderungen aus, damit diese an Rennen und Läufen teilnehmen können.
    Der Kiwanis Club Angoulême leiht die Kiwanette an Menschen mit Behinderungen aus, damit diese an Rennen und Läufen teilnehmen können.

    Alles begann mit einem Aha-Moment. Als Joël Treny, Mitglied des Kiwanis Clubs Angoulême, die Stadt Brest, im westlichen Teil Frankreichs, in der Bretagne, besuchte, wurde er auf Kiwanier aufmerksam, die behinderte Kinder in einem Geländewagen, der lediglich mit einem Rad ausgestattet war, transportierten. „Das ist genau das Richtige für uns!“, dachte er.

    Schatzmeister Treny besprach diese Idee mit seinem Clubpräsidenten Jacques Lafaurie. Sie kontaktierten einen heimischen Handwerker, der sich darauf spezialisiert hatte, Geräte für behinderte Menschen zu bauen und brachten in Erfahrung, dass die Entwicklung und der Bau eines ähnlichen Wagens etwa 3.000 Euro kosten würden.  Der Club ergriff die Initiative und plante, die notwenigen finanziellen Mittel durch die Organisation eines Kabarett-Abends, Geschichtskonferenzen und sogar einen Flohmarkt einzusammeln.

    Sehr bald schon hatten sie das notwendige Geld aufgebracht und die „Kiwanette“ wurde ins Leben gerufen. Ein erfahrener Handwerker entwickelte den Wagen speziell für den Club. Im Januar 2015 wurde der Wagen an Kiwanis geliefert. Diese Nachricht hatte sich sehr bald schon herumgesprochen und nach nur einmaliger Benutzung kamen unzählige Anfragen von Eltern und Vereinen. Die Nachfrage war derart groß, dass der Club einen Kalender anfertigen musste, um sicherzustellen, dass die Kiwanette nicht doppelt gebucht wurde.

    Die Kiwanette kann gratis vom Kiwanis Club Angoulême gemietet werden. Normalerweise würde der Verleih eines solchen Wagens bei einem Unternehmen 150 Euro kosten. Das Design dieses Wagens ermöglicht den freien Zugang zu Stränden, durch hügelige und steinige Gebiete und ist besonders beliebt bei Menschen mit Behinderungen, die an Rennveranstaltungen teilnehmen möchten.

    Der fünfzehnjährige Killian Favraud hat diesen Wagen bereits schon dreimal benutzt. Seine Mutter Angélique sagt, dass er sich unsäglich auf die Rennen freut. Im Mai 2016 hatte er an den Joëlette World Championships, einem 12K-Rennen für behinderte Menschen teilgenommen. Er wurde von seinem jüngeren Bruder William angefeuert. Bei insgesamt 100 Teilnehmern nahm Killians Team den 60. Platz ein.

    „Er möchte unbedingt gewinnen“, sagt Angélique mit zitternder Stimme. „Ich hätte niemals gedacht, dass seine Begeisterung fürs Rennen mich vergessen lassen würde, dass er behindert ist. Er wird zu einem Teenager wie alle anderen auch. Er strahlt übers ganze Gesicht. Ohne die Hilfe der Kiwanier wäre das nicht möglich gewesen.“

    Geschichte von Fabienne April

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  • Die Kunst der Inspiration

    Dez 19, 2016

    Hayley ist ein Terrific Kid des Kiwanis Clubs Medicine Hat, Gas City. Foto von Chris Ridgewell
    Hayley ist ein Terrific Kid des Kiwanis Clubs Medicine Hat, Gas City. Foto von Chris Ridgewell

    Beinahe hätte Chris Ridgewell die Gelegenheit verpasst, neue Inspiration von einer kleinen Quelle zu schöpfen.

     Chris Ridgewell. Foto von Kristy Pomrenke
    Chris Ridgewell. Foto von Kristy Pomrenke
    Ridgewell hatte im Einzelhandel und auf dem Bau gearbeitet und viele Gelegenheitsjobs hinter sich. Im Alter von 31 Jahren entschloss er sich, aufs College zu gehen und seiner Leidenschaft für Kunst nachzugehen. Im College von Medicine Hat, in Alberta, wurde er zum Präsident der Visual Arts Student Society ernannt. Jeden Monat übernimmt ein freiwilliger Fotograf dieser Vereinigung die Aufgabe, über das Anerkennungsprogramm für Terrific Kids, das vom Kiwanis Club Medicine Hat, Gas City, gesponsert wird, zu berichten.

    „Ich habe versucht, das Interesse der anderen Kunststudenten zu erwecken. Das Schuljahr hatte jedoch gerade erst begonnen und jedermann war sehr mit sich selbst beschäftigt“, sagt Ridgewell. „Also habe ich diese Aufgabe selbst übernommen.“

    Es hätte gar nicht besser kommen können, sowohl für Ridgewell als auch für die Terrific Kids. Ridgewell wurde von der Freude auf den Gesichtern der Grundschüler, die für gutes Benehmen, ihrem Verhalten anderen Mitschülern gegenüber, ihrer Anwesenheit in der Schule und ihre schulischen Leistungen anerkannt wurden inspiriert und schrieb einen Artikel über dieses Erlebnis für die lokale Zeitung Copy Works Connection.

    „Zu der Zeit als ich aufgewachsen bin, hatte man sich nur während seiner Freizeit mit Kunst beschäftigt“, erklärt Ridgewell. „Eine Karriere in Kunst wurde nicht sehr ernst genommen. Und jetzt befand ich mich nach all dieser Zeit wieder in der Southview Community School - in genau der Schule, die ich als Kind besucht hatte. Mein Bild hängt immer noch an einer Wand im Schulgebäude und ich kann allen Terrific Kids, die an einer Karriere in Kunst interessiert sind zeigen, dass sich diese Entscheidung lohnt.„

    „Heutzutage kann man mit einem Abschluss in Kunst einen Job bei Werbeagenturen, im Medienmarkt, Architektenbüros und so gut wie in allen Digitalgeschäften bekommen. Mit 3D-Druck kann man beispielsweise Prothesen entwerfen und diese um die halbe Welt schicken. Es ist wirklich eine erstrebenswerte Karriere.“

    Der Kiwanis Club sponsert das Terrific Kids Program in der Grundschule von Medicine Hat bereits seit 30 Jahren. Nahezu 7.000 Schüler erhielten vor den Augen ihrer Mitschüler bei Schulveranstaltungen Anerkennung.

    „Jeder Schüler erhält ein eingerahmtes Zertifikat und ein Bild, das von Chris aufgenommen wurde. Das Kind, das auf dem Bild abgebildet ist, trägt ein Terrific Kids T-Shirt“, sagt das Clubmitglied Bill desBarres. „Unsere Clubmitglieder fühlten sich geehrt und waren sehr stolz darauf, dass Chris beeindruckt genug gewesen ist, den Artikel Focus on a New Generation zu verfassen.

    „Der Kiwanis Club Gas City hat mir die Möglichkeit geboten, durch den Einsatz meiner Talente etwas an die Gemeinheit zurückgeben zu können“, schreibt Ridgewell.

    Geschichte von Nicholas Drake
     
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  • Vom Erfolg angetrieben

    Nov 21, 2016

    Bei der diesjährigen Auto-Show auf Marco Island wurde mit 4.500 Besuchern ein neuer Rekord verzeichnet. Die Besucher konnten einen Bestand von etwa 200 klassischen Fahrzeugen, von Oldtimern bis zu schicken Muscle Cars, bewundern.

    Die Auto-Show auf Marco Island ist bisher vom Glück begünstigt gewesen. Bei der im Jahr 2005 vom Kiwanis Club Marco Island ins Leben gerufenen Veranstaltung, die große Menschenmengen anzieht, wurde bisher zu den Veranstaltungstagen gutes Wetter verzeichnet. 

    Generell ist dieser Bundesstaat für seine plötzlich auftretenden Gewitter bekannt.
    „Wir hatten bisher jedes Jahr einen strahlenden Himmel“, sagt der ehemalige Präsident Dennis Pidherny. „Wir haben sehr viel Glück gehabt. Die Fahrzeuge können leider bei Regen nicht vorgeführt werden.“

    Das gute Wetter spielt eine wichtige Rolle, denn die Einnahmen der Veranstaltung kommen hunderten von Kindern zugute. Dieses Jahr wurden nahezu 30.000 US$ eingesammelt. Dieser Betrag reicht aus, um jedem einzelnen Kind in zwei Grundschulen zwei Bücher zu kaufen sowie eine Vielzahl anderer Projekte zu finanzieren.

    „Zudem erhält jedes einzelne Kind in einer unserer lokalen Schulen ein Weihnachtsgeschenk“, sagt Pidherny. „Bei insgesamt 700 Kindern rechnet sich das auf ungefähr 12 US$ pro Kind. Dieses Geld muss ja von irgendwo herkommen.“ 

    Die Veranstaltung wurde vor 12 Jahren vom Kiwanis-Mitglied John DeRosa,  einem Liebhaber klassischer Automobile, ins Leben gerufen.

    „Wir hatten uns Gedanken über eine neue Spendenaktion gemacht und mir kam die Idee, eine Autoshow zu inszenieren“, erinnert sich DeRosa. „Ich besaß damals einen 1977er Corvette, mit dem ich zu verschiedenen Auto-Shows gefahren bin. Ich dachte, es würde Spaß machen, solch eine Veranstaltung auch auf Marco Island durchzuführen. Also haben wir es versucht und mittlerweile ist die Auto-Show zur größten Spendenaktion des Jahres herangewachsen.“

    Bei der diesjährigen Auto-Show auf Marco Island wurde mit 4.500 Besuchern ein neuer Rekord verzeichnet. Die Besucher konnten einen Bestand von etwa 200 klassischen Fahrzeugen, von Oldtimern bis zu schicken Muscle Cars, bewundern. Im ersten Jahr wurden nur 125 Fahrzeuge vorgezeigt. Heute muss der Club wegen Platzmangel vielen Bewerbern absagen.

    „Die Leute reden schon zwei oder drei Monate im Voraus von der Show“, sagt DeRosa. „Die Veranstaltung ist auf der Insel sehr beliebt.“

    Die Teilnehmer werden gebeten, jeweils 5 US$ zu spenden. Mit diesem Geld werden unzählige Projekte, die vom Club in der Gemeinde ausführt werden, unterstützt. Am Anfang hatte man den Eindruck, dass diese Veranstaltung nicht besonders erfolgreich sein würde und jetzt läuft alles von allein - wie ein gut geölter Motor!

    „Vor 12 Jahren bezweifelten wir, dass kein Mensch auftauchen würde“, sagt Pidherny. „Und jetzt kommt die gesamte Gemeinde zusammen.“

    Geschichte von Sam Stall

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  • Klingende Spendenaktion

    Nov 21, 2016
    Beim Wohltätigkeitskonzert des Kiwanis Clubs Pescara, Italien, wurden die Gäste mit  der Aufführung von   „Notre Dame de Paris“ unterhalten. Bilder von Andrea Milazzo
    Beim Wohltätigkeitskonzert des Kiwanis Clubs Pescara, Italien, wurden die Gäste mit der Aufführung von „Notre Dame de Paris“ unterhalten. Bilder von Andrea Milazzo

    Die Mitglieder des Kiwanis Clubs Pescara, Italien, hatten zwei Benefizkonzerte mit klassischer Musik geplant. Im August 2016, nur wenige Tage vor den Veranstaltungen, wurde Zentralitalien von einem Erdbeben der Magnitude 6.2 erschüttert. Daraufhin entschlossen sich der Club, die Darsteller, Organisatoren und Veranstaltungspartner die Spendengelder umzuleiten und somit den jungen Überlebenden des Erdbebens zu helfen.

    Der Pianist Ezio Bosso trat beim Wohltätigkeitskonzert in Pescara auf, um Spendengelder für die Erdbebenopfer einzusammeln.  Foto von Andrea Milazzo
    Der Pianist Ezio Bosso trat beim Wohltätigkeitskonzert in Pescara auf, um Spendengelder für die Erdbebenopfer einzusammeln. Foto von Andrea Milazzo

    Während der Kiwanis Club Pescara die letzten Vorbereitungen für die Konzerte, die am 27. und 30. August in einem populären Amphitheater stattfinden sollten, ausführte, zerstörte ein massives Erdbeben am 24. August viele kleine Bergdörfer Zentralitaliens und zahlreiche Dorfbewohner kamen in den Trümmern um. Das kleine auf einer Anhöhe errichtete Dorf Pescara del Tronto, etwa 1 ½ Stunden Fahrt von Pescara entfernt, wurde verwüstet. Nach Worten des Bürgermeisters waren alle Häuser eingestürzt. Die jahrhundertalte Stadt war zerstört. Die Bilder waren erschreckend. Besonders ausgebildete Höhlenretter wurden beauftragt nach Überlebenden zu suchen. Weitere Nachbeben wurden befürchtet.

    Während sich das Publikum  an bekannten klassischen Pianisten, einschließlich dem internationalen Künstler Ezio Bosso, erfreute, wurde gleichzeitig dazu beigetragen, die überlebenden Kindern mit lebensnotwendigen Mitteln zu versorgen und das Dorf, dessen Überlebende vorrübergehend in Zelten untergebracht wurden, nach Beseitigung der Trümmer beim Wiederaufbau zu unterstützen.

    Gemäß Angela Catalano, die Mitglied des Konzert-Planungsteams im Club ist, werden die Gelder für die Errichtung einer Schule, die Einrichtung der Klassenzimmer sowie Bücher und Schulmaterialien für die Kinder eingesetzt.

    „Die Menschen haben alles verloren und es steht wenig Hilfe bereit“, sagt Catalano.
    Mit Flexibilität, Kreativität und Zusammenarbeit haben die Kiwanier aus Pescara einen bemerkenswerten Unterschied in einer anderen Gemeinde bewirkt.

    Geschichte von Alison Stilwell
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