Aktuelle Neuigkeiten

  • Einladung zum Spielen

    Okt 20, 2015

    Auf dem Festival verpackt eine Besucherin, deren Gesicht mit Schmetterlingsflügeln verziert ist, ihre selbstgebastelte Gesichtsmaske in einer mit Schmetterlingen dekorierten Tüte.

    J.P. Collins schaut sich lächelnd im Alderney Landing Park um. Der Clubpräsident des Kiwanis Clubs Dartmouth, Nova Scotia, ist von Kindern umringt, die sich am Mother Goose Festival erfreuen. Die Kinder springen in der Hüpfburg so hoch, wie sie nur können, sie dekorieren Plätzchen, lassen sich ihre Gesichter bemalen und warten geduldig auf ihr Ballonschwert oder -tier. Sie waschen Gold, lachen bei der Theatervorstellung, tummeln sich auf dem Kiwanis-Spielplatz, basteln, bekommen Geschichten vorgelesen, streicheln Ziegen, lassen sich abwaschbare Tätowierungen aufkleben oder melken eine (Plastik-)Kuh.

    Und alles ist gratis!

    „Es ist einfach schön, dass sich alle Kinder beteiligen können, ohne etwas bezahlen zu müssen“, sagt Collins. „Heutzutage ist alles so teuer, viele Eltern können sich das nicht leisten.“

    In der Tat kommen Kinder aus allen sozialen Schichten beim Kiwanis-Festival zusammen. Alle sind glücklich. Die Jungen und Mädchen müssen ihre Mütter nicht darum bitten, Tickets für die Hüpfburg zu kaufen. Kein Kind schaut sehnsüchtig dem Spielzeug nach, das ein anderes Kind erhalten hat.

    Das Mother Goose Festival in Dartmouth ist Teil einer Feier, die jedes Jahr im Juli in Erinnerung an die Gründung von Dartmouth und Halifax, Nova Scotia, im Jahr 1895 stattfindet.
    Fabienne April

  • Ehemaliges Key-Club-Mitglied startet in Boston

    Okt 20, 2015

    Kathie Paniagua-Urrutia, ehemaliges Key-Club-Mitglied aus Kalifornien,  beteiligt sich für einen guten Zweck am Boston-Marathon.

    Kathie Paniagua-Urrutia liebt das Laufen. Anstatt vor allem davonzulaufen, stellt sich das ehemalige Key-Club-Mitglied der Chatsworth Highschool, Kalifornien, mit Freuden der Herausforderung des 42,195 km langen Marathons.

    „Ich habe im Alter von zwölf Jahren mit dem Laufen angefangen“, sagt Paniagua-Urrutia. „Meine Familie war von El Salvador in die Vereinigten Staaten gezogen und ich hatte versucht, mich durch Laufen abzulenken und Freunde zu finden. Meine zwei älteren Brüder liefen in der Mittelschule auch. Sie fragten mich, ob ich es auch mal versuchen wolle. Ich musste mich in dieser neuen Kultur zurechtfinden und war am Anfang sehr traurig. Doch dann verspürte ich auf einmal das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.“

    Paniagua-Urrutia, die jetzt im ersten Semester an der University of California in Davis studiert, wird im nächsten April Teil eines großen Ereignisses sein. Sie hat sich für den Boston-Marathon 2016 qualifiziert.

    „Ich habe den Marathon in Los Angeles im März in drei Stunden und  dreiunddreißig Minuten geschafft. Das waren lediglich zwei Minuten unter der Qualifikationszeit für den Boston-Marathon“, sagt Paniagua-Urrutia. „Für meinen ersten Marathon habe ich mehr als sieben Stunden gebraucht.“

    An was denkt sie, während sie rennt?

    „Ich bin sehr religiös. Ich bete für Kraft“, sagt Paniagua-Urrutia. „Laufen ist nicht einfach. So um die siebzehnte Meile herum tut mir alles weh. Wenn die körperliche Stärke schwindet, muss die geistige Stärke zunehmen. Ich nehme die Schmerzen für die bedürftigen Menschen in Kauf.“  — Nicholas Drake

  • Aufbau von Stützen der Gesellschaft

    Okt 19, 2015

    Schüler der nationalen philippinischen Blindenschule spielen auf einem Jahreskonzert auf Angklung-Instrumenten.

    In den Gesetzen der Philippinen ist festgelegt, dass Kindern mit besonderen Bedürfnissen jede Möglichkeit geboten werden muss, zu Stützen der Gesellschaft zu werden und zu deren Entwicklung ihren Beitrag zu leisten. Die wichtigste Triebfeder des Kiwanis Clubs Ng San Pedro, das Potential der Schüler der Blindenschule zu fördern, ist jedoch die Liebe.

    „Unsere Liebe und unser Interesse für diese besonderen Kinder werden immer ein Teil unserer Projekte sein – sowohl bei Kiwanis als auch bei religiösen Organisationen“, sagt die San-Pedro-Kiwanierin Flordeliza „Baby“ Ruiz.

    Die Kiwanis Clubs Mont Dore, Neukaledonien, und Purple Heart Luzon, Philippinen, verwöhnen gemeinsam mit den Kiwaniern aus San Pedro die 130 Jungen und Mädchen der Blindenschule mit regelmäßigen Besuchen und Geschenken wie Reis, Schulmaterialien, Rucksäcken, Nudeln, Decken, Kosmetikartikeln und Angklung-Instrumenten. Diese indonesischen Musikinstrumente werden nun bei allen öffentlichen Auftritten der Musikabteilung der Schule eingesetzt. Hier werden außerdem auch Unterricht in Volks-, Gesellschafts- und modernem Tanz, ein Chor sowie ein Glee-Club angeboten.

    „Schüler mit besonderen Bedürfnissen haben Rechte“, sagt Ruiz. „Sie haben Talente und besondere Fähigkeiten. Mit der richtigen Unterstützung können diese Kinder ihren Eltern und Menschen wie uns Kiwaniern viel Freude bereiten.“

  • Ergreifen Sie die Möglichkeit, für Ihren Club zu werben

    Sep 28, 2015
    Am 1. Oktober übernimmt Susan A. „Sue“ Petrisin offiziell das Amt der Präsidentin von Kiwanis International. Dies ist eine hervorragende Gelegenheit, Ihren Club an Kiwanis International anzubinden. Kiwanis hat eine Pressemitteilung entworfen, die Sie anpassen und dann an die örtlichen Medien weiterleiten können. Füllen Sie die Lücken mit Informationen über Ihren Club und Ihre Serviceprojekte und senden Sie die Pressemitteilung dann an Zeitungen, Fernsehsender und andere Medien in Ihrer Gemeinde. Denken Sie daran, Ihre Pressemitteilung in den Social-Media-Kanälen Ihres Clubs zu veröffentlichen.

    Laden Sie die Pressemitteilung hier herunter.



  • Puppenparade

    Sep 14, 2015
    Künstler posieren neben ihren Kiwanis-Puppen auf einem Platz in der Stadt Luxemburg.

    „Ich fing mit einer leeren Seite, einer Idee und ohne einen einzigen Euro in der Tasche an“, sagt Claude Lardo mit einem Augenzwinkern. Lardo, Mitglied des Kiwanis Clubs Arlon, Belgien, wurde von der Cowparade inspiriert – einer weltweiten Spendenaktion, die in mehr als 80 Städten durchgeführt wird. Künstler dekorieren für die Cowparade Kuhstatuen, die nach ihrer Ausstellung für wohltätige Zwecke versteigert werden. Als Lardo von dieser Sache erfuhr, fragte er sich, ob man diese Aktion nicht auch mit Kiwanis-Puppen durchführen könnte.

    Warum nicht riesengroße, farbenfrohe Kiwanis-Puppen?

    Kleinere Modelle der Kiwanis-Puppen sind im Distrikt Belgien-Luxemburg sehr beliebt. Sie spenden Kindern während ihres Krankenhausaufenthaltes Trost. Der Kiwanis Club Luxemburg hat in den letzten 20 Jahren mehr als 26.000 Puppen verteilt.

    Die Stoffhüllen der Puppen werden von Arbeitern in Indien hergestellt. (Dank dieses Arbeitsauftrags konnten 50 Frauen Nähmaschinen erwerben, mit denen sie außerdem auch Schuluniformen für Kinder anfertigen und somit ihr Einkommen aufstocken können.) Die Stoffhüllen werden nach Luxemburg geschickt, wo sich Alex Nicola, der Projektvorsitzende des Kiwanis Clubs Luxemburg darum kümmert, dass die Puppen von behinderten Arbeitskräften fertiggestellt werden.

    Andréa Sonntag ist dafür verantwortlich, die von ihren Mitarbeitern ausgestopften Puppen zuzunähen. Sie kämpft mit den Tränen, während sie erklärt: „Unsere Arbeit ist wichtig, wir helfen den kranken Kindern.“

    Jährlich werden nahezu 2.000 Puppen hergestellt. Die Finanzierung dieses Projekts kann jedoch kaum mit der stets steigenden Nachfrage Schritt halten. Durch die Herstellung und Versteigerung der lebensgroßen Puppen hatte Lardo erhofft, noch mehr dieser kleinen Puppen an Kinder verteilen zu können und gleichzeitig den Bekanntheitsgrad dieses Projekts und von Kiwanis zu fördern.

    Lardo, der von Beruf Industriedesigner ist, entwickelte das Design für die Statue und sicherte sich die finanzielle Unterstützung durch die Kiwanis-International-Stiftung sowie den Distrikt Belgien-Luxemburg. Er wurde nicht müde, Clubs innerhalb des Distrikts zu besuchen, und unterbreitete ihnen den folgenden Vorschlag: Wenn ein Club 1.250 Euro oder mehr vorstrecken würde, würde Claudes Team versprechen, den geliehenen Betrag sowie 10 Prozent der Einnahmen, die durch die Versteigerung erzielt würden, zurückzuzahlen – vorausgesetzt, alle Einnahmen würden für Serviceprojekte aufgewandt werden, die Kindern zugutekommen.

    Die Clubs schlugen Namen von Künstlern vor, die die Puppen dekorieren sollten. Elisabeth Herckes, eine der Künstlerinnen, war bereits mit Kiwanis vertraut. Ihr damals fünfjähriger Sohn hatte von Kiwaniern eine Puppe bekommen. Als Mutter hatte ich den Wunsch, etwas zurückzugeben, indem ich meine Leidenschaft für Kunst mit Kiwanis teile“, sagt Herckes.

    Auf dem Kongress der europäischen Föderation von Kiwanis International, der im vergangenen Juni in der Stadt Luxemburg stattfand, und im Zusammenhang mit dem 100. Jahrestag wurden 25 farbenprächtige Riesenpuppen eine Woche lang auf privaten und öffentlichen Grundstücken ausgestellt. Vor Banken, Geschäften, verschiedenen Gebäuden der Stadt, vor dem Gebäude der Philharmoniker und an vielen anderen Orten konnten sich die Kongressteilnehmer an dieser einzigartigen Ausstellung erfreuen.

    Einige begeisterte Menschen machten ein Spiel aus der ganzen Sache und ließen sich neben jeder einzelnen Puppe fotografieren. Ein deutscher Tourist aus Wuppertal meinte lachend: „Ich glaube, dass manchmal auch Erwachsene eine Puppe im Krankenhaus gebrauchen könnten! Ein tolles Projekt!”

    Die Statuen wurden auch in einem Einkaufszentrum ausgestellt. Bei einer Auktion am 10. Juli wurde die Hälfte der großen Puppen für insgesamt 65.300 Euro verkauft.

    „Einen derart hohen Betrag hatten wir niemals erhofft“, sagt Lardo erfreut.

    Die verbleibenden Statuen – zu denen noch zehn weitere hinzukamen – wurden zur Ausstellung und anschließenden Versteigerung nach Belgien gesandt.

    „Das Projekt gestaltete sich schwierig“, gesteht Lardo. „Es hat zwar lange gedauert, aber wir haben uns mit Freude für diese Sache eingesetzt, auf diesem Weg unglaubliche Leute kennengelernt und neue Freunde gefunden.“
    „Ich würde nicht zögern, dasselbe noch einmal zu tun.“  — Fabienne April
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