Aktuelle Neuigkeiten

  • Die Stärke von Partnerschaften

    Mrz 18, 2015

    Kiwanis members and students celebrate another National Reading Month in the Philippines.

    Der Kiwanis Club United Davao, Philippinen, baut nach wie vor auf das Konzept, das von der Kraft der vielen ausgeht. Der Club, der gemeinsam mit der Regierung und einer Grundschule ein Leseprogramm durchführt, hatte einen National Reading Month (Lesemonat in den Philippinen) ausgerufen, in dem Schülern vorgelesen wurde und an viele Schüler Lehrbücher ausgeteilt wurden.

    „Dieses jährliche Projekt liegt den Mitgliedern des Kiwanis Clubs United Davao sehr am Herzen“, sagt Celia Piansay, die ehemalige Sekretärin des Distrikts Philippinen-Süd, Division 7. „Es hat den Kiwaniern viel Freude bereitet, Kindern aller Altersstufen in der F. Bangoy National High School, Davao City, vorzulesen und ihnen zu zeigen, wie wichtig es ist, das Lesen zu üben.“

    Clubpräsidentin Lucia Natanauan stand dem Projekt vor. Unterstützt wurde sie von Ricardo Bohol, dem Direktor der Schule und ehemaligen Präsidenten des Kiwanis Clubs.

    „Wir hatten die Idee für dieses Projekt, weil es im Einklang mit dem Read-Around-the-World-Programm von Kiwanis International und dem Lesemonat unseres eigenen Bildungsministeriums steht“, sagt Natanauan. Wir haben in der Vergangenheit bereits ähnliche Projekte durchgeführt und auch durch andere Maßnahmen wie das Bessere-Noten-Programm von Kiwanis die Bildung gefördert.“

    Laut Natanauan haben an diesem einen Tag mehrere Kiwanier die Schule besucht und mehr als 120 Kindern im Vorschulalter (vier bis fünf Jahre) und aus der ersten Klasse (sechs bis sieben Jahre) vorgelesen.

    Zusätzlich hat der Club den Schülern der fünften und sechsten Klasse Rechen-, Englisch-, Lese-, Geschichts- und Naturwissenschaftsbücher gespendet. Diese Bücher hatte der Club von pensionierten Lehrern und Freunden der Mitglieder erhalten.

    „Die Schulkinder waren sehr glücklich“, sagt Natanauan. „Sie hoffen, dass wir nächstes Jahr wiederkommen.“
    Dick Isenhour
  • Elvis ist da

    Mrz 18, 2015
    The Invictones back up an Elvis performance to help Riverdale, Toronto, Kiwanians raise money for The Eliminate Project.

    Als der Kiwanis Club Riverdale, Toronto, die Fabulous Invictones für ein Konzert buchte, hatte er seine Gründe: „One for the money, two for the show.“ („Zum einen fürs Geld, zum andern für die Show“.)

    Die Invictones sind ein beliebter Männerchor, der seit mehr als 45 Jahren für Senioren und gemeinnützige Organisationen auftritt. Zu Anfang des letzten Winters trat die Gruppe in der anglikanischen Kirche von St. Nicholas Birch Cliff, Toronto, auf und half dem Kiwanis Club dabei, mehr als 3.000 CAD einzusammeln.

    „Unser Club entschied sich für die Veranstaltung des Konzerts, weil eines unserer Mitglieder, Alan Dorman (ehemaliger Lieutenant Governor), den Chor bei einer Spendenveranstaltung in seiner Kirche gehört hatte“, erklärt die Clubsekretärin Pauline Green. „Er war sehr beeindruckt und machte den Vorschlag, dass unser Club ein Konzert mit diesem Chor veranstalten sollte, um für das Eliminate-Projekt Spendengelder einzusammeln.“

    Der Club, der sich nach Ideen erkundigt hatte, wie er die Eliminate-Projekt-Initiative von Kiwanis International unterstützen könnte, war von dieser Idee begeistert.

    „Wir haben mehr als 145 Eintrittskarten verkauft“, sagt Green. „Viele Karten haben wir an Personen verkauft, die zwar nicht am Konzert teilnehmen konnten, aber dennoch das Eliminate-Projekt unterstützen wollten. Einige Mitglieder haben beachtliche Spenden geleistet, indem sie Essen für den im Anschluss an das Konzert stattfindenden Empfang und den Chor bereitgestellt sowie auch andere Kosten übernommen haben.

    Zum Repertoire des Chors zählten viele Hits aus den 1960ern und 1970er Jahren. Eines der Chormitglieder improvisierte Elvis und sang bekannte Hits wie „Jailhouse Rock“, „You Ain’t Nothing but a Hound Dog“ und andere Klassiker vom „King“. Kurz gesagt: „Viva, Riverdale!“

    „Es gab Rock ’n’ Roll und vieles mehr“, so der Clubpräsident. „Es wurde geklatscht und zur Musik geschunkelt.“ Am Wichtigsten war jedoch, dass wir darauf aufmerksam geworden sind, dass sich viele Clubs in unserer Gegend noch immer nicht am Eliminate-Projekt beteiligt hatten. Durch diese Veranstaltung wurde vielen die Gelegenheit geboten, die Beseitigung von mütterlichem und frühkindlichem Tetanus in Entwicklungsländern zu unterstützen.“
    Dick Isenhour
  • Spendenaktion mit Pferdestärken

    Mrz 18, 2015
    A contestant in a hunter class clears an obstacle during competition at the Brecksville Horse Show.

    An einem Tag im Juni vor 67 Jahren dachte sich der Kiwanis Club Brecksville, Ohio, etwas Neues aus: ein Reitturnier.

    Es regnete.

    Von diesem verregneten Tag an zählte das Kiwanis-Reitturnier zu den größten Spendenaktionen, die vom Club durchgeführt wurden. Um in Zukunft die Aussicht auf verregnete Veranstaltungstage zu vermeiden, richteten sich die Kiwanier nach den Regeln eines Bauernkalenders, um den trockensten Tag des Jahres ausfindig zu machen.

    Heute wird das im August stattfindende jährliche Kiwanis-Reitturnier, das das Ende des Sommers ankündigt, als beliebte Zusammenkunft für Pferdeliebhaber gesehen und gilt als „bestes Reitturnier in Ohio“.

    Und es ist wirklich erstaunlich, was die Kiwanier alles in das eintägige Programm packen.

    „Es gibt zwei Arenen bei dem Turnier“, so Clubsekretär Kevin Brusk. „Die Hauptarena (Show-Arena) und die Hunter-Arena, in der das Springreiten stattfindet. Letztes Jahr waren in der Hauptarena über 50 Klassen und in der Hunter-Arena mehr als 40 Klassen vertreten. Jede Klasse setzt sich aus verschiedenen Altersstufen und Pferderassen zusammen. Der Tag beginnt mit Klassen für Kinder, setzt sich fort mit Klassen für Jugendliche und endet mit Klassen für Erwachsene.“

    Zudem können die kleinsten Teilnehmer beim Steckenpferd-Wettbewerb ihre selbstgebastelten Steckenpferde in der Arena vorführen.

    „Die eingenommenen Gelder fließen durch andere Kiwanis-Veranstaltungen wie z. B. unsere Ostereierjagd oder auch Nikolausgeschenke wieder direkt an die Gemeinde zurück“, sagt Brusk. „Als Organisation sind wir sehr darum bemüht, die Gemeinde wissen zu lassen, dass alle Gelder, die durch diese Veranstaltung eingesammelt werden, durch unsere Programme direkt wieder der Gemeinde zugute kommen. Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung, die wir durch ihre Teilnahme am Reitturnier erhalten.“

    Bei der Veranstaltung haben die Mitglieder auch die Möglichkeit, mit anderen Menschen Informationen über Kiwanis auszutauschen. „Viele Menschen sagen, dass sie schon von Kiwanis gehört haben, weil sie oft die Reitturniere besucht haben“, sagt Brusk.

    Zur Anfangszeit des Reitturniers war Brecksville eine kleine Stadt, in der der Umgang mit Pferden zum täglichen Leben gehörte. Mittlerweile ist Brecksville zu einem bevölkerungsreichen Vorort geworden, in dem sich nur wenige Menschen mit Pferden beschäftigen. Dieser gesellschaftliche Wandel ist auch der Grund dafür, dass bestimmte Aspekte des Reitturniers angepasst werden mussten. So wurde die Veranstaltung in den letzten Jahren mit Verkaufsständen, Ponyreiten und anderen Unterhaltungsangeboten aufgewertet.

    „Es hat sich im Verlauf der Jahre stark weiterentwickelt“, so Brusk. „Das Turnier bietet den Menschen jedoch nach wie vor die Gelegenheit, zum Ende des Sommers zusammenzukommen und sich am Anblick der majestätischen Pferde zu erfreuen.“
  • Traumfahrten

    Feb 23, 2015
    Hot Rods: Kiwanier, Ingenieure und ein Physiotherapeut arbeiten gemeinsam an der Umrüstung und Anpassung von batteriebetriebenen Fahrzeugen für behinderte Kinder.

    Was ist Ihr Traumauto? Ein Aston Martin DB5? Ein E-Klasse-Jaguar? Für manche ist es das neueste Modell eines motorisierten Maders mit Modifizierungen. Der Kiwanis Club River Forest/Oak Park, Illinois, ermöglichte behinderten Kindern – Kindern mit Downsyndrom, Kinderlähmung oder Spina bifida – eine Traumfahrt, indem er kostengünstige Veränderungen an herkömmlichen Elektroautos für Kinder vornahm.

    Arun Jayaraman, Gründungsmitglied des Clubs, hörte von dem „Go Baby Go“-Projekt, das von einem Forscher der Universität Delaware und dem Designer Cole Galloway ins Leben gerufen worden ist. Die batteriebetriebenen kleinen Autos werden an spezielle Bedürfnisse angepasst, so dass die für gewöhnlich mit Händen und Füßen vorgenommenen Steuerungsvorgänge auch von der Kopfstütze oder je nach Bedarf des jeweiligen Kindes auch von anderen Bereichen des Fahrzeugs aus durchgeführt werden können.

    Jayaraman, Direktor des Max Nader Center for Rehabilitation and Outcomes am Rehabilitation Institute in Chicago, brachte das Programm nach Illinois und der Kiwanis Club River Forest/Oak Park finanzierte die Kinderautos, Mahlzeiten und Betriebsmittel für insgesamt vier Autos – drei kleine und ein großes.

    Die Anpassung der Pedale ist eine der Umrüstungen, die am häufigsten vorgenommen werden.

    „Wenn ein Kind die Hände oder Beine nicht bewegen kann, wird es so weit wie möglich nach hinten auf den Sitz gesetzt und die Pedale werden an der Kopfstütze montiert“, sagt Jayaraman. „Wenn sich das Kind an die Kopfstütze lehnt, bewegt sich das Fahrzeug. Die Kinder freuen sich sehr darüber, ihre eigene Mobilität zu erhalten.“

    Für die Umrüstung werden etwa 100 USD sowie einige Gebrauchsartikel wie Schwimmnudeln, PVC-Rohre und andere Grundmaterialien benötigt. Es liegt sogar ein Handbuch mit Schritt-für-Schritt-Anweisungen vor. Es ist sicherlich hilfreich, Helfer mit technischen oder mechanischen Kenntnissen zur Stelle zu haben, jedoch nicht zwingend notwendig (es geht dann nur schneller).

    „Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen werden auf dem Spielplatz oft ignoriert“, sagt Jayaraman. „Sie können mit den anderen Kindern nicht mithalten und fühlen sich sozial isoliert. Es ist schwierig für sie, am Alltag teilzuhaben.“
    Cathy Usher
  • Hauptprojekt: versüßter Rundgang

    Feb 23, 2015
    Die Teilnehmer des Schokoladenlaufs gehen von einem Laden zum nächsten und verkosten Süßigkeiten, die von Köchen, Süßwarenherstellern, Bäckern und Eiscafés hergestellt worden sind.

    In ihrem Laden Think Silk taucht Alice Bracken eine Maraschinokirsche in geschmolzene Schokolade ein. Dann setzt sie der Schokoladenkugel zwei Mandelsplitter auf und verleiht ihr das Aussehen einer Schokoladenmaus. Der Kiwanis Club Lititz, Pennsylvania, setzt Brackens beliebte Leckerei gemeinsam mit Delikatessen von mehr als 25 anderen Schokoladenherstellern für sein Hauptprojekt ein. Mit diesem Projekt sammelt der Club jährlich mehr als 50.000 USD für lokale Bibliotheken, das Schreiber-Kinderzentrum, die Lancaster Cleft Palate Clinic (Klinik für Gaumenmissbildungen) und viele andere lokale Wohltätigkeitsorganisationen ein.

    Die Durchführung eines Hauptprojekts ist eine beliebte und wichtige Kiwanis-Aktivität, mit der das Ansehen des Clubs innerhalb und außerhalb der Gemeinde gefördert werden kann. Hauptprojekte stärken die Mitgliedschaft im Club und sind eines der Hauptelemente des Strategieplans von Kiwanis International: des I-Plans.

    Der Schokoladenlauf bringt nicht nur die Kiwanier aus Lititz und die Key-Club-Mitglieder der Manheim Township High School zusammen, er motiviert auch die besten Köche, Süßwarenhersteller, Bäcker und Eiscafés dazu, eine Vielzahl ihrer Schokoladenleckereien anzubieten. Lesen Sie mehr über diese schmackhafte Spendenaktion in der Dezemberausgabe 2013 des Kiwanis-Magazins. Eine ausführlichere Version dieser Geschichte samt einem Video ist auf den Apps für iPad und Android des Magazins erhältlich.

    „Wir sind eigentlich eine recht kleine Organisation. Viele unserer neuen Mitglieder, die in den letzten 13 Jahren dazugekommen sind, sind durch den Schokoladenlauf auf uns aufmerksam geworden. Hierbei handelte es sich sowohl um lokale Einzelhändler, die gesehen haben, welche Vorteile der Schokoladenlauf der Stadt und ihren Geschäften gebracht hat, als auch um Menschen, die einer Organisation angehören wollten, die erfolgreiche Veranstaltungen durchführt“, sagt Marty Freeman, Vorsitzender des Schokoladenlaufs. „Alice Bracken ist unsere Galionsfigur für diese Aktion. Sie ist eine aktive Kiwanierin, die uns auch dabei geholfen hat, ein weiteres Fest ins Leben zu rufen: das Lititz Pretsel Fest, das im Frühjahr stattfindet.

    Wir haben das Glück, dass wir inmitten unserer Stadt eine Schokoladenfabrik haben und Kathy Blankenbiller, die als Schokoladenkünstlerin bei Wilbur Chocolate arbeitet, eines unserer Mitglieder ist. Seit einem Jahrzehnt kreiert sie nun schon diese fabelhaften essbaren Szenen aus massiver Schokolade, die ein wichtiger Bestandteil unseres Schokoladenlaufs sind und erheblich zu unserem Image beitragen.“

    „Dieser gute Ruf hat sich in den Straßen und Gassen von Lititz weit verbreitet“, sagt Friedman, der einmal folgende Unterhaltung zwischen zwei Frauen mitbekam: „Ich hörte, wie die eine Frau zur anderen sagte: ‚Ich liebe den Schokoladenlauf, weil ich dabei meinen drei Lieblingsbeschäftigungen nachgehen kann: einkaufen, Schokolade essen und spazieren gehen.‘“

    Halten Sie in der Ausgabe April/Mai 2015 des Kiwanis-Magazins Ausschau nach weiteren Geschichten über Hauptprojekte von Clubs.
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