Aktuelle Neuigkeiten

  • Langfristige Hilfe

    Apr 10, 2015
    Jugendliche in Neuseeland rudern ihrem Ziel entgegen. Die Sportausrüstung für diese Veranstaltung haben sie aus einem Fitness-Anhänger erhalten, der von Kiwanis gesponsert wurde.

    Es wird noch lange dauern, bis das Leben nach den Erdbeben in Christchurch, Neuseeland, in den Jahren 2010 und 2011 wieder seinen normalen Lauf nimmt. Nach den Erdbeben und den Nachbeben gab es tausende von obdachlosen Menschen. Viele Wohngegenden wurden zerstört, Schulen vorübergehend geschlossen und Kindern wurde das Gefühl von Sicherheit und Normalität genommen.

    Nach dem Eintreffen der Katastrophenhilfe von Kiwanis Clubs aus aller Welt waren die Kiwanier Neuseelands darum bemüht, diese Mittel für Zwecke aufzuwenden, die wieder etwas Normalität in den Alltag der Kinder aus der vom Erdbeben betroffenen Region brachten. Eines der Projekte, für die sie sich entschieden, war die Canterbury’s Top Team Challenge (Sportwettbewerb). In einem Anhänger wurden Materialien für Teamaktivitäten und Sportausrüstung zu Schulen gebracht, die vom Erdbeben zerstört worden waren und in denen aus Sicherheitsgründen keine Freizeitaktivitäten stattfinden konnten.

    In Gegenden, wo Freunde voneinander getrennt und viele Schüler zu neuen Schulen transportiert wurden, konnte durch die Spiele und Aktivitäten aus dem Top Team Trailer Stress abgebaut und ein neuer Teamgeist aufgebaut werden. Die Kinder hatten wieder Grund zur Freude. In den Jahren 2012 bis 2014 wurden der Anhänger sowie die darin befindliche Ausrüstung von 36.343 Teilnehmern aus 285 Schulen genutzt. Doch die Schüler können sich darauf freuen, den Top Team Trailer noch viele weitere Jahre nutzen zu können.

    „Die Lehrkräfte berichteten uns von sofortigen und unerwarteten Ergebnissen“, sagt David Gower, Mitglied des Kiwanis Clubs Christchurch und Repräsentant des Clubkomitees für Erdbebenhilfe. „Kinder, die einst lieber die Schule geschwänzt hatten und vom richtigen Weg abgekommen waren, zeigten auf einmal Interesse daran, sich zu beteiligen.“
    Karen Pyle Trent
  • Der Volkstanz Andalusiens

    Apr 10, 2015
    Schüler einer Tanzschule führen an einem Abend mit spanischer Musik und spanischen Gerichten ihre Flamenco-Tanzschritte vor.

    Der Kiwanis Club Sambreville/Jemeppe Sur Sambre hat sich bisher vor noch keiner Methode gescheut, die dazu nützlich sein kann, Spendengelder einzusammeln, die der Club zur Unterstützung der Arbeit in seiner Gemeinde in Belgien einsetzen kann. Anstatt immer wieder auf dieselben alten Lieder und Tänze zu setzen, sponsert der Club nunmehr kunstvolle und extravagante Veranstaltungen, die darauf abzielen, der örtlichen Bevölkerung ihre Aufmerksamkeit – und auch ihre Spenden – zu entlocken.

    Der große Flamenco-Abend zählte zu den neusten Spektakeln. Mehr als 150 Menschen füllten den Bankettsaal zu Abendessen, Tanz und Preisverleihung. Diese Galaveranstaltung zog sich bis in die Nacht hinein. Bei diesem launigen festlichen Abend konnte der Club nicht nur sein Image aufpolieren, sondern auch mehr als 3.000 Euro einsammeln – weit mehr als erhofft.

    „Wir sind immer darum bemüht, unsere Arbeit in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Wir möchten uns an möglichst vielen Aktivitäten beteiligen, um Projekte zu unterstützen, die neue Impulse benötigen“, so Clubpräsident Marc Lievens. „Das ganze Jahr über versuchen wir großartige, international angehauchte Veranstaltungen zu organisieren.“

    So hat der Club beispielsweise im vergangenen Jahr ein chinesisches Fondue-Essen, eine Valentinstagveranstaltung und Theaterabende organisiert. Zuvor gab es auch ein Touristenwettrennen durch die schönsten Gegenden der Region. Leider hat diese Veranstaltung in den letzten Jahren an Popularität verloren.

    „Wir wollten diese Veranstaltung durch etwas Lebendigeres ersetzen“, sagt Lievens. „Also haben wir uns entschieden, unseren ersten Spanischabend zu veranstalten. Ein Flamenco-Abend eignete sich hervorragend für unsere Zwecke, insbesondere wenn man bedenkt, dass es in unserer Umgebung sehr viele Tanzschulen gibt, die sehr darum bemüht sind, uns zu helfen und dabei auch Werbung in eigener Sache zu machen.“

    Am Abend der Veranstaltung war den Mitgliedern nicht ganz klar, was sie zu erwarten hatten.

    „Jedes einzelne Clubmitglied hatte sich schick angezogen und stand mit einem Glas Sangria in der Hand da“, erinnert sich Lievens. Für das geeignete Ambiente war bereits vor Beginn der Veranstaltung gesorgt. Nach dem Servieren der Tapas (Vorspeisen) führte die lokale Flamenco-Schule ihre Show vor und entfachte zusätzliche Begeisterung für diesen Abend. Die individuell zusammengestellte Musik lief auf vollen Touren, die Tänzer schwärmten umher und alle standen mit weit aufgerissenen Augen da.“

    „Als es dann zur Preisverleihung kam, wurden die Augen der Nachtschwärmer noch größer“, so Lievens.

    „Es gab ein paar tolle Preise“, merkt Lievens an. „Von Kisten mit Champagner und Mahlzeiten in romantischen Restaurants bis hin zu einem Geschirrspülautomaten. Gegen Mitternacht verabschiedeten sich dann einige der älteren Gäste, die einen wunderschönen Abend erlebt hatten, aber von der Müdigkeit übermannt wurden. Nach getaner Arbeit stellten wir dann unsere eigenen Tanzfähigkeiten auf die Probe.“

    Es war ein wunderbarer Abend mit viel Spaß, den die Clubmitglieder und die Einwohner so schnell nicht vergessen werden. Laut Lievens kam die echte Überraschung aber erst ein paar Wochen später, während einer Clubversammlung. 

    “We had the pleasure,” Lievens says, “of welcoming representatives from Valentine Camps, an organization that sponsors camps for children who are patients in the oncology and hematology departments of the Cliniques Universitaires Saint Luc. We presented them with a check to sponsor four children to one of their summer mountain camps.

    „Wir hatten die Ehre“, sagt Lievens, „einen Repräsentanten von Valentine Camps – einer Organisation, die Camps für kleine Patienten der pädiatrischen Onkologie- und Hämatologie-Abteilung der Cliniques Universitaires Saint Luc unterstützt – begrüßen zu dürfen. Wir konnten einen Scheck überreichen, mit dem das Sommercamp in den Bergen für vier Kinder gesponsert werden konnte. So ist dies eine tolle Geschichte und ein Erfolgserlebnis! Wir freuen uns darauf, im nächsten Jahr ein neues Land zu entdecken und anderen Menschen zu helfen.“  
    Dick Isenhour
  • Tanz am Fluss

    Mrz 18, 2015
    Fiesta Noche del Rio is a cultural excursion through Mexico, Argentina, Spain, the Caribbean and the United States.

    Etwa 30 Millionen Menschen besuchen jährlich San Antonio, Texas. Im Jahr 2013 wurde die Stadt im Magazin „Travel + Leisure“ als drittbeste Stadt für erschwingliche Reiseziele in den USA bewertet. Zusätzlich erhielt San Antonio in den letzten Jahren Auszeichnungen für die „beste Bootsfahrt“ sowie als „romantischste Stadt für den Valentinstag“ und wurde im Reisemagazin „Condé Nast Traveler’s“ als drittfreundlichste Stadt gepriesen.

    Der River Walk ist ein besonderer Ort, der jährlich 11,5 Millionen Menschen anzieht. Eine der Besonderheiten des River Walk ist die Fiesta Noche del Rio.

    „Die Fiesta Noche del Rio ist eine professionell produzierte und geleitete multikulturelle Revue mit Liedern und Tänzen aus Mexiko, Spanien, Argentinien, der Karibik und den USA“, sagt Harry Balling, dessen Kiwanis Club Alamo, San Antonio, die Fiesta vor 58 Jahren ins Leben gerufen hat. „Unter der Regie und durch die Choreografie von Elizabeth Sanchez Lopez werden die Zuschauer auf eine interaktive Reise durch verschiedene Länder geführt.“

    Die Show setzt sich aus insgesamt 28 Auftritten zusammen, die Mitte Mai beginnen und sich bis Mitte August fortsetzen. Die Gelder, die durch diese Aufführungen sowie durch die Western Heritage Art Show, die vom Club durchgeführt wird, eingenommen werden, ermöglichen dem Club, jährlich 150.000 USD an lokale Kinderhilfsorganisationen zu spenden.

    „Aufgrund unser langjährigen sommerlichen Präsenz beim River Walk und der Tatsache, dass alle unsere Mitglieder während der Show freiwillig mindestens drei Arbeitsschichten übernehmen, ist die Gemeinde mit unseren Mitgliedern und deren Einsatz für die weniger begünstigten Menschen bestens vertraut“, sagt Balling. „Die Tatsache, dass wir persönlich als positive Vorbilder auftreten, sorgt für ein ausgezeichnetes Image unseres Clubs.“

    From May into August, the Kiwanis Fiesta Noche del Rio stages 28 performances along San Antonio's River Walk.
  • Die Stärke von Partnerschaften

    Mrz 18, 2015

    Kiwanis members and students celebrate another National Reading Month in the Philippines.

    Der Kiwanis Club United Davao, Philippinen, baut nach wie vor auf das Konzept, das von der Kraft der vielen ausgeht. Der Club, der gemeinsam mit der Regierung und einer Grundschule ein Leseprogramm durchführt, hatte einen National Reading Month (Lesemonat in den Philippinen) ausgerufen, in dem Schülern vorgelesen wurde und an viele Schüler Lehrbücher ausgeteilt wurden.

    „Dieses jährliche Projekt liegt den Mitgliedern des Kiwanis Clubs United Davao sehr am Herzen“, sagt Celia Piansay, die ehemalige Sekretärin des Distrikts Philippinen-Süd, Division 7. „Es hat den Kiwaniern viel Freude bereitet, Kindern aller Altersstufen in der F. Bangoy National High School, Davao City, vorzulesen und ihnen zu zeigen, wie wichtig es ist, das Lesen zu üben.“

    Clubpräsidentin Lucia Natanauan stand dem Projekt vor. Unterstützt wurde sie von Ricardo Bohol, dem Direktor der Schule und ehemaligen Präsidenten des Kiwanis Clubs.

    „Wir hatten die Idee für dieses Projekt, weil es im Einklang mit dem Read-Around-the-World-Programm von Kiwanis International und dem Lesemonat unseres eigenen Bildungsministeriums steht“, sagt Natanauan. Wir haben in der Vergangenheit bereits ähnliche Projekte durchgeführt und auch durch andere Maßnahmen wie das Bessere-Noten-Programm von Kiwanis die Bildung gefördert.“

    Laut Natanauan haben an diesem einen Tag mehrere Kiwanier die Schule besucht und mehr als 120 Kindern im Vorschulalter (vier bis fünf Jahre) und aus der ersten Klasse (sechs bis sieben Jahre) vorgelesen.

    Zusätzlich hat der Club den Schülern der fünften und sechsten Klasse Rechen-, Englisch-, Lese-, Geschichts- und Naturwissenschaftsbücher gespendet. Diese Bücher hatte der Club von pensionierten Lehrern und Freunden der Mitglieder erhalten.

    „Die Schulkinder waren sehr glücklich“, sagt Natanauan. „Sie hoffen, dass wir nächstes Jahr wiederkommen.“
    Dick Isenhour
  • Elvis ist da

    Mrz 18, 2015
    The Invictones back up an Elvis performance to help Riverdale, Toronto, Kiwanians raise money for The Eliminate Project.

    Als der Kiwanis Club Riverdale, Toronto, die Fabulous Invictones für ein Konzert buchte, hatte er seine Gründe: „One for the money, two for the show.“ („Zum einen fürs Geld, zum andern für die Show“.)

    Die Invictones sind ein beliebter Männerchor, der seit mehr als 45 Jahren für Senioren und gemeinnützige Organisationen auftritt. Zu Anfang des letzten Winters trat die Gruppe in der anglikanischen Kirche von St. Nicholas Birch Cliff, Toronto, auf und half dem Kiwanis Club dabei, mehr als 3.000 CAD einzusammeln.

    „Unser Club entschied sich für die Veranstaltung des Konzerts, weil eines unserer Mitglieder, Alan Dorman (ehemaliger Lieutenant Governor), den Chor bei einer Spendenveranstaltung in seiner Kirche gehört hatte“, erklärt die Clubsekretärin Pauline Green. „Er war sehr beeindruckt und machte den Vorschlag, dass unser Club ein Konzert mit diesem Chor veranstalten sollte, um für das Eliminate-Projekt Spendengelder einzusammeln.“

    Der Club, der sich nach Ideen erkundigt hatte, wie er die Eliminate-Projekt-Initiative von Kiwanis International unterstützen könnte, war von dieser Idee begeistert.

    „Wir haben mehr als 145 Eintrittskarten verkauft“, sagt Green. „Viele Karten haben wir an Personen verkauft, die zwar nicht am Konzert teilnehmen konnten, aber dennoch das Eliminate-Projekt unterstützen wollten. Einige Mitglieder haben beachtliche Spenden geleistet, indem sie Essen für den im Anschluss an das Konzert stattfindenden Empfang und den Chor bereitgestellt sowie auch andere Kosten übernommen haben.

    Zum Repertoire des Chors zählten viele Hits aus den 1960ern und 1970er Jahren. Eines der Chormitglieder improvisierte Elvis und sang bekannte Hits wie „Jailhouse Rock“, „You Ain’t Nothing but a Hound Dog“ und andere Klassiker vom „King“. Kurz gesagt: „Viva, Riverdale!“

    „Es gab Rock ’n’ Roll und vieles mehr“, so der Clubpräsident. „Es wurde geklatscht und zur Musik geschunkelt.“ Am Wichtigsten war jedoch, dass wir darauf aufmerksam geworden sind, dass sich viele Clubs in unserer Gegend noch immer nicht am Eliminate-Projekt beteiligt hatten. Durch diese Veranstaltung wurde vielen die Gelegenheit geboten, die Beseitigung von mütterlichem und frühkindlichem Tetanus in Entwicklungsländern zu unterstützen.“
    Dick Isenhour
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