Aktuelle Neuigkeiten

  • Neue Hoffnung

    Dez 14, 2015
    Bis zum Alter von sieben Jahren krabbelte Carmen Cecilia Ulloa auf ihren Händen und Knien umher. Dank der ecuadorianischen Kiwanier und ihren medizinischen Partnerorganisationen kann der Teenager einer erfreulicheren Zukunft entgegenblicken. Sie freut sich auf den Tag, an dem sie laufen – und vielleicht auch tanzen – können wird.

    Drei Mädchen im Teenager-Alter beenden ihre Hausaufgaben und machen sich auf den Weg zum Strand. Angie Bone und Mariuxi Palacios laufen gemeinsam mit Carmen Cecilia Ulloa in ihrer Mitte, die auf einem handbetriebenen Dreirad fährt. Sie kichern und flüstern sich Dinge über einige Jungen zu, die mit ihnen zur Schule gehen. Am Strand angekommen, sucht Angie in ihrem Telefon nach Liedern von Miley Cyrus und den Black Eyed Peas. Die Mädchen singen mit. Carmen liegt im Sand und ihre Freundinnen malen Schmetterlingsflügel mit aufwändigen Details um sie herum in den Sand. Es ist einfach schön.

    Die viele Aufmerksamkeit, die ihr geschenkt wird, macht Carmen etwas verlegen. Sie scheint sich nicht ganz sicher zu sein, wie sie darauf reagieren soll, und lächelt scheu.

    Carmen ist ein glückliches, sehr liebes Mädchen. Sie spricht in einem sanften Ton, aber sie ist nicht schüchtern. Ihre Stimme ist zwar leise, aber sie hat viel zu sagen. Ihr zunächst verhaltenes Lächeln wird immer ungezwungener, je länger man mit ihr spricht. Sie lebt in der ecuadorianischen Provinz Esmeraldas, in der Stadt Atacames.

    Sie kann nicht alleine laufen – noch nicht!

    Carmen leidet an Arthrogryposis, einer angeborenen Gelenksteife. Ihre Muskeln, Sehnen und das Bindegewebe sind unterentwickelt, deformiert und kraftlos. Als Carmen auf die Welt kam, waren ihre Hände und Beine nach innen gedreht, sie konnte sie nicht gerade ausstrecken. Sie war nicht in der Lage, tägliche Aktivitäten wie Laufen, Schreiben, Haarekämmen, Baden, Essen und Ankleiden selbstständig auszuführen. Deswegen bewegt sie sich mittels eines Dreirads fort und deshalb flechten ihre Freundinnen ihr liebevoll die Haare.

    Einige Jahre zuvor hätte Carmen niemals genügend Selbstvertrauen gehabt, zum Strand zu gehen. Aber dank einer Gruppe von einsatzkräftigen Kiwaniern sieht Carmens Zukunft jetzt viel freundlicher aus.

    Sie weiß, dass sie eines Tages laufen können wird.

    Vor etwa sieben Jahren war Carmen mit ihrem Vater Alirio am Strand. Dort lernten sie einen Mann namens Ricardo Moncayo kennen, der kurzerhand vorschlug, dass der Kiwanis Club Equinoccial de Quito, Ecuador, Carmen helfen könnte.

    Die beiden Chirurgen, Gonzalo Uquillas und Alejandro Rubio, haben eine enge Beziehung zu Carmen und ihrer Familie aufgebaut.Der Kiwanis Club Equinoccial pflegt eine Partnerschaft mit einem Netzwerk von Krankenhäusern und der Organisation Metrofraternidad, die einkommensschwachen Patienten, insbesondere Patienten mit komplexen Erkrankungen, kostenlose medizinische Versorgung zur Verfügung stellt. In dieser dreiseitigen Partnerschaft stellen die Krankenhäuser die Ressourcen zur Verfügung, Metrofraternidad stellt die Ärzte und der Kiwanis Club stellt die Verbindung zwischen den Ärzten und den Familien her, die von ihren Diensten profitieren. Carmens Familie war eine dieser bedürftigen Familien.

    Nach mehreren Operationen und Therapiestunden kann sich Carmen jetzt in ihrer Wohnung mit Hilfe eines Rollators fortbewegen.

    „Ich möchte, dass alle wissen, dass es mir gut geht“, sagt sie.

    „Ich freue mich, dass sie Menschen hat, die sie unterstützen“, fügt ihr Vater hinzu.  „Dank dieser Unterstützung hat Carmen jetzt eine Zukunft, ihre Träume können wahr werden. Es ist keine Illusion mehr.“

    Carmen befindet sich zurzeit in einer Reha-Klinik, um ihre Arme und Beine vollständig nutzen zu können. Von weiteren Operationen wird im Moment wegen der Risiken abgesehen. Es kann jedoch sein, dass in der Zukunft weitere Eingriffe vorgenommen werden müssen. Moncayo hat ihr versprochen, dass er nach Abschluss der Reha mit ihr tanzen gehen wird – bevor sie in zwei Jahren mit der Highschool fertig ist. Bei diesem Gedanken zeigt sie ihr schönstes Lächeln.

    Sie freut sich schon jetzt auf diesen Tag!
    Ariana Gainer
  • Motoren an!

    Dez 14, 2015
    Eine Gruppe von Motorradfahrern bereitet sich auf eine Fahrt durch den malerischen Südwesten Kentuckys vor.

    „Los geht’s!“, ruft David Bergman, bevor sich die Motorradkolonne zu einem Tagesausflug auf den Weg macht, um Geld für die Errichtung eines Spielplatzes aufzubringen. Die Kiwanis Cruise (Motorradausflug) ist eine jährlich stattfindende Spendenaktion, die dieses Jahr ihr 13-jähriges Jubiläum feierte. Durch diese Spendenaktion konnten in Williamsburg, Kentucky, bereits drei Spielplätze gebaut werden.

    Tipps für einen Motorradausflug

    Der Kiwanis Club Williamsburg hat die folgenden 10 Tipps zur Organisation eines Motorradausflugs als Spendenaktion:

    1. Bestimmen Sie eine klare Zielsetzung und Mission.

    2. Legen Sie ein Budget für die Veranstaltung fest.

    3. Klären Sie die Clubmitglieder über das Projekt und seine Zielsetzung auf.

    4. Organisieren Sie Club- und andere Freiwillige.

    5. Kümmern Sie sich um ein Begleitfahrzeug zur Sicherheit.

    6. Binden Sie Polizisten ein, die den Motorradfahrern Sicherheitsregeln vermitteln und sich eventuell um eine Polizeieskorte kümmern.

    7. Pflegen Sie die Kontakte zu Ihren Sponsoren.

    8. Erarbeiten Sie einen Kommunikationsplan.

    9. Richten Sie eine Anmeldestelle ein.

    10. Lassen Sie sich schriftlich bestätigen, dass alle Fahrer über einen Versicherungsschutz verfügen. Die Fahrer sollten außerdem ein Formblatt unterschreiben, in dem festgehalten wird, dass der Club im Falle eines Schadens nicht verantwortlich gemacht werden kann. Lassen Sie sich von einer Versicherungsagentur beraten.
    Bergman, der diesen Motorradausflug für den Kiwanis Club Williamsburg gegründet hat und organisiert, wurde vom kalifornischen Love Ride inspiriert, bei dem Gelder für Kriegsversehrte gesammelt werden.

    Der fortwährende Erfolg basiert auf der Partnerschaft und Zusammenarbeit von Öffentlichkeit und Privatpersonen mit dem Club, der Stadt Williamsburg, dem Bürgermeister, dem Tourismusdirektor und anderen wichtigen Personen der Gemeinde, die alle mit der Mission von Kiwanis vertraut sind.

    „Man benötigt engagierte Menschen, die die Mission von Kiwanis – den Kindern der Welt zu dienen – unterstützen“, sagt Bergman. „Man braucht Engagement und eine Zielsetzung.

    Das Hauptziel ist, dass alle Beteiligten sicher fahren, Spaß haben und die großzügige Unterstützung von der Gemeinde zugesichert bekommen, um lokale Spielplatzinitiativen zu fördern.“

    Neben den Teilnahmegebühren, die zur Deckung der Kosten dienen, machen die Sponsorengelder den Großteil der Einnahmen aus..

    Da es sich bei dieser Veranstaltung um einen Ausflug und nicht um ein Rennen handelt, nehmen sich die Teilnehmer gerne die Zeit, die Schönheit und Geschichte der Gegend zu erkunden. Bergman und seine Kiwanis-Freunde stellen sicher, dass die Reiseroute jedes Jahr etwas abgeändert wird, damit das Interesse an dieser Motorradtour nicht schwindet.

    Ein einziger Club, der drei neue Spielplätze in einer kleinen Stadt mit 5.300 Einwohnern unterstützt. Das ist beeindruckend!  
    Alison Stilwell

  • Ein ganz gewöhnlicher Tag

    Dez 14, 2015
    An jedem gewöhnlichen Tag ist Drachensteigen genau die richtige Medizin für Kinder mit HIV.


    Drachensteigen gehört in der Regel nicht zum Behandlungsprogramm von HIV-positiven Kindern.

    Wofür diese Behandlungsmethode gut ist? Für ihre Seele.

    Der Kiwanis Club St. Augustine, Trinidad und Tobago, arbeitet mit HIV-positiven Kindern. Laut Leslie-Ann Baxam, der ehemaligen Präsidentin, kümmert sich der Club darum, dass die Kinder einen ganz gewöhnlichen unbeschwerten Kindheitstag erleben können.

    „Eigentlich war dies unser Kiwanis-Tag-Projekt“, sagt Baxam. „Wir bereiten Mittagessen vor, essen Kuchen und tun Dinge, die Kinder eben gerne mögen. Drachensteigenlassen macht ihnen besonders viel Spaß.“

    Bei diesen gewöhnlichen Erlebnissen machen die Kinder ganz neue Entdeckungen. Die Kiwanier holen sie vom Waisenhaus ab und bringen sie zu einem großen Feld, auf dem sie umherlaufen und toben können.

    Die Vormundschaft für diese Kinder hat der Staat. Diese Kinder wachsen in der Cyril-Ross-Kinderkrippe auf, die von der St. Vincent de Paul Society geleitet wird und das einzige Waisenhaus im Land ist, das Kinder mit HIV aufnimmt.

    Normalerweise kauft der Kiwanis Club die Drachen für die Kinder. Dieses Jahr haben die Kiwanier den Kindern jedoch gezeigt, wie sie ihren eigenen Drachen basteln können. Und wie ist die Stimmung dieser Kinder bei dieser Aktion? Auf dem Höhenflug!
    Laura Neidig
  • Der Nikolaus ist da!

    Nov 21, 2015
    Ein kleiner Junge aus Missouri trifft bei der Weihnachtsfeier des Kiwanis Clubs St. Joseph den Nikolaus.

    Al Boyer wird jedes Jahr erneut von der Weihnachtsstimmung erfasst. Boyer, ein Mitglied des Kiwanis Clubs St. Joseph, Missouri, spielt den Nikolaus, wenn sein Club die staatliche Helen-Davis-Schule zur jährlichen Weihnachtsfeier besucht.

    „Ich liebe es, den Nikolaus zu spielen, weil er etwas Magisches im Leben eines Kindes darstellt“, sagt Boyer. „Der Blick dieser leuchtenden Kinderaugen, wenn sie einem erzählen, ob sie lieb oder böse gewesen sind und was sie sich zu Weihnachten wünschen, ist etwas absolut Besonderes. Oft werden die Kinder auch sehr zutraulich und fangen an, von sich zu erzählen.“

    „Unser Club veranstaltet die Weihnachtsfeier in der Helen-Davis-Schule nunmehr seit über 50 Jahren“, fügt das Clubmitglied Colleen Kowich hinzu.  „Keiner erinnert sich eigentlich daran, wann und wie alles begonnen hat. Das Einzige, was wir wissen, ist, dass wir die Weihnachtsfeier schon immer ausgerichtet haben.“

    Die 60 Kinder, die diese Schule besuchen, kommen aus dem Nordwesten Missouris und  leiden unter Entwicklungsstörungen. Die meisten dieser Kinder wohnen nicht weit von der Schule entfernt. Es gibt aber auch viele, die täglich 1 ½ bis 2 Stunden pro Strecke mit dem Bus fahren müssen, um am Unterricht teilnehmen zu können.

    „Für die meisten Kinder ist die Weihnachtsfeier der Höhepunkt des Jahres. Jedes Kind erhält von den Wichteln, die den Nikolaus begleiten, eine mit Naschsachen und Obst gefüllte Geschenktüte sowie ein kleines Stofftier.“

    Und natürlich freut sich jedes Kind darauf, den Nikolaus zu sehen.

    „Viele der Kinder sind nicht in der Lage, ihre Freude verbal auszudrücken. Man sieht ihren  strahlenden Gesichtern jedoch an, dass sie diesen Tag genießen“, sagt Jennifer Burns, die Heimunterricht-Koordinatorin der Helen-Davis-Schule. „Viele Schüler wollen den langen Bart des Weihnachtsmanns anfassen und bestaunen seinen roten Anzug. Sie hören aufmerksam den lieben Worten zu, die er zu ihnen spricht, und sie freuen sich über ihre Geschenke.“

    „Es ist eine Ehre, sich den samtenen roten Anzug anzuziehen, den Bart anzuheften, die Glocken umzuhängen und selbst zu dem lustigen alten Weihnachtsmann zu werden“, sagt Boyer.  
    Dick Isenhour
  • Viel zu lachen

    Nov 21, 2015
    Der Komiker und Imitator Dave Burleigh ist bereits sowohl mit Charlie Sheen im Fernsehen aufgetreten als auch bei der Spendenaktion „Comedy Under the Stars“ („Comedy unter dem Sternenhimmel“) des Kiwanis Clubs Pahrump.

    Der Kiwanis Club Pahrump, Nevada, wird mit seiner Idee, eine etwas ungewöhnliche Spendenaktion durchzuführen, bestimmt derjenige sein, der zuletzt lacht. Seit fünf Jahren führt der Club Comedyshows zu Gunsten von Organisationen in der Gemeinde durch.

    „Wir dachten, es könnte Spaß machen, es mal mit einer Comedyveranstaltung zu versuchen“, sagt die ehemalige Clubpräsidentin Reva Braun. „Pahrump ist eine kleine Stadt, die etwa eine Stunde außerhalb von Las Vegas, Nevada, liegt. Unsere Stadt liegt mitten im Nirgendwo. Eines unserer Mitglieder hat eine Gruppe von Komikern ausfindig gemacht, die bereit sind, zu uns zu kommen und Vorstellungen zu geben.“

    Steven Briggs hat seine lustigen Geschichten und Soundeffekte bereits in Shows in ganz Kanada und den Vereinigten Staaten dargeboten, auch in Pahrump, Nevada.Das Projekt mit dem Namen „Laughing Under the Stars“ („Lachen unter dem Sternenhimmel“) benötigte viel Planung, erhebliche Unterstützung von der Gemeinde und viel Sinn für Humor. Nachdem wir die Organisation Comedy Machine, eine Agentur für aufstrebende Komödianten, kontaktiert hatten, schlossen sich die Kiwanier mit der ansässigen Familie Sanders zusammen, die für die Show ihre Kellerei zur Verfügung stellte.

    Die Planung erforderte mehr als nur Wein und Käse. Die Kiwanier aus Pahrump sammelten Geschenke für Verlosungen, für eine stille Auktion und für sogenannte Türpreise. Sie kümmerten sich um die Veranstaltungswerbung und arbeiteten mit der Handelskammer zusammen, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.

    Nach der Deckung der Kosten konnte die Stiftung des Kiwanis Clubs Pahrump mit den Einnahmen lokale Initiativen, wie z. B. Ausbildungsstipendien, unterstützen. Die erste Show dieses Jahres brachte durch Verlosungen und die stille Auktion 900 USD ein. Weitere 600 USD wurden durch die Eintrittskarten eingenommen.

    Nicht schlecht für ein bisschen Gelächter!  
    Nicholas Drake
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