Aktuelle Neuigkeiten

  • Viel zu lachen

    Nov 21, 2015
    Der Komiker und Imitator Dave Burleigh ist bereits sowohl mit Charlie Sheen im Fernsehen aufgetreten als auch bei der Spendenaktion „Comedy Under the Stars“ („Comedy unter dem Sternenhimmel“) des Kiwanis Clubs Pahrump.

    Der Kiwanis Club Pahrump, Nevada, wird mit seiner Idee, eine etwas ungewöhnliche Spendenaktion durchzuführen, bestimmt derjenige sein, der zuletzt lacht. Seit fünf Jahren führt der Club Comedyshows zu Gunsten von Organisationen in der Gemeinde durch.

    „Wir dachten, es könnte Spaß machen, es mal mit einer Comedyveranstaltung zu versuchen“, sagt die ehemalige Clubpräsidentin Reva Braun. „Pahrump ist eine kleine Stadt, die etwa eine Stunde außerhalb von Las Vegas, Nevada, liegt. Unsere Stadt liegt mitten im Nirgendwo. Eines unserer Mitglieder hat eine Gruppe von Komikern ausfindig gemacht, die bereit sind, zu uns zu kommen und Vorstellungen zu geben.“

    Steven Briggs hat seine lustigen Geschichten und Soundeffekte bereits in Shows in ganz Kanada und den Vereinigten Staaten dargeboten, auch in Pahrump, Nevada.Das Projekt mit dem Namen „Laughing Under the Stars“ („Lachen unter dem Sternenhimmel“) benötigte viel Planung, erhebliche Unterstützung von der Gemeinde und viel Sinn für Humor. Nachdem wir die Organisation Comedy Machine, eine Agentur für aufstrebende Komödianten, kontaktiert hatten, schlossen sich die Kiwanier mit der ansässigen Familie Sanders zusammen, die für die Show ihre Kellerei zur Verfügung stellte.

    Die Planung erforderte mehr als nur Wein und Käse. Die Kiwanier aus Pahrump sammelten Geschenke für Verlosungen, für eine stille Auktion und für sogenannte Türpreise. Sie kümmerten sich um die Veranstaltungswerbung und arbeiteten mit der Handelskammer zusammen, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.

    Nach der Deckung der Kosten konnte die Stiftung des Kiwanis Clubs Pahrump mit den Einnahmen lokale Initiativen, wie z. B. Ausbildungsstipendien, unterstützen. Die erste Show dieses Jahres brachte durch Verlosungen und die stille Auktion 900 USD ein. Weitere 600 USD wurden durch die Eintrittskarten eingenommen.

    Nicht schlecht für ein bisschen Gelächter!  
    Nicholas Drake
  • Schach in den Augen eines Kindes

    Nov 15, 2015
    Der zehnjährige Octavian Panturu und die achtjährige Ioana Chicarosie regierten als König und Königin bei einem lebensgroßen Schachspiel. Der zehnjährige Octavian Panturu und die achtjährige Ioana Chicarosie regierten als König und Königin bei einem lebensgroßen Schachspiel.

    Zwanzig Schüler aus Vaslui, Rumänien, sind zum Kampf gekleidet – als nähmen sie an einer mittelalterlichen Darstellung teil. Einige tragen Kronen wie Könige oder Königinnen, andere tragen Ritterrüstungen und Läufergewänder. Diese Schüler sind jedoch Figuren in einem lebensgroßen Schachspiel.

    Die rumänischen Kiwanis Clubs Galați und Vaslui bemühten sich gemeinsam darum, die begabtesten Schachspieler der Region im Alter von acht bis 18 Jahren für den Schachwettbewerb von Vaslui ausfindig zu machen. Die Mitglieder der Clubs hatten die Kostüme für die qualifizierten Spieler eigenhändig angefertigt. Die Kinder bewegten sich auf einer Spielfläche aus schwarzen und weißen, in den Asphalt eingebetteten Quadraten aus Marmor.

    Zwei der begabtesten Schüler waren der zehnjährige Octavian Panturu und seine achtjährige Cousine Ioana Chicarosie. Die beiden Kinder sind internationale Schachmeister ihrer Altersklasse. Beim Wettbewerb in Vaslui belegten sie den ersten und dritten Platz – der zweite Platz ging an Malina Aciu.
    Ariana Gainer

  • „Polarthon“

    Okt 20, 2015

    Nach Beendigung des Rennens hält der Kiwanier Summa Gilbert an der Ziellinie (rechts) das Eliminate-Projekt-Banner empor.

    Das Gefühl von Asphalt unter den Füßen. Das Überwinden der Grenzen körperlicher Erschöpfung. Das anstrengende Training. All dies sind Erfahrungen, mit denen jeder Marathonläufer vertraut ist. Doch es gibt nur wenige Langlaufathleten, die das eisige Wetter, die extrem kalten Temperaturen und die geistigen Herausforderungen des Nordpolrennens ertragen haben.

    Gilbert Summa ist einer dieser Athlete.

    Summa GilbertDank der Bemühungen der Kiwanier aus Nancy, Frankreich, werden mehr als 5.500 Mütter und Babys vor mütterlichem und frühkindlichem Tetanus gerettet oder geschützt.

    Summa war einer von 44 Wettläufern, die am Nordpol-Marathon im vergangenen April teilnahmen. Trotz Temperaturschwankungen zwischen –25 und –40 Grad Celsius (–13 bis –40 Grad Fahrenheit) beendete er das 42,125 km lange Rennen in weniger als acht Stunden. Am Ende standen außerdem 9.000 Euro, die dem Eliminate-Projekt zugutekamen.

    „Das Ziel steht an zweiter Stelle“, sagte Summa zu UNICEF France (Französisch). „Was wichtiger ist, ist die Art und Weise, wie man an dieses Ziel gelangt. Während meines Abenteuers habe ich die Unterstützung der Menschen, die sich mit der Herausforderung, die ich mir persönlich gestellte habe, identifizierten und das Kiwanis-UNICEF-Projekt zu ihrem eigenen Projekt machten, sehr geschätzt. Meine persönliche Leistung verdanke ich all denjenigen, die sich für Kinder einsetzen.“

    Summa, der nunmehr den Nordpol (und im vergangenen Oktober Neuseeland) „erobert“ hat, ist somit Marathons auf fast allen Kontinenten gelaufen.

    Gilberts mit Schnee und Eis bedeckte Route führte insgesamt dreimal von Barnéo – einem russischen Eiscamp – bis zum Nordpol.„Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, einen Marathon auf jedem Kontinent dieser Erde zu laufen“, sagt Summa. „Ich glaube, ich werde nächstes Jahr in Nordamerika, in Südamerika und dann am Südpol laufen.“

    Als überzeugter Kiwanier hatte er sich dazu entschlossen, das Nordpolrennen mit einer Spendenaktion zu verbinden.

    „Ich war vom Projekt des Kiwanis-Netzwerks überzeugt“, erklärt Summa. Jeder Mensch, der ein Herz hat, möchte Kindern helfen. Kinder sind Teil unserer Menschheit. Es ist ein wunderbares Gefühl, etwas an andere Menschen weiterzugeben, was man auch erhalten hat. Ich freue mich, etwas für diejenigen tun zu können, die nicht wie ich vom Glück begünstigt sind. Man muss die Gelegenheit nutzen, zu helfen und bescheiden zu sein. Wir müssen die Vision von einer hoffnungsvolleren Zukunft für unsere Kinder mit anderen teilen.“

  • Einladung zum Spielen

    Okt 20, 2015

    Auf dem Festival verpackt eine Besucherin, deren Gesicht mit Schmetterlingsflügeln verziert ist, ihre selbstgebastelte Gesichtsmaske in einer mit Schmetterlingen dekorierten Tüte.

    J.P. Collins schaut sich lächelnd im Alderney Landing Park um. Der Clubpräsident des Kiwanis Clubs Dartmouth, Nova Scotia, ist von Kindern umringt, die sich am Mother Goose Festival erfreuen. Die Kinder springen in der Hüpfburg so hoch, wie sie nur können, sie dekorieren Plätzchen, lassen sich ihre Gesichter bemalen und warten geduldig auf ihr Ballonschwert oder -tier. Sie waschen Gold, lachen bei der Theatervorstellung, tummeln sich auf dem Kiwanis-Spielplatz, basteln, bekommen Geschichten vorgelesen, streicheln Ziegen, lassen sich abwaschbare Tätowierungen aufkleben oder melken eine (Plastik-)Kuh.

    Und alles ist gratis!

    „Es ist einfach schön, dass sich alle Kinder beteiligen können, ohne etwas bezahlen zu müssen“, sagt Collins. „Heutzutage ist alles so teuer, viele Eltern können sich das nicht leisten.“

    In der Tat kommen Kinder aus allen sozialen Schichten beim Kiwanis-Festival zusammen. Alle sind glücklich. Die Jungen und Mädchen müssen ihre Mütter nicht darum bitten, Tickets für die Hüpfburg zu kaufen. Kein Kind schaut sehnsüchtig dem Spielzeug nach, das ein anderes Kind erhalten hat.

    Das Mother Goose Festival in Dartmouth ist Teil einer Feier, die jedes Jahr im Juli in Erinnerung an die Gründung von Dartmouth und Halifax, Nova Scotia, im Jahr 1895 stattfindet.
    Fabienne April

  • Ehemaliges Key-Club-Mitglied startet in Boston

    Okt 20, 2015

    Kathie Paniagua-Urrutia, ehemaliges Key-Club-Mitglied aus Kalifornien,  beteiligt sich für einen guten Zweck am Boston-Marathon.

    Kathie Paniagua-Urrutia liebt das Laufen. Anstatt vor allem davonzulaufen, stellt sich das ehemalige Key-Club-Mitglied der Chatsworth Highschool, Kalifornien, mit Freuden der Herausforderung des 42,195 km langen Marathons.

    „Ich habe im Alter von zwölf Jahren mit dem Laufen angefangen“, sagt Paniagua-Urrutia. „Meine Familie war von El Salvador in die Vereinigten Staaten gezogen und ich hatte versucht, mich durch Laufen abzulenken und Freunde zu finden. Meine zwei älteren Brüder liefen in der Mittelschule auch. Sie fragten mich, ob ich es auch mal versuchen wolle. Ich musste mich in dieser neuen Kultur zurechtfinden und war am Anfang sehr traurig. Doch dann verspürte ich auf einmal das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.“

    Paniagua-Urrutia, die jetzt im ersten Semester an der University of California in Davis studiert, wird im nächsten April Teil eines großen Ereignisses sein. Sie hat sich für den Boston-Marathon 2016 qualifiziert.

    „Ich habe den Marathon in Los Angeles im März in drei Stunden und  dreiunddreißig Minuten geschafft. Das waren lediglich zwei Minuten unter der Qualifikationszeit für den Boston-Marathon“, sagt Paniagua-Urrutia. „Für meinen ersten Marathon habe ich mehr als sieben Stunden gebraucht.“

    An was denkt sie, während sie rennt?

    „Ich bin sehr religiös. Ich bete für Kraft“, sagt Paniagua-Urrutia. „Laufen ist nicht einfach. So um die siebzehnte Meile herum tut mir alles weh. Wenn die körperliche Stärke schwindet, muss die geistige Stärke zunehmen. Ich nehme die Schmerzen für die bedürftigen Menschen in Kauf.“  — Nicholas Drake

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