Aktuelle Neuigkeiten

  • Die Geschichte von Susan Fitzgerald

    Jan 19, 2015
    Der Kolumnist Jimmie Fidler hält beim Kiwanis-International-Jahreskongress 1957 in Atlantic City, New Jersey, eine Ansprache. [SM post] Kiwanis gibt nicht auf. So lautet die Quintessenz in einer Radiosendung von 1950.

    Doktor: Ich habe Ihre kleine Tochter untersucht und ich glaube, sie leidet an akuter Nephritis.

    Vater: Nephritis?

    Doktor: Ja, das ist eine Erkrankung, die zu Nierenversagen führt.

    Mutter: Ist das etwas Ernstes?

    Doktor: Es ist sehr ernst. Es gibt leider keine Behandlungsmöglichkeit. Letztendlich wird Ihre Tochter sterben.

    In den frühen 1950ern zeichnete Hollywoods Klatschkolumnist Jimmie Fidler eine dramatische Darstellung mit dem Titel „The Susan Fitzgerald Story“ („Die Geschichte von Susan Fitzgerald“) auf. Hier erzählte Fidler eine Geschichte von Eltern und Freunden, die verzweifelt nach einer Heilungschance für die achtjährige Susan suchten. Schließlich, als das Mädchen in einem Krankenhaus in San Bernadino, Kalifornien, im Koma lag, nahm ein Freund der Familie mit Fidler wegen seiner Position als Gründer der National Kids’ Day Foundation Kontakt auf. (Hören Sie sich „The Susan Fitzgerald Story“ auf der iPad-App des Kiwanis-Magazins an [Englisch].)

    „Alles, was unsere Stiftung tut, ist, Kiwanis Clubs am Kindertag bei ihren Einsätzen zum Wohl von Kindern und bei Spendenaktionen zu helfen“, erklärte Fidler. Hoffnungsvoll fügte er jedoch hinzu: „Ich bin mir sicher, dass die Kiwanier helfen können.“

    Dem Rat Fidlers folgend, rief der Freund der Familie bei Larry Titus an. Dessen Kiwanis Club West Hollywood, Kalifornien, stellte 900 USD für Susans Behandlungskosten bereit und kümmerte sich darum, dass das Mädchen mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus in Hollywood verlegt wurde.

    „Sieben Wochen waren vergangen, seit die kleine Susan Fitzgerald ins Koma gefallen war. Ihr abgemagerter Körper regte sich nur schwach in dem kleinen Krankenhausbett“, berichtete Fidler. „Langsam und heimlich öffneten sich die Augen des Kindes und sie begann zu sprechen.“

    Jimmie Fidler war von den 1930er bis in die 1950er Jahre hinein einer der populärsten Klatschkolumnisten Hollywoods. Von seinen Radiosendungen sagte man, dass sie der Karriere eines Schauspielers gleichermaßen Ruhm wie auch Schaden zufügen konnten. Doch er war auch ein Mitglied des Kiwanis Clubs Hollywood und unterstützte aktiv das Kindertag-(Kids’Day-)Projekt von Kiwanis International.

    Von 1949 bis Mitte der 1950er Jahre rezensierte Fidler Hollywood-Filme für das Kiwanis-Magazin, wählte familienfreundliche Filme wie die Komödie „The Yellow Cab Man“ („Der Unglücksrabe“) mit Red Skelton aus und warnte Familien vor Filmen wie „White Heat“ („Sprung in den Tod“) mit James Cagney.
  • Ein Picknick für alle Generationen

    Jan 18, 2015
    Vorschulkinder genießen bei einem Picknick in Allentown, Pennsylvania, Hotdogs, Chips und Apfelscheiben.

    Ähnlich wie bei einem Familientreffen – nur besser organisiert – bringt der Kiwanis Club Allentown, Pennsylvania, Jahr für Jahr mehrere Generationen bei einem Picknick zusammen. Eigentlich gilt diese Feier der Jugend – aber von dieser Veranstaltung profitieren alle.

    Dieses Jahr nahmen 90 Vorschulkinder des Kinderzentrums Lehigh Valley an der fünften Ausgabe der jährlich stattfindenden Veranstaltung teil. Die drei- bis fünfjährigen Gäste wurden von etwa zwei Dutzend Key-Club-Teenagern der Highschools William Allen und Allentown Central Catholic – unter Aufsicht von erwachsenen Kiwanis-Mitgliedern – an Spielstationen unterhalten. 

    „Anfangs war es etwas chaotisch“, so Kiwanis-Mitglied Tom Harp. „Aber nach einer halben Stunde lief alles wie am Schnürchen.“

    Dieses „Alles“ setzte sich unter anderem zusammen aus: einem Segelbootrennen, Mini-Basketball, dem Herstellen riesiger Seifenblasen, einem Hindernisparcours und einer Hüpfburg.

    „Eine Stunde und fünfzehn Minuten lang besuchten die Kinder eine Station nach der anderen und hatten ihre Freude an diesen Aktivitäten“, sagt Harp. „Es handelte sich sowohl um eine gute Übung als auch um eine hervorragende Lernerfahrung für die Kinder. Zwischendurch konnte man auch sehen, dass die Key-Club-Mitglieder genauso viel Spaß hatten wie die Kinder!“

    Die „familiäre“ Zusammenarbeit ging jedoch noch weiter. „Zum Mittagessen kochten unsere erwachsenen Mitglieder Hotdogs, die auf Tabletts gelegt wurden“, sagt Harp. „Die Key-Club-Mitglieder garnierten die Tabletts mit Chips und Apfelscheiben und servierten sie den Kindern. Außerdem kümmerten sie sich darum, dass jedes Kind etwas zu trinken hatte und es ihnen an nichts fehlte.“

    Jedes Jahr versucht der Club, diese Veranstaltung noch besser zu machen. In diesem Jahr wurde so zum Beispiel die Seifenformel für die Seifenblasen optimiert und die Mitglieder Keith und Jessica Reynolds stellten Überraschungstüten bereit.  — Shanna Mooney
  • Eine Puppe, die Leben rettet

    Jan 18, 2015
    Mit einer von Kiwanis erworbenen Puppe werden Ärzteteams in Neuseeland darin geschult, mit Notfällen bei frühgeborenen Babys umzugehen.

    Normalerweise dauert es 40 Wochen, bis sich ein Baby vollständig entwickelt hat. Doch wie sooft, wenn es um Kinder geht, verläuft auch hier nicht immer alles nach Plan. Die Frage, die sich dann stellt, lautet: Wie bereiten sich Ärzte und Krankenpfleger auf unvorhergesehene medizinische Komplikationen vor, die bei einem frühgeborenen Baby auftreten könnten?

    Als die Divisionen 1 und 10 des Distrikts Neuseeland/Pazifik nach einem potentiellen gemeinsamen Projekt Ausschau hielten, erkundigte sich Megan Alwyn Allan, Mitglied des Kiwanis Clubs Waiau Pa, Clarks Beach, Pukekohe, Auckland, bei der Middlemore Foundation nach Ideen. Diese wohltätige Stiftung unterstützt Gesundheitsdienste und sammelt Gelder für sie. Die Stiftung machte sie darauf aufmerksam, dass die Kinderkrankenhäuser Middlemore und Kidz First Children’s eine Modellpuppe zum Einüben der Frühgeborenen-Versorgung benötigten.

    Die lebensgroße Puppe ist mit einem ausgeklügelten Computerprogramm ausgestattet, das lebensbedrohliche Zustände, die bei frühgeborenen Babys auftreten können, simuliert. Dank dieser Modellpuppe können sich Ärzteteams auf echte Notfälle vorbereiten.

    Um die Spendensumme von 27.000 NZD aufzubringen, die zum Erwerb der Modellpuppe benötigt wurde, führten neun Kiwanis Clubs sowie der Key Club der Papatoetoe High School aus Auckland zwei Jahre lang verschiedene Spendenaktionen durch, unter anderem:
    • Würstchengrillen (oder Barbecues)
    • einen Marktstand
    • Trivia-Spiele
    • eine Modenschau
    „Unsere größten Spendenaktionen haben wir während der beiden V8-Autorennen in Pukekohe durchgeführt“, sagt Alwyn Allan. „An den Rennwochenenden haben wir Privatfahrzeuge auf dem Parkplatz einer Speditionsfirma geparkt, die uns den Platz extra zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt hat. Im zweiten Jahr haben wir entlang der Strecke vom Bahnhof zur Rennbahn, über die die Fans kamen, ein Barbecue veranstaltet.“ Unter anderem wurden Bratwürste gegrillt, Kürbisgewichte geschätzt (die Preise für diesen Wettbewerb wurden von lokalen Geschäften gespendet) und Überraschungstüten an Kinder, die mit ihren Eltern zum Wettrennen kamen, verkauft. Die Gruppe konnte in den zwei Jahren, in denen das V8-Rennen durchgeführt wurde, nahezu 4.500 NZD einsammeln.

    „Die Modellpuppe hat einen Stammplatz in unserer Abteilung für Neonatologie eingenommen. Unsere Mitarbeiter lernen an ihr einzeln und im Team, das Leben schwerkranker Neugeborener zu retten, oder frischen ihre bereits erworbenen Kenntnisse auf“, sagt Joanne Hand, Direktorin für Beziehungen zum Gemeinwesen sowie Fundraising der Middlemore Foundation. „Die Middlemore Foundation wie auch das Middlemore-Krankenhaus sind den Kiwanis Clubs für die hervorragende Unterstützung, die unseren Mitarbeitern und Patienten zugutekommt, unendlich dankbar.“  — Cathy Usher



  • Zahnclub

    Jan 18, 2015
    Mitglieder des Denti Club strahlen.

    Wegen ihrer großen Schneidezähne sollten Hasen besonders auf Zahnhygiene achten – und dasselbe gilt für die Kinder in Panama! Diese Absicht verfolgt der Denti Club (Zahnclub), der vom Kiwanis Club Las Perlas, Panama-Stadt, Panama, gesponsert wird.

    Jedes Jahr werden die Kinder eingeladen, in den Club zu kommen, um eine eintägige Schulung in Sachen Zahnhygiene zu erhalten. Der Höhepunkt der Veranstaltung ist ein Zeichentrickfilm, dessen Star ein Hase als Zahnarzt ist. Im Anschluss an den Film führt Dr. María Gabriela Lescure de Varela vor, wie man richtig Zähne putzt.

    „Wir haben uns für dieses Projekt entschieden, weil wir kleine Kinder schon so früh wie möglich darüber aufklären möchten, wie sie ihre Zähne am besten pflegen können, um zukünftige Probleme zu vermeiden“, sagt die Kiwanierin Kenia Villarreal.

    Die Kinder wurden mit Zahnbürsten, Zahncreme, Seife sowie dem Zeichentrickfilm nach Hause geschickt. Die Artikel waren dem Club von der Firma Colgate-Palmolive gespendet worden.
  • Servicegeschichten: 1990 bis 2015

    Dez 17, 2014
    Das Kiwanis-Magazin führt Sie auf eine Reise durch die vergangenen zehn Jahrzehnte Kiwanis-Service.

    1998

    Der Kiwanis Club Tulp, Niederlande, kreierte und verkaufte eine neue Tulpe mit dem Namen „Kiwanis Tulp.”

    2000

    Die Wettbewerbsteilnehmer sammeln sich zu einer kurzen Schwimmrunde am Ufer des Rotoma-Sees.

    Der Kiwanis Club Whakatane, Neuseeland, veranstaltete einen Schwimmwettbewerb am Rotoma-See. Dieser befindet sich zwischen Rotorua und Whakatane im nördlichen Teil der Insel und ist ein mit Wasser gefüllter Vulkan.

    2003

    A girl proudly explains how she takes care of her quail every day so they produce enriched eggs.

    Der Kiwanis Club Santo Domingo, Ecuador, schloss sich mit Kraft Cares zusammen, um Wachtelfutter mit Mikronährstoffen anzureichern. Das angereicherte Futter wurde lokalen Familien, die Wachteln züchteten, bereitgestellt. Die Kinder des Dorfes erhielten durch den Konsum der Wachteleier wichtige Nährstoffe, die zur Förderung der Lernfähigkeit und zur Steigerung der Energie beitrugen.

    2005

    Kiwanier in Sri Lanka kümmerten sich nach der Zerstörung durch den Tsunami um Familien und Gemeinden.

    2006

    Der Kiwanis Club Otter-Risers, Fergus Falls, Minnesota, sammelte jährlich nahezu 10.000 USD durch den Verkauf eines Düngemittels. Das Düngemittel „Bullsh“ ist eine Mischung aus Kompost und einem Nebenprodukt von Rindern. In ähnlicher Weise gediehen Gärten in Neuseeland durch die Zuführung des Düngemittels „Nagpoo“, das vom Kiwanis Club Matamata verkauft wurde.

    2010
    Eine Eisläuferin gleitet vor der Straßburger Kathedrale über das Eis.

    In Straßburg, Frankreich, fand einer der größten Weihnachtsmärkte Europas statt. Als ein niederländischer Diplomat jedoch den Vorschlag machte, die einen Monat andauernden Feierlichkeiten mit einer Eislaufbahn zu ergänzen, konnten die Elsässer Kiwanis Clubs dieser Herausforderung nicht widerstehen. Die Eislaufbahn wurde vor der hoch aufragenden, rosafarbenen Straßburger Kathedrale aufgebaut und brachte den 13 Clubs jährlich mehr als 50.000 EUR ein.

    2013

    Der Kiwanis Club Vernon Township, New Jersey, half dem 15-jährigen Nick Cerrato dabei, in seinem Traumgarten einen Froschteich anzulegen. Bei der Frage, warum Nick, der eine Zerebrallähmung hat, unbedingt einen Froschteich wollte, lachte der Junge lauthals auf und rief: „Damit alle zu mir kommen!“
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