Aktuelle Neuigkeiten

  • Servicegeschichten: 1940 bis 1965

    Dez 17, 2014
    Das Kiwanis-Magazin führt Sie auf eine Reise durch die vergangenen zehn Jahrzehnte Kiwanis-Service.

    1943
    Mitglieder des Kiwanis Clubs Des Plaines, Iowa, krönen Mary Ann Mercer zur Patin der Krause-Drillinge.

    Die Ankunft von Drillingen traf Herrn und Frau Krause wie ein Wirbelsturm. Das Ehepaar aus Des Plaines, Iowa, hatte bereits drei Kinder. Der Kiwanis Club Des Plaines erklärte sich bereit, sie zu unterstützen und eine Patenschaft für die Kinder zu übernehmen. Die Sängerin Mary Ann Mercer vom Radiosender NBC übernahm die Aufgabe, als Patin zu fungieren. Es war Liebe auf den ersten Blick. Kinderbetten, Matratzen und viele andere Spenden wurden beim Haus der Familie Krause abgegeben. Die Kiwanier machten sich auf die Suche nach einem Kinderwagen für Drillinge. Die Geschichte der Drillinge sprach sich schnell herum und Menschen von Maine bis Kalifornien reisten an, um die Kinder zu besuchen. Herr Krause ließ aus diesem Grund im Kinderzimmer ein Glasfenster einbauen, damit die Besucher die Babys sehen konnten, ohne sie zu stören.

    1947

    Der Kiwanis Club Port Angeles, Washington, betrieb einen Busdienst, mit dem er Menschen zum Gebetsort ihrer Wahl transportierte.

    1950

    Als die Mitglieder des Kiwanis Clubs Flora, Illinois, hörten, dass das Flutwasser des Flusses Little Wabash die lokalen Farmen bedrohte, liehen sie sich ein Boot aus und begannen, damit Rettungsaktionen durchzuführen. In einer Nacht wurden 39 Kühe und 15 Schweine gerettet.

    1961

    Emmett Kelly begrüßt Kinder und Mitglieder des Kiwanis Clubs Richmond County, New York.

    Emmett Kelly und Mitglieder des Kiwanis Clubs Richmond County, New York, begleiteten 70 Kinder zu einem ganztägigen Zirkusausflug. (1994 wurde Kelly als trauriger Clown „Weary Willie“ in die International Circus Hall of Fame aufgenommen.)

  • Servicegeschichten: 1915 bis 1940

    Dez 17, 2014
    Das Kiwanis-Magazin führt Sie auf eine Reise durch die vergangenen zehn Jahrzehnte Kiwanis-Service.

    Der allererste Kiwanis Club – der Detroit Kiwanis Club No. 1 – ging mit gutem Beispiel voran, als er sich mit seinem ersten Kiwanis-Serviceprojekt den Kindern zuwandte. Walter, ein fünfjähriger Junge, kam aus einem zerrütteten Zuhause in einem Armutsviertel von Detroit. Der Vater, ein Alkoholiker, war nicht in der Lage, sich um die Familie zu kümmern. Walters Mutter ließ sich von ihm scheiden und geriet in eine finanzielle Krise, bis der Kiwanis Club von ihrer Situation erfuhr.

    Mit Erlaubnis der Mutter fand der Kiwanis Club ein neues Zuhause für den Jungen. Er wurde bei Pflegeeltern, einem älteren Ehepaar, untergebracht. Kiwanis kümmerte sich um alles, was der Junge brauchte, adoptierte ihn rechtmäßig und er erhielt den Namen Kiwanis als Nachnamen. „Es war das Beste, was dem Club jemals hätte passieren können“, sagte der Gründungspräsident des Clubs, Don Johnston. „Die Mitglieder wollten alle helfen und suchten nach einer Gelegenheit, etwas für den Jungen zu tun. Walter erhielt eine neue Winterjacke, einen Anzug oder Spielzeug. Der kleine Walter wurde zu einer Institution – zur Basis der humanitären Ideale, die dem Detroiter Club seinen hohen Bekanntheitsgrad einbrachten."

    Späterhin heiratete Walters Mutter noch einmal und gemeinsam mit ihrem neuen Ehemann übernahm sie wieder das Sorgerecht für „Walter Kiwanis“.

    1917

    P. C. Louke richtete sich im Namen der Waisenkinder von Soldaten, die im Kampf gefallen waren, an seinen Kiwanis Club Winnipeg, Ontario. Louke stellte einen Plan auf, in dem 1.000 CAD dafür veranschlagt waren, allen Waisenkindern ein Weihnachtsgeschenk zu machen. Der Beschluss wurde einstimmig angenommen, innerhalb von zehn Minuten sammelten die Männer 1.300 CAD ein und legten sie Louke auf den Tisch.

    1919

    Kiwanier in Tampa unterstützen die Pfadfinder.

    Der Kiwanis Club Tampa, Florida, schloss sich der Pfadfinderbewegung an, nachdem alle anderen Organisationen abgelehnt hatten. Die beiden Gruppen nahmen auf einem bunt dekorierten Lastwagen, auf dem auch eine Jazzband spielte, an den Feierlichkeiten zum Stapellauf eines Schiffes teil.
     
    Der Kiwanis Club Allentown, Pennsylvania, erwarb während der Grippeepidemie der Jahre 1918–1919 ein Haus und stellte Personal ein, um 100 Kindern in dieser Gesundheitskrise zu helfen.

    1921

    Der seit erst vier Monaten bestehende Kiwanis Club Norton, Virginia, hinderte den Ku-Klux-Klan daran, in der Stadt Fuß zu fassen, und unterstützte die Eröffnung einer Einrichtung der Heilsarmee, um „das Leid und die Not diskriminierter Menschen zu lindern“.

    1922

    Der Kiwanis Club Mankato, Minnesota, verschiffte 252 Fässer, die mit lokal hergestelltem Mehl gefüllt waren, um die Hungersnot in Russland zu mildern.

    Der Kiwanis Club Mankato, Minnesota, verschiffte 252 Fässer, die mit lokal hergestelltem Mehl gefüllt waren, um die Hungersnot in Russland zu mildern.

    1931

    Nach dem Zusammenbruch einer lokalen Bank übernahm der Kiwanis Club Sturgis, Kentucky, die Verantwortung und verkaufte zusätzliche Aktien im Wert von 45.000 USD, um das Vertrauen zu dieser Bank wiederherzustellen.
  • Eine Million Lichtpunkte

    Nov 18, 2014
    Den ganzen Dezember hindurch erhellen eine Million rote, grüne, blaue und gelbe Lichter den Grand Lawn (Rasenanlage) des Sibley Park in Mankato.
    Ackerman+Gruber

    Der Rundgang zur Besichtigung der Weihnachtsbeleuchtung, die vom Kiwanis Club Mankato, Minnesota, aufgehängt wird, dauert etwa 30 Minuten. Er kann jedoch auch länger dauern, wenn man zwischendurch noch den Nikolaus besucht, Schlittschuhlaufen geht, sich länger im Lichtertunnel aufhält, seiner Freundin einen Heiratsantrag macht oder sich einfach unter die mehr als 130.000 Besucher mischt, die von den eine Million LED-Lichtern angezogen werden.

    Die Weihnachtsbeleuchtung – ein Geschenk an die Gemeinde – war sofort ein Erfolg und zog 2012, in ihrem ersten Jahr, mehr als 100.000 Besucher an. Durch diese Veranstaltung kamen Spendengelder für gemeinnützige Organisationen zusammen und es wurden haltbare Lebensmittel für lokale Lebensmittelbanken eingesammelt.

    Ein buntes Lichtermeer erstreckt sich vom Great Lawn des Sibley Park über die Einzäunung des Geländes und die darauf befindliche Scheune hinweg. Einige gemeinnützige Organisationen stellen ihren eigenen Weihnachtsbaum auf und dekorieren ihn. In einer Ecke erleuchten die Lampen synchron zur im Hintergrund laufenden Musik. Viele der Besucher laufen umher, um sich das Lichterspektakel anzusehen, doch es gibt auch einige, die es bevorzugen, mit dem Auto zu fahren.

    Die Weihnachtsbeleuchtung ist eine Gemeindeveranstaltung, an der sich Mitglieder von Rotary, Sertoma, Circle K und Aktion Club, Kirchengruppen, eine Ballettschule, Lehrer usw. beteiligen. Insgesamt helfen mehr als 1.000 Personen, die Ausstellung aufzubauen, zu betreiben und am Ende wieder abzubauen.

    Einer der Freiwilligen scheint jedoch immer zu verschwinden, bevor dieser letzte Tag da ist. Von Ende November bis Heiligabend empfängt der Weihnachtsmann jeden Freitag-, Samstag- und Sonntagabend die Kinder in seinem neun mal zwölf Meter großen Spielzeugladen. Aber laut der Website Kiwanis Holiday Lights reist er gemeinsam mit seinen Rentieren zum „Nordpol“ zurück, um sich für die Kinder auf die Bescherung vorzubereiten. — Jack Brockley
  • Bitte einsteigen – die Weihnachtstour beginnt!

    Nov 18, 2014

    Singende, tanzende und lachende Kinder mit HIV erfreuen sich dank des Kiwanis Clubs Puerta del Llano an einer Busfahrt zur Besichtigung der Weihnachtsbeleuchtung.
    Archivolatino

    Ein bunt bemalter Bus, an dem gelbe und blaue Ballons von den Fenstern baumeln, fährt durch die Straßen von Villavicenio, Kolumbien. Im Bus sitzen singende, klatschende und lachende Kinder. Die Stimmung dieser fröhlichen Kinder ist so ansteckend, dass auch die Eltern, Krankenschwestern und „Papa Noel“, der Weihnachtsmann, anfangen, in den Gängen zu tanzen.

    Es ist eine Weihnachtsfeier auf Rädern. Der Zielort: überall, wo Weihnachtslichter leuchten.

    In den letzten neun Jahren hat der Kiwanis Club Puerta del Llano jeden Dezember Kinder bei einer Rundfahrt durch die Stadt zur Besichtigung der Weihnachtsbeleuchtung mit einem Unterhaltungsprogramm erfreut. Im vergangenen Jahr hatte der Club die Begünstigten einer Stiftung eingeladen, die sich um Kinder mit HIV kümmert.

    „Wir hatten eine Gruppe von 40 Kindern im Alter von zwei bis 17 Jahren“, sagt Ines Salazarde Baquero, Clubpräsidentin 2013–2014. „Einige dieser Kinder waren ausgesetzt worden, nachdem ihre Familien von ihrer Krankheit erfahren hatten. Diese Kinder leben nun in einem Haus der Stiftung.“

    Der Club hatte sich auf diese Tour vorbereitet, indem er Lebensmittel (Saft, Joghurt, Kuchen, Lollis), Geschenke (Fußbälle, Taschen, Gesellschaftsspiele, Uhren, Rucksäcke) und Nikolausmützen – rote für die Kinder und blaue für die Erwachsenen – gespendet hatte. Die Mitglieder hatten eine Reiseroute festgelegt, auf der Zwischenstopps für medizinische Versorgungsmaßnahmen vorgesehen waren.

    „Diese Kinder müssen die Zeiten zur Einnahme ihrer Medikamente strikt einhalten“, erklärt Salazarde.

    Ein weiterer Stopp wurde im Central Park eingelegt, wo eine Schneekanone Schneeflocken hoch in die Luft wirbelte und den Eindruck einer weißen Schneelandschaft entstehen ließ. Es stand sogar ein Schneemann da, obwohl die Temperatur gerade einmal 15 Grad Celsius betrug.

    „So etwas habe ich noch nie gesehen“, quietschte eines der Kinder vergnügt. „Ich würde gerne in einem dieser Häuser leben“, sagte ein anderes Kind, als der Bus langsam durch eine Wohngegend fuhr.

    Ein achtjähriger Junge kam auf Zehenspitzen nach vorne gelaufen. Aufgrund einer körperlichen Behinderung, bei der die Kniegelenke nach außen gedreht sind, ist er gezwungen, auf diese Weise zu laufen. „Schaut mal, was das Christkind mir geschenkt hat“, verkündete er und hielt einen Fußball in die Luft, als wäre es ein Weltmeisterpokal.

    „Wann machen wir das noch einmal?“

    „Müssen wir bis nächstes Jahr Weihnachten warten?“ — Jack Brockley
  • Singen mit vollem Magen

    Nov 18, 2014
    Kiwanier in Brisbane versorgen die Besucher, die zum jährlichen Weihnachtssingen im Park der Gemeinde zusammenkommen.

    Zur Weihnachtszeit kein seltener Anblick: Sänger ziehen von Haus zu Haus, tragen Weihnachtslieder vor und werden mit heißem Apfelsaft, Plätzchen oder anderen Kleinigkeiten belohnt. In den Vororten von Brisbane, Queensland, Australien, zeichnet sich jedoch ein anderes Bild ab. Etwa 3.000 Sänger, die allesamt vom Kiwanis Club Brisbane verköstigt werden, versammeln sich bei einem lebendigen Krippenspiel.

    „Die Centenary Suburbs sind eine Gruppe von insgesamt sieben Vororten im Nordwesten von Brisbane. Der dort ansässige Kiwanis Club unterstützt die Gemeinde aktiv mit der Durchführung vieler Projekte und Spendenveranstaltungen“, sagt das Mitglied Patrick McKinney. Der Höhepunkt der letzten drei Jahre war jedoch die Versorgung der Feiernden, die zum jährlichen Centenary-Weihnachtsliedersingen auftauchten.

    Die Heilsarmee-Ortsgruppe von Centenary organisiert das kostenlose Sängerfest für Kinder und Familien.

    „Wir kommen zusammen und feiern die Weihnachtszeit mit Liedern. Der Abend klingt mit einem Krippenspiel und einem anschließenden Feuerwerk aus“, sagt McKinney. Die Kinder lieben das Krippenspiel, weil bei der Aufführung echte Kamele, Schafe und Esel mitwirken. Und auch wenn keine Kängurus an der Show beteiligt sind, so gibt es doch welche ganz in der Nähe dieses Veranstaltungsortes.“

    Natürlich spielt auch das Essen eine wichtige Rolle bei den Feierlichkeiten.

    „Wir arbeiten bis zum Umfallen“, sagt McKinney. „Wir versorgen Tausende von Menschen, die zum Singen kommen, mit Essen und Getränken. Die Gerichte sind einfach, u. a. gibt es vor Ort gegrillte Rostbratwurst mit Zwiebeln, die mit (alkoholfreien) Getränken heruntergespült wird.“

    „Die Vorbereitungen für diese Veranstaltung erfordern die Beteiligung aller Clubmitglieder“, fügt McKinney hinzu. „Wir beginnen am frühen Nachmittag mit dem Aufbau. Der Abbau und die Reinigungsarbeiten dauern bis spät in die Nacht.“

    „Die Leute zahlen einen geringen Betrag für das Essen“, merkt McKinney an. „Alle Erträge werden an die Heilsarmee gespendet, die mit diesen Mitteln bedürftigen Menschen in der Gemeinde hilft.“

    McKinney ist davon überzeugt, dass auch der Club von dieser Veranstaltung profitiert.

    „Wir haben die Gelegenheit, unsere Gemeinde zu unterstützen“, erklärt er. „Der Bekanntheitsgrad von Kiwanis wird erhöht und unser Ansehen in der Gemeinde gefördert, insbesondere dann, wenn die lokalen Medien über diese Kiwanis-Veranstaltung berichten. Ein weiterer Vorteil ist, dass uns diese Beteiligung in diesem Jahr zwei neue Mitglieder eingebracht hat.

    Als Kiwanis-Mitglied muss ich jedoch sagen, dass das Schönste für mich ist, wenn ich in die Gesichter der Kinder schaue, die unter dem Sternenhimmel auf den Rasenflächen mit ihren Familien sitzen und Lieder singen – in diese großen Augen, die voll Freude und Erwartung dem Weihnachtsfest entgegenfiebern.“ — Dick Isenhour
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