Aktuelle Neuigkeiten

  • Aufbau von Stützen der Gesellschaft

    Okt 19, 2015

    Schüler der nationalen philippinischen Blindenschule spielen auf einem Jahreskonzert auf Angklung-Instrumenten.

    In den Gesetzen der Philippinen ist festgelegt, dass Kindern mit besonderen Bedürfnissen jede Möglichkeit geboten werden muss, zu Stützen der Gesellschaft zu werden und zu deren Entwicklung ihren Beitrag zu leisten. Die wichtigste Triebfeder des Kiwanis Clubs Ng San Pedro, das Potential der Schüler der Blindenschule zu fördern, ist jedoch die Liebe.

    „Unsere Liebe und unser Interesse für diese besonderen Kinder werden immer ein Teil unserer Projekte sein – sowohl bei Kiwanis als auch bei religiösen Organisationen“, sagt die San-Pedro-Kiwanierin Flordeliza „Baby“ Ruiz.

    Die Kiwanis Clubs Mont Dore, Neukaledonien, und Purple Heart Luzon, Philippinen, verwöhnen gemeinsam mit den Kiwaniern aus San Pedro die 130 Jungen und Mädchen der Blindenschule mit regelmäßigen Besuchen und Geschenken wie Reis, Schulmaterialien, Rucksäcken, Nudeln, Decken, Kosmetikartikeln und Angklung-Instrumenten. Diese indonesischen Musikinstrumente werden nun bei allen öffentlichen Auftritten der Musikabteilung der Schule eingesetzt. Hier werden außerdem auch Unterricht in Volks-, Gesellschafts- und modernem Tanz, ein Chor sowie ein Glee-Club angeboten.

    „Schüler mit besonderen Bedürfnissen haben Rechte“, sagt Ruiz. „Sie haben Talente und besondere Fähigkeiten. Mit der richtigen Unterstützung können diese Kinder ihren Eltern und Menschen wie uns Kiwaniern viel Freude bereiten.“

  • Ergreifen Sie die Möglichkeit, für Ihren Club zu werben

    Sep 28, 2015
    Am 1. Oktober übernimmt Susan A. „Sue“ Petrisin offiziell das Amt der Präsidentin von Kiwanis International. Dies ist eine hervorragende Gelegenheit, Ihren Club an Kiwanis International anzubinden. Kiwanis hat eine Pressemitteilung entworfen, die Sie anpassen und dann an die örtlichen Medien weiterleiten können. Füllen Sie die Lücken mit Informationen über Ihren Club und Ihre Serviceprojekte und senden Sie die Pressemitteilung dann an Zeitungen, Fernsehsender und andere Medien in Ihrer Gemeinde. Denken Sie daran, Ihre Pressemitteilung in den Social-Media-Kanälen Ihres Clubs zu veröffentlichen.

    Laden Sie die Pressemitteilung hier herunter.



  • Puppenparade

    Sep 14, 2015
    Künstler posieren neben ihren Kiwanis-Puppen auf einem Platz in der Stadt Luxemburg.

    „Ich fing mit einer leeren Seite, einer Idee und ohne einen einzigen Euro in der Tasche an“, sagt Claude Lardo mit einem Augenzwinkern. Lardo, Mitglied des Kiwanis Clubs Arlon, Belgien, wurde von der Cowparade inspiriert – einer weltweiten Spendenaktion, die in mehr als 80 Städten durchgeführt wird. Künstler dekorieren für die Cowparade Kuhstatuen, die nach ihrer Ausstellung für wohltätige Zwecke versteigert werden. Als Lardo von dieser Sache erfuhr, fragte er sich, ob man diese Aktion nicht auch mit Kiwanis-Puppen durchführen könnte.

    Warum nicht riesengroße, farbenfrohe Kiwanis-Puppen?

    Kleinere Modelle der Kiwanis-Puppen sind im Distrikt Belgien-Luxemburg sehr beliebt. Sie spenden Kindern während ihres Krankenhausaufenthaltes Trost. Der Kiwanis Club Luxemburg hat in den letzten 20 Jahren mehr als 26.000 Puppen verteilt.

    Die Stoffhüllen der Puppen werden von Arbeitern in Indien hergestellt. (Dank dieses Arbeitsauftrags konnten 50 Frauen Nähmaschinen erwerben, mit denen sie außerdem auch Schuluniformen für Kinder anfertigen und somit ihr Einkommen aufstocken können.) Die Stoffhüllen werden nach Luxemburg geschickt, wo sich Alex Nicola, der Projektvorsitzende des Kiwanis Clubs Luxemburg darum kümmert, dass die Puppen von behinderten Arbeitskräften fertiggestellt werden.

    Andréa Sonntag ist dafür verantwortlich, die von ihren Mitarbeitern ausgestopften Puppen zuzunähen. Sie kämpft mit den Tränen, während sie erklärt: „Unsere Arbeit ist wichtig, wir helfen den kranken Kindern.“

    Jährlich werden nahezu 2.000 Puppen hergestellt. Die Finanzierung dieses Projekts kann jedoch kaum mit der stets steigenden Nachfrage Schritt halten. Durch die Herstellung und Versteigerung der lebensgroßen Puppen hatte Lardo erhofft, noch mehr dieser kleinen Puppen an Kinder verteilen zu können und gleichzeitig den Bekanntheitsgrad dieses Projekts und von Kiwanis zu fördern.

    Lardo, der von Beruf Industriedesigner ist, entwickelte das Design für die Statue und sicherte sich die finanzielle Unterstützung durch die Kiwanis-International-Stiftung sowie den Distrikt Belgien-Luxemburg. Er wurde nicht müde, Clubs innerhalb des Distrikts zu besuchen, und unterbreitete ihnen den folgenden Vorschlag: Wenn ein Club 1.250 Euro oder mehr vorstrecken würde, würde Claudes Team versprechen, den geliehenen Betrag sowie 10 Prozent der Einnahmen, die durch die Versteigerung erzielt würden, zurückzuzahlen – vorausgesetzt, alle Einnahmen würden für Serviceprojekte aufgewandt werden, die Kindern zugutekommen.

    Die Clubs schlugen Namen von Künstlern vor, die die Puppen dekorieren sollten. Elisabeth Herckes, eine der Künstlerinnen, war bereits mit Kiwanis vertraut. Ihr damals fünfjähriger Sohn hatte von Kiwaniern eine Puppe bekommen. Als Mutter hatte ich den Wunsch, etwas zurückzugeben, indem ich meine Leidenschaft für Kunst mit Kiwanis teile“, sagt Herckes.

    Auf dem Kongress der europäischen Föderation von Kiwanis International, der im vergangenen Juni in der Stadt Luxemburg stattfand, und im Zusammenhang mit dem 100. Jahrestag wurden 25 farbenprächtige Riesenpuppen eine Woche lang auf privaten und öffentlichen Grundstücken ausgestellt. Vor Banken, Geschäften, verschiedenen Gebäuden der Stadt, vor dem Gebäude der Philharmoniker und an vielen anderen Orten konnten sich die Kongressteilnehmer an dieser einzigartigen Ausstellung erfreuen.

    Einige begeisterte Menschen machten ein Spiel aus der ganzen Sache und ließen sich neben jeder einzelnen Puppe fotografieren. Ein deutscher Tourist aus Wuppertal meinte lachend: „Ich glaube, dass manchmal auch Erwachsene eine Puppe im Krankenhaus gebrauchen könnten! Ein tolles Projekt!”

    Die Statuen wurden auch in einem Einkaufszentrum ausgestellt. Bei einer Auktion am 10. Juli wurde die Hälfte der großen Puppen für insgesamt 65.300 Euro verkauft.

    „Einen derart hohen Betrag hatten wir niemals erhofft“, sagt Lardo erfreut.

    Die verbleibenden Statuen – zu denen noch zehn weitere hinzukamen – wurden zur Ausstellung und anschließenden Versteigerung nach Belgien gesandt.

    „Das Projekt gestaltete sich schwierig“, gesteht Lardo. „Es hat zwar lange gedauert, aber wir haben uns mit Freude für diese Sache eingesetzt, auf diesem Weg unglaubliche Leute kennengelernt und neue Freunde gefunden.“
    „Ich würde nicht zögern, dasselbe noch einmal zu tun.“  — Fabienne April
  • Der Montag der Melonen

    Sep 14, 2015
    Eine Birne ist die gesunde Zwischenmahlzeit einer Schülerin der „W. W. Woodbury“-Grundschule in Sandwich, Illinois.

    Mit einem Apfel – oder einem Pfirsich oder einer Orange – pro Tag werden bei den Kindern in Sandwich, Illinois, gute Essgewohnheiten gefördert. Im Jahr 2012 hat der Kiwanis Club Tri-County, Illinois, das Programm „Fruit of the Room“ eingeführt. Es zielt darauf ab, den Kindern der „W. W. Woodbury“-Grundschule täglich eine Portion Obst anbieten zu können.

    Die Schuldirektorin Shirley DeCorte hat das Programm ins Leben gerufen, weil sie sich fragte, ob Kinder mehr Obst essen würden, wenn es ihnen angeboten würde.

    Die Kiwanier sammeln Jahr für Jahr Spendengelder, um Kindern (vom Vorschulalter bis zur dritten Klasse) der „W. W. Woodbury“-Grundschule Früchte der Saison anbieten zu können. Gelegentlich findet man auf der Speisekarte auch Gemüse, das aus dem Gemüsegarten der Schule stammt. Spendenaktionen und Spenden von Eltern und Geschäften haben diesem Projekt zum Erfolg verholfen. Die Kombination von Ernährungslehre und positivem „Gruppenzwang“ veranlasst die Schüler dazu, auch unbekannte Lebensmittel auszuprobieren.

    Erste Erhebungen haben ergeben, dass der tägliche Obstkonsum bei den Schülern von 10 auf 60 Prozent angestiegen ist – also eine 1+ für Woodbury!
    Alison Stilwell

    Im Folgenden einige Ideen, wie Programme für eine gesunde Lebensweise in Schulen integriert werden können:

    •    Nehmen Sie mit Ihrem lokalen Krankenhaus Kontakt in Sachen Ernährungsprogramme auf.
    •    Legen Sie einen Gemüsegarten an.
    •    Rufen Sie einen Lauf- oder Yoga-Club ins Leben, der sich außerhalb der Unterrichtszeit trifft.
    •    Sprechen Sie mit der Eltern-Lehrer-Vereinigung über ein Obstprogramm.

    Nachfolgend finden Sie Ideen für Spendenaktionen zugunsten gesundheitsfördernder Programme in Schulen:

    •    Organisieren Sie eine Fun-Fair-Spendenaktion mit Spielen. Mit dieser Methode bringt der Kiwanis Club Tri-County Gelder für das „Fruit of the Room“-Programm auf.
    •    Initiieren Sie einen Fitnesswettbewerb, zum Beispiel ein „Krabbelkinder-Rennen“
    •    Versenden Sie Broschüren an Eltern und Unternehmen.
    •    Erkundigen Sie sich zur Bildung möglicher Partnerschaften nach eventuell bestehenden Geschäftsbeziehungen von Eltern.
    •    Schließen Sie sich der Handelskammer an.
  • Nahrung für Körper und Geist

    Sep 14, 2015
    Kiwanier in Kenia spenden Geld und Nahrungsmittel, damit Emmanuel, Asha, Stacy und andere Kinder am Early-Childhood-Development-Programm von Kiwanis teilnehmen können.

    Kiwanier in Kisumu, Kenia, sorgen sich um die Kinder ihrer Gemeinde. In den Armenvierteln herrscht Kinderprostitution und es gibt eine erschreckende Zunahme von HIV-/AIDS-Fällen. Die von der Armut besiegten Familien geben die Hoffnung auf eine schulische Ausbildung für ihre Kinder auf.

    Aus diesem Grund hat der Kiwanis Club Kisumu in einer Kirche in der Nähe des Armenviertels eine Schule für frühkindliche Entwicklung eingerichtet.

    „Die Lehrer gehen von Tür zu Tür und sprechen mit Eltern, denen es gleichgültig ist, ob ihre Kinder zur Vorschule gehen oder nicht“, sagt die Clubsekretärin Anne Ombewa. „Diese von der Armut gefährdeten Kinder hungern danach zu lernen.“

    Die Zukunft der Kinder, die zur Kiwanis-Schule gehen, sieht vielversprechender aus.

    An den meisten Tagen ist Asha z. B. mit Malen beschäftigt. Stacy trainiert wahrscheinlich ihre Rechenkünste und Emmanuel singt mit größter Wahrscheinlichkeit „Picking up paw- paws; put ’em in a basket …“.

    Sie bekommen täglich etwas zu essen. Die Schule serviert zum Frühstück Haferbrei und später ein proteinhaltiges Mittagessen aus Ugali (Getreidebrei) mit Gemüse, Chapatti, Reis und Bohnen.

    „Asha würde gerne Nachrichtensprecherin im Fernsehen werden“, sagt Ombewa. „Stacy würde gerne Lehrerin werden, weil sie ihre Lehrer verehrt. Emmanuel möchte Krankenpfleger werden, wenn er erwachsen ist.“  
    Jack Brockley
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