Aktuelle Neuigkeiten

  • Jesters Reise

    Jan 12, 2016
    Der Kiwanier Jester Jersey aus Davis, Kalifornien, legt während seiner Wanderung durch die Vereinigten Staaten, bei der er Spenden für das Eliminate-Projekt sammelt, eine Pause ein.

    Der Kiwanier Jester Jersey aus Davis, Kalifornien, legt während seiner Wanderung durch die Vereinigten Staaten, bei der er Spenden für das Eliminate-Projekt sammelt, eine Pause ein.

    Vor zwei Jahren fiel Jester Jersey ein Buch in die Hände, das für immer sein Leben verändern sollte.

    „The Long Walk Home“ („Der lange Weg nach Hause“), eine im Jahr 1990 geschriebene Kurzbiografie von Matt Mattingly, dokumentiert den Cross-Country-Lauf des Autors zu Ehren des 75. Jahrestags von Kiwanis. Jersey war so sehr von Mattinglys Geschichte ergriffen, dass er damit begann, Pläne für seinen eigenen Langstreckenlauf zu Ehren des 100. Jahrestags von Kiwanis im Jahr 2015 zu schmieden. Er entschloss sich, seine Reise zu einer Spendenaktion für das Eliminate-Projekt – ein gemeinsames Unterfangen von Kiwanis International und UNICEF zur Eliminierung von mütterlichem und frühkindlichem Tetanus – zu machen.

    Nachdem er seine Ausrüstung zusammengestellt und seine Reiseroute festgelegt hatte, bestieg Jersey (vom Kiwanis Club Davis, Kalifornien) den Zug nach New York City, wo er seine Reise antrat. Nach 109 Tagen und ungefähr 6115,5 Kilometern wurde Jersey von einer Gruppe Kiwanier im Japanese Tea Garden in San Francisco, Kalifornien, wieder zuhause begrüßt.

    Warum hat dieser 29-jährige Mann die Strapazen eines Cross-Country-Laufs auf sich genommen? Jersey bietet zu dieser Frage keine aufschlussreiche Erklärung an und sagt lediglich: „Ich wollte eine Möglichkeit finden, der Gemeinschaft zu helfen.“

    Bei aller Bescheidenheit muss gesagt werden, dass Jersey während seiner langen Reise viele körperliche Herausforderungen, einschließlich Insektenstichen und Blasen an den Füßen, zu bewältigen hatte. Im Allgemeinen verharmlost er jedoch den Schwierigkeitsgrad seiner Unternehmung.

    Er hat mit seinem Lauf 2.000 USD eingesammelt und durch die Aufmerksamkeit, die er durch die Medien erzielt hat, konnten weitere 1.500 USD eingenommen werden. — Matt Gonzales
  • Meine eigene Geschichte

    Jan 12, 2016
    Kleine Lesefreunde lesen ihre eigenen Abenteuer in personalisierten Büchern, die von Kiwanis-Mitgliedern in Wyoming bereitgestellt worden sind.

    Kleine Lesefreunde lesen ihre eigenen Abenteuer in personalisierten Büchern, die von Kiwanis-Mitgliedern in Wyoming bereitgestellt worden sind.

    Dorothy Taylor, Mitglied des Kiwanis Clubs Worland, Wyoming, erinnert sich sehr gut an den Moment, als sie das Buch „I Like Me!“ („Ich mag mich!“) entdeckte. Sie las dieses Buch ihrer Urenkelin vor und wusste sofort, dass es sich hierbei um eine ganz besondere Geschichte handelte.

    „Beim Vorlesen merkte ich sofort, dass es in diesem Buch um meine Urenkelin ging“, sagt Taylor. „Ihr Name, der Name ihrer Schule, der Name ihrer Lehrerin und die Namen zweier Freunde wurden darin genannt.“

    Ein personalisiertes Buch, in dem der Namen des jungen Lesers aufgeführt ist und vielleicht sogar das ein oder andere persönliche Erlebnis erwähnt wird, regt jedes Kind zum Lesen an. Das Buch „I Like Me!“ („Ich mag mich!“) soll die Freude am Lesen fördern, das Selbstbewusstsein stärken und positive Assoziationen mit der Schule und dem Lernen herstellen.

    Taylor war der Meinung, dass personalisierte Bücher ein hervorragendes Geschenk für jedes Kind sein würden. Sie stellte Kontakte zu den Lehrkräften in den lokalen Grundschulen her und erkundigte sich nach den anfallenden Kosten, bevor sie schließlich ihrem Kiwanis Club dieses Projekt vorschlug. Für weniger als 1.000 USD konnte der Club sechs Handbücher für Lehrer erwerben und an 94 Erstklässler in drei lokalen Schulen personalisierte Bücher austeilen.

    Nachdem die Genehmigung der Schulverwaltung eingeholt worden war, halfen die Lehrer und Mitarbeiter den Schülern beim Zusammentragen von Informationen für ihre Bücher. Weniger als einen Monat später konnten Taylor und der Clubpräsident Steve Hunt die ersten Bücher anliefern.

    „Es war das Schönste, was ich bisher erlebt hatte“, sagt Taylor. „Nachdem die Kinder ihre Bücher bekommen hatten, ging es zu wie in einem Bienenstock. Jedes Kind las laut aus seinem Buch vor.“

    Der Club plant, diese neue Tradition fortzusetzen und auch die Erstklässler des kommenden Schuljahres in Worland mit personalisierten Büchern auszustatten. — Kimiko Martinez
  • Ein Herz für vernachlässigte Kinder

    Jan 12, 2016
    Das Geschenk eines Kindes an einen Kiwanier: ein Lächeln.

    Das Geschenk eines Kindes an einen Kiwanier: ein Lächeln.

    Erdrutsche oder Erdbeben halten Kiwanier davon ab, den Kindern der Welt zu helfen.
    Im Land Nepal, im Himalaya, können Überflutungen, Erdrutsche, Brände, Hagelstürme, Dürreperioden, Hungersnot und Erdbeben schnell dazu führen, dass eine Familie, die bisher im Wesentlichen ein angenehmes Leben mit Ausbildungsmöglichkeiten, Gesundheitsversorgung und guter Ernährung gelebt hat, dazu gezwungen wird, um das Überleben zu kämpfen.

    Aus diesem Grund haben die Mitglieder des Kiwanis Clubs Lumbini, Nepal, ihre Aufmerksamkeit analphabetischen und verwaisten Opfern von Naturkatastrophen zugewandt. Diese Kinder leben in Zelten, die am Straßenrand errichtet worden sind, und sind stark von Vernachlässigung, Kindesmissbrauch und Unterernährung bedroht.

     Provisorische Zelte dienen als Unterkunft für nepalesische Familien im Himalaya.

    Provisorische Zelte dienen als Unterkunft für nepalesische Familien im Himalaya.
    „Im Moment helfen wir in dem vom Erdbeben betroffenen ländlichen Gebiet von Nawalparasi aus“, sagt der Clubpräsident Deepak Bhandari. Im vergangenen April hat ein Erdbeben mit einer Stärke von 7,8 auf der Richterskala nahezu 9.000 Menschen getötet. Mehr als 22.000 Menschen wurden verletzt und nahezu 900.000 Häuser zerstört.

    „Zuerst reisen einige Kiwanis-Mitglieder und andere Freiwillige in das betroffene Gebiet und schauen sich die Situation an“, sagt Bhandari. „Nachdem wir bestimmte Informationen eingeholt haben, entscheiden wir, wo und wie unser Einsatz stattfinden soll.“

    Bhandaris Club betreibt ein Computer-Lernzentrum im nepalesischen Distrikt Nawalparasi und bringt Kindern das Lesen und den Einsatz von Technologie bei. Viele dieser Kinder haben vor dem Besuch des Lernzentrums weder von einen Computer gehört noch jemals einen gesehen.

    Präsident Bhandari sagt, dass der Club sich zum Ziel gesetzt habe, ein Stück Land zu kaufen, um ein Kinderheim zu bauen, in dem die vernachlässigten Kinder der Region sicher untergebracht und versorgt werden sowie eine Schulbildung erhalten. — Ariana Gainer
  • Neue Hoffnung

    Dez 14, 2015
    Bis zum Alter von sieben Jahren krabbelte Carmen Cecilia Ulloa auf ihren Händen und Knien umher. Dank der ecuadorianischen Kiwanier und ihren medizinischen Partnerorganisationen kann der Teenager einer erfreulicheren Zukunft entgegenblicken. Sie freut sich auf den Tag, an dem sie laufen – und vielleicht auch tanzen – können wird.

    Drei Mädchen im Teenager-Alter beenden ihre Hausaufgaben und machen sich auf den Weg zum Strand. Angie Bone und Mariuxi Palacios laufen gemeinsam mit Carmen Cecilia Ulloa in ihrer Mitte, die auf einem handbetriebenen Dreirad fährt. Sie kichern und flüstern sich Dinge über einige Jungen zu, die mit ihnen zur Schule gehen. Am Strand angekommen, sucht Angie in ihrem Telefon nach Liedern von Miley Cyrus und den Black Eyed Peas. Die Mädchen singen mit. Carmen liegt im Sand und ihre Freundinnen malen Schmetterlingsflügel mit aufwändigen Details um sie herum in den Sand. Es ist einfach schön.

    Die viele Aufmerksamkeit, die ihr geschenkt wird, macht Carmen etwas verlegen. Sie scheint sich nicht ganz sicher zu sein, wie sie darauf reagieren soll, und lächelt scheu.

    Carmen ist ein glückliches, sehr liebes Mädchen. Sie spricht in einem sanften Ton, aber sie ist nicht schüchtern. Ihre Stimme ist zwar leise, aber sie hat viel zu sagen. Ihr zunächst verhaltenes Lächeln wird immer ungezwungener, je länger man mit ihr spricht. Sie lebt in der ecuadorianischen Provinz Esmeraldas, in der Stadt Atacames.

    Sie kann nicht alleine laufen – noch nicht!

    Carmen leidet an Arthrogryposis, einer angeborenen Gelenksteife. Ihre Muskeln, Sehnen und das Bindegewebe sind unterentwickelt, deformiert und kraftlos. Als Carmen auf die Welt kam, waren ihre Hände und Beine nach innen gedreht, sie konnte sie nicht gerade ausstrecken. Sie war nicht in der Lage, tägliche Aktivitäten wie Laufen, Schreiben, Haarekämmen, Baden, Essen und Ankleiden selbstständig auszuführen. Deswegen bewegt sie sich mittels eines Dreirads fort und deshalb flechten ihre Freundinnen ihr liebevoll die Haare.

    Einige Jahre zuvor hätte Carmen niemals genügend Selbstvertrauen gehabt, zum Strand zu gehen. Aber dank einer Gruppe von einsatzkräftigen Kiwaniern sieht Carmens Zukunft jetzt viel freundlicher aus.

    Sie weiß, dass sie eines Tages laufen können wird.

    Vor etwa sieben Jahren war Carmen mit ihrem Vater Alirio am Strand. Dort lernten sie einen Mann namens Ricardo Moncayo kennen, der kurzerhand vorschlug, dass der Kiwanis Club Equinoccial de Quito, Ecuador, Carmen helfen könnte.

    Die beiden Chirurgen, Gonzalo Uquillas und Alejandro Rubio, haben eine enge Beziehung zu Carmen und ihrer Familie aufgebaut.Der Kiwanis Club Equinoccial pflegt eine Partnerschaft mit einem Netzwerk von Krankenhäusern und der Organisation Metrofraternidad, die einkommensschwachen Patienten, insbesondere Patienten mit komplexen Erkrankungen, kostenlose medizinische Versorgung zur Verfügung stellt. In dieser dreiseitigen Partnerschaft stellen die Krankenhäuser die Ressourcen zur Verfügung, Metrofraternidad stellt die Ärzte und der Kiwanis Club stellt die Verbindung zwischen den Ärzten und den Familien her, die von ihren Diensten profitieren. Carmens Familie war eine dieser bedürftigen Familien.

    Nach mehreren Operationen und Therapiestunden kann sich Carmen jetzt in ihrer Wohnung mit Hilfe eines Rollators fortbewegen.

    „Ich möchte, dass alle wissen, dass es mir gut geht“, sagt sie.

    „Ich freue mich, dass sie Menschen hat, die sie unterstützen“, fügt ihr Vater hinzu.  „Dank dieser Unterstützung hat Carmen jetzt eine Zukunft, ihre Träume können wahr werden. Es ist keine Illusion mehr.“

    Carmen befindet sich zurzeit in einer Reha-Klinik, um ihre Arme und Beine vollständig nutzen zu können. Von weiteren Operationen wird im Moment wegen der Risiken abgesehen. Es kann jedoch sein, dass in der Zukunft weitere Eingriffe vorgenommen werden müssen. Moncayo hat ihr versprochen, dass er nach Abschluss der Reha mit ihr tanzen gehen wird – bevor sie in zwei Jahren mit der Highschool fertig ist. Bei diesem Gedanken zeigt sie ihr schönstes Lächeln.

    Sie freut sich schon jetzt auf diesen Tag!
    Ariana Gainer
  • Motoren an!

    Dez 14, 2015
    Eine Gruppe von Motorradfahrern bereitet sich auf eine Fahrt durch den malerischen Südwesten Kentuckys vor.

    „Los geht’s!“, ruft David Bergman, bevor sich die Motorradkolonne zu einem Tagesausflug auf den Weg macht, um Geld für die Errichtung eines Spielplatzes aufzubringen. Die Kiwanis Cruise (Motorradausflug) ist eine jährlich stattfindende Spendenaktion, die dieses Jahr ihr 13-jähriges Jubiläum feierte. Durch diese Spendenaktion konnten in Williamsburg, Kentucky, bereits drei Spielplätze gebaut werden.

    Tipps für einen Motorradausflug

    Der Kiwanis Club Williamsburg hat die folgenden 10 Tipps zur Organisation eines Motorradausflugs als Spendenaktion:

    1. Bestimmen Sie eine klare Zielsetzung und Mission.

    2. Legen Sie ein Budget für die Veranstaltung fest.

    3. Klären Sie die Clubmitglieder über das Projekt und seine Zielsetzung auf.

    4. Organisieren Sie Club- und andere Freiwillige.

    5. Kümmern Sie sich um ein Begleitfahrzeug zur Sicherheit.

    6. Binden Sie Polizisten ein, die den Motorradfahrern Sicherheitsregeln vermitteln und sich eventuell um eine Polizeieskorte kümmern.

    7. Pflegen Sie die Kontakte zu Ihren Sponsoren.

    8. Erarbeiten Sie einen Kommunikationsplan.

    9. Richten Sie eine Anmeldestelle ein.

    10. Lassen Sie sich schriftlich bestätigen, dass alle Fahrer über einen Versicherungsschutz verfügen. Die Fahrer sollten außerdem ein Formblatt unterschreiben, in dem festgehalten wird, dass der Club im Falle eines Schadens nicht verantwortlich gemacht werden kann. Lassen Sie sich von einer Versicherungsagentur beraten.
    Bergman, der diesen Motorradausflug für den Kiwanis Club Williamsburg gegründet hat und organisiert, wurde vom kalifornischen Love Ride inspiriert, bei dem Gelder für Kriegsversehrte gesammelt werden.

    Der fortwährende Erfolg basiert auf der Partnerschaft und Zusammenarbeit von Öffentlichkeit und Privatpersonen mit dem Club, der Stadt Williamsburg, dem Bürgermeister, dem Tourismusdirektor und anderen wichtigen Personen der Gemeinde, die alle mit der Mission von Kiwanis vertraut sind.

    „Man benötigt engagierte Menschen, die die Mission von Kiwanis – den Kindern der Welt zu dienen – unterstützen“, sagt Bergman. „Man braucht Engagement und eine Zielsetzung.

    Das Hauptziel ist, dass alle Beteiligten sicher fahren, Spaß haben und die großzügige Unterstützung von der Gemeinde zugesichert bekommen, um lokale Spielplatzinitiativen zu fördern.“

    Neben den Teilnahmegebühren, die zur Deckung der Kosten dienen, machen die Sponsorengelder den Großteil der Einnahmen aus..

    Da es sich bei dieser Veranstaltung um einen Ausflug und nicht um ein Rennen handelt, nehmen sich die Teilnehmer gerne die Zeit, die Schönheit und Geschichte der Gegend zu erkunden. Bergman und seine Kiwanis-Freunde stellen sicher, dass die Reiseroute jedes Jahr etwas abgeändert wird, damit das Interesse an dieser Motorradtour nicht schwindet.

    Ein einziger Club, der drei neue Spielplätze in einer kleinen Stadt mit 5.300 Einwohnern unterstützt. Das ist beeindruckend!  
    Alison Stilwell

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