Aktuelle Neuigkeiten

  • Die Sicherheit von Kindern ist kein Spiel

    Mai 01, 2014
    Was ist ein Kasuar? Ein Käfer? Ein Vogel? Ein Nagetier?

    Die Sicherheit von Kindern ist kein Spiel für den Kiwanis Club Edmonton, Alberta. Zweimal im Jahr veranstaltet der Club einen Trivia-Abend, einen freundschaftlichen Wettbewerb, hinter dem eine besondere Absicht steht. Bei dieser Veranstaltung werden Tausende von Dollar für die Kiwanis Safety City, eine Einrichtung, die jedes Jahr Zehntausenden von Kindern aus Alberta Sicherheitstraining anbietet, gesammelt.

    Fordern Sie den Trivia-Master heraus, indem Sie die folgenden Fragen vom letzten Kiwanis-Trivia-Abend in Alberta beantworten:

    1. Wie viele US-Staaten grenzen an mindestens einen anderen Staat an?

    2. Was ist ein Kasuar?

    3. Welches ist das größte Land Skandinaviens?

    4. In welchem Roman von Truman Capote ist Holly Golightly die Heldin?

    5. Wie viele Sterne befinden sich auf dem Auto-Logo eines Subaru?

    6. Pratt, Windsor und Four-in-Hand beziehen sich auf welches männliche Kleidungsstück?

    7. In welcher olympischen Sportart könnten Sie einen „Krebs fangen“?

    8. In welchem Land gibt es die meisten römisch-katholischen Gläubigen?

    Scrollen Sie herunter, um die Antworten zu sehen.

    Trivia-Abende sind ein beliebter Zeitvertreib in britischen Pubs und haben auch in Edmonton großen Anklang gefunden. Roy Bird – Organisator dieser Veranstaltung und bei vielen unter dem Namen „Trivia-Master“ bekannt – stellte dem Club das Konzept dieses Fragespiels im Jahr 2008 vor. Seit dieser Zeit kommen jeweils an einem Abend im Oktober und April Hunderte von Bewohnern der Gemeinde, einschließlich Mitgliedern der benachbarten Kiwanis Clubs, in der Londonberry Community League Hall zusammen, um ihr Wissen auf die Probe zu stellen.

    „Wir haben viele treue Anhänger und es ist gut möglich, dass der Gemeindesaal, in dem wir derzeit die Veranstaltung abhalten, bald nicht mehr ausreichen wird“, sagt Bird. Bei vielen der teilnehmenden Teams geht es gar nicht ums Gewinnen. Sie wollen einfach nur sehen, wie viele unsinnige Antworten sie untereinander diskutieren können. Es wird viel gelacht, gestöhnt und gejubelt, wenn die Antworten gegeben werden.

    Jedem Team gehören sechs Personen an, die miteinander konkurrieren. Der Trivia-Master stellt insgesamt 60 Fragen und die Mitspieler versuchen, so viele Antworten wie möglich richtig zu beantworten.

    „Die Atmosphäre ist locker, kann manchmal aber auch sehr angespannt sein“, sagt das Clubmitglied Ali Grotkowski. „Ich kann mich nicht daran erinnern, dass eines der Teams jemals ein perfektes Spiel hingelegt hätte. Normalerweise handelt es sich um ein gutes Spiel, wenn ein Team mehr als 50 Prozent der Fragen richtig beantworten konnte.”

    Die Kandidaten zahlen nicht nur eine Teilnahmegebühr von zehn kanadischen Dollar, sondern nehmen auch an einer stillen Auktion teil. Geschäfte und Politiker spenden Auktionsartikel wie z. B. Büromöbel, Bücher, Werkzeug, Kleidung oder Kunstwerke. Während der Veranstaltung werden außerdem gespendete Preise an die Teams verteilt. An einem Spielabend werden netto 3.000 bis 4.000 USD zu Gunsten der Kiwanis Safety City eingesammelt.

    Die Kiwanis Safety City ist mit einer Mini-Verkehrs- und -Fußgängerzone ausgestattet, in der sich Ampelanlagen, Eisenbahnschienen, Fußgängerüberwege und größenreduzierte Gebäude, die von sponsernden Firmen gespendet wurden, befinden. Laut Bird sind dies alles Dinge, die einem das Gefühl vermitteln, dass man sich in einer echten, lebendigen Stadt befindet.

    Folgende Kinderprogramme werden angeboten: Fußgängersicherheit, Pedal Pushers (verkehrssicheres Fahrradfahren) für Kinder im Alter von fünf bis acht Jahren, ein Pedal-Pushers-Fahrrad-Camp für Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren, Scooter-Partys, Babysitter-Kurse sowie Tagescamps zu Sicherheit und Umwelt.

    Auch die lokalen Kiwanis Clubs profitieren vom Trivia-Abend.

    „Beim Trivia-Abend arbeiten alle Clubs in unserer Region eng zusammen“, erklärt Bird. „Aufgaben wie z. B. Aufbau, Abbau, Küchendienst, Anmeldung, Bar oder die stille Auktion werden den einzelnen Clubs zugeteilt. Es ist ein echtes Gemeinschaftserlebnis.”

     

    Antworten

    1. 48
    2. Ein großer Laufvogel
    3. Schweden
    4. Frühstück bei Tiffany
    5. Sechs Sterne
    6. Krawatte
    7. Rudern
    8. Brasilien

  • Kunst als Kommunikationsmittel

    Apr 18, 2014

    Melissa Lomas received second place among young artists 11 years and older.


    Yulitza Andrade ist sehr aufgeregt und nervös. Gemeinsam mit 50 anderen Schülern sitzt sie im Auditorium. Sie sortiert ihre Stifte und bereitet ihr Papier und ihre Farben vor, die vor ihr auf dem Tisch liegen. Ihre Eltern und ihr Kunstlehrer warten gespannt mit anderen Erwachsenen im hinteren Bereich des Theaters. Wird Yulitza die Goldmedaille gewinnen?

    In den vergangenen sechs Jahren hat sich der Kiwanis Club Atuntaqui, Ecuador, mit den regionalen Schulen und dem Kanton Antonio Ante zusammengeschlossen, um einen Wettbewerb für junge Künstler zu organisieren. Die Veranstaltung ist Teil eines internationalen Programms, das vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen  gefördert wird. Das beste Kunstwerk des Atuntaqui-Wettbewerbs wird zur regionalen Beurteilung nach Panama weitergeleitet. Die regionalen Sieger erhalten eine kostenlose Pauschalreise für zwei Personen nach Japan.

    Das Thema des Kunstwettbewerbs lautet „Lebensmittelabfälle“. Die Künstler haben drei Stunden Zeit, um ihre Zeichnungen fertig zu stellen. Es ist 10:00 Uhr. Yulitza holt ihre Farben heraus und greift zum Pinsel. „Los geht’s!”

    „Wir organisieren diese Veranstaltung, weil dadurch Kinder und Jugendliche angeregt werden, sich Gedanken über ihre Umwelt zu machen, und auch um die besten künstlerischen Talente zu entdecken“, sagt die Clubpräsidentin Martha Andrade Posso.

    Vor jeder einzelnen dieser jährlichen Veranstaltungen informieren sich die Kiwanier genauestens über die UNEP-Richtlinien. Sie senden Einladungen zum Wettbewerb an alle Schulen aus und halten Konferenzen ab, bei denen das Thema des jeweiligen Wettbewerbs besprochen wird. Weiterhin wählen sie die Preisrichter aus und kümmern sich um Zertifikate, Medaillen sowie andere Preise.

    Es ist fast 13:00 Uhr. Yulitza fügt ihrer Zeichnung die letzten Feinheiten hinzu. In einem von lächelnden Menschen umgebenen Korb liegen fröhliche Früchte und Gemüse. Mittendrin schlängelt sich ein grinsender Wurm aus einem Maiskolben hervor.

    Um 13:00 Uhr werden alle Kunstwerke eingesammelt und nach Altersgruppen sortiert. Die Preisrichter analysieren die einzelnen Bilder und bewerten sie nach Themenverarbeitung, Aussagekraft, Kreativität und der Anwendung künstlerischer Elemente.

    „Danach essen wir gemeinsam und verkünden die Ergebnisse des Wettbewerbs“, sagt Posso.

    Die meisten Auszeichnungen sind bereits vergeben worden. Yulitza beobachtet aufmerksam, wie Camila Proaño nach vorne geht, um den ersten Preis in der Gruppe der Neun- bis Zehnjährigen entgegenzunehmen. Marlon Ascha aus derselben Altersgruppe erhält einen Preis für ihre technische Leistung. Natasha Leon und Melissa Lomas belegen in der Altersgruppe der mindestens Elfjährigen den dritten bzw. zweiten Platz.

    Ing. Luis Bravo Prado, der Bürgermeister von Atuntaqui, tritt ans Mikrophon, wendet sich den Zuschauern zu und verkündet: 

    „Die Gewinnerin der Goldmedaille ist Yulitza Andrade!”
    Jack Brockley

    The gold medal goes to Yulitza Andrade for a food basket filled with happiness.


  • Trainer bilden junge Führungskräfte heran

    Apr 17, 2014
    Kiwanis coaches transform students into stronger readers.

    Buchstaben, Klänge, Worte, Zeit und Bargeld ... Diese Geschenke vergibt der Kiwanis Club Brantford, Ontario, jährlich an die jungen Schüler von Strong Start, einem Literaturprojekt der Gemeinde.

    Laut Clubsekretär Robert „Bob“ MacLean hat der Club im Jahr 2009 damit begonnen, dieses Projekt zu unterstützen, und fördert auch heute noch das zehnwöchige Programm, das auf Fünf- bis Siebenjährige ausgerichtet ist, mit Buchstaben, Klängen und Worten.

    „In diesem Programm werden kurze Spiele eingesetzt und Aktivitäten durchgeführt, die kleinen Kindern durch Wiederholung dabei helfen, Buchstaben wiederzuerkennen“, sagt MacLean. Jeder Buchstabe hat einen bestimmten Klang und hilft den Kindern Buchstaben zu erkennen und Worte zu formen."

    Die Clubmitglieder werden als freiwillige Trainer darauf geschult, mit jedem Kind individuell zu arbeiten und die vorgegebenen Aktivitäten sowie die bereitgestellten Materialien richtig einzusetzen.

    „Das Programm hat sich in allen Schulen, in denen es durchgeführt wurde, als erfolgreich erwiesen. Schuldirektoren, Lehrer und Eltern sind begeistert von den Ergebnissen“, sagt MacLean. „Seit der Einführung dieses Programms haben sich die Lesefertigkeiten vieler Kinder bedeutend verbessert." — Shanna Mooney

  • Ein Zimmer für Faith

    Apr 15, 2014

    The Kiwanis Club of Spring Hill, Florida, redecorated Faith Hills bedroom.

    Als die Krebspatientin Faith Brown nach einem langen Krankenhausaufenthalt wieder nach Hause kam, war der Teenagerin bewusst, dass sie viel Zeit in ihrem Zimmer verbringen würde. Allerdings wusste sie nicht, dass der Kiwanis Club Spring Hill, Florida, eine vollständige und all ihre Träume übertreffende Renovierung ihres Zimmers organisiert hatte.

    „Mein Zimmer ist einfach klasse! Ich war so überrascht“, erklärt Faith. „Ich komme kaum noch aus meinem Zimmer heraus. Ich habe schon immer von einer Fensterbank geträumt. Und jetzt habe ich eine und darüber hinaus habe ich noch viele andere tolle Sachen bekommen.”

    Um dem Projektkomitee des Clubs einen guten Ausgangspunkt zu geben, suchte sich Faith einige Farben und Designideen auf Pinterest aus. Zur Ausführung der Renovierung warb der Club Spenden von regionalen Unternehmen ein – von Schränken bis zum Bodenbelag. Durch die Veranstaltung eines Fundraising-Dinners unter dem Namen „Süße Träume für Faith“ gelang es dem Kiwanis Club, weitere finanzielle Mittel zur Durchführung des Projekts aufzubringen. Der Club schenkte Faith außerdem auch Baseball-Bälle mit den Unterschriften ihrer Lieblingsspieler – des Pitchers David Price und des Third Baseman Evan Longoria – vom Major-League-Baseball-Team „Tampa Bay Rays“.

    „Als Faith zum ersten Mal ihr Zimmer sah, machte sie große Augen“, sagt Roseann Jones, stellvertretende Vorsitzende des Projekts. „Die Enthüllung des Zimmers war einfach fantastisch. Es waren insgesamt etwa 30 Leute anwesend. Es war das lohnendste Projekt, an dem ich jemals beteiligt war.” — Julie Carson

  • Zunehmendes Bewusstsein in Guadeloupe

    Apr 07, 2014

    Children have fun splashing and playing during Disability Day activities.

    Im vergangenen November richtete sich die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf den prächtigen, mit Blumen bewachsenen Valombreuse-Park in Petit-Bourg, Guadeloupe, in dem drei Tage lang das öffentliche Bewusstsein für die karibischen Kinder, die mit einer Behinderung leben, gefördert wurde.

    Dank der Zusammenarbeit zwischen dem Kiwanis Club Fougères, Guadeloupe, und der Association Prévoyance Créole (kreolischer Rentenfonds) wurden Familien zu einem Wochenende mit Spielen, Shows und Aktivitäten für Kinder mit körperlichen, psychologischen und motorischen Behinderungen eingeladen. Gleichzeitig hatten die Eltern dieser Kinder die Gelegenheit, an weiterbildenden Arbeitskreisen teilzunehmen.

    Die „Behindertentage“ wurden ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für Kinder und ihre individuellen Behinderungen zu steigern und um das Leben der betroffenen Familien zu verbessern. Bei dieser Veranstaltung erhielten Eltern, Angestellte des Gesundheitswesens und Kinderexperten die Gelegenheit, sich kennenzulernen und miteinander zu kommunizieren. Zusätzlich wurden Gelder und Hilfsmittel für bedürftige Familien gesammelt.  — Kimiko Martinez

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