Aktuelle Neuigkeiten

  • Kunst als Kommunikationsmittel

    Apr 18, 2014

    Melissa Lomas received second place among young artists 11 years and older.


    Yulitza Andrade ist sehr aufgeregt und nervös. Gemeinsam mit 50 anderen Schülern sitzt sie im Auditorium. Sie sortiert ihre Stifte und bereitet ihr Papier und ihre Farben vor, die vor ihr auf dem Tisch liegen. Ihre Eltern und ihr Kunstlehrer warten gespannt mit anderen Erwachsenen im hinteren Bereich des Theaters. Wird Yulitza die Goldmedaille gewinnen?

    In den vergangenen sechs Jahren hat sich der Kiwanis Club Atuntaqui, Ecuador, mit den regionalen Schulen und dem Kanton Antonio Ante zusammengeschlossen, um einen Wettbewerb für junge Künstler zu organisieren. Die Veranstaltung ist Teil eines internationalen Programms, das vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen  gefördert wird. Das beste Kunstwerk des Atuntaqui-Wettbewerbs wird zur regionalen Beurteilung nach Panama weitergeleitet. Die regionalen Sieger erhalten eine kostenlose Pauschalreise für zwei Personen nach Japan.

    Das Thema des Kunstwettbewerbs lautet „Lebensmittelabfälle“. Die Künstler haben drei Stunden Zeit, um ihre Zeichnungen fertig zu stellen. Es ist 10:00 Uhr. Yulitza holt ihre Farben heraus und greift zum Pinsel. „Los geht’s!”

    „Wir organisieren diese Veranstaltung, weil dadurch Kinder und Jugendliche angeregt werden, sich Gedanken über ihre Umwelt zu machen, und auch um die besten künstlerischen Talente zu entdecken“, sagt die Clubpräsidentin Martha Andrade Posso.

    Vor jeder einzelnen dieser jährlichen Veranstaltungen informieren sich die Kiwanier genauestens über die UNEP-Richtlinien. Sie senden Einladungen zum Wettbewerb an alle Schulen aus und halten Konferenzen ab, bei denen das Thema des jeweiligen Wettbewerbs besprochen wird. Weiterhin wählen sie die Preisrichter aus und kümmern sich um Zertifikate, Medaillen sowie andere Preise.

    Es ist fast 13:00 Uhr. Yulitza fügt ihrer Zeichnung die letzten Feinheiten hinzu. In einem von lächelnden Menschen umgebenen Korb liegen fröhliche Früchte und Gemüse. Mittendrin schlängelt sich ein grinsender Wurm aus einem Maiskolben hervor.

    Um 13:00 Uhr werden alle Kunstwerke eingesammelt und nach Altersgruppen sortiert. Die Preisrichter analysieren die einzelnen Bilder und bewerten sie nach Themenverarbeitung, Aussagekraft, Kreativität und der Anwendung künstlerischer Elemente.

    „Danach essen wir gemeinsam und verkünden die Ergebnisse des Wettbewerbs“, sagt Posso.

    Die meisten Auszeichnungen sind bereits vergeben worden. Yulitza beobachtet aufmerksam, wie Camila Proaño nach vorne geht, um den ersten Preis in der Gruppe der Neun- bis Zehnjährigen entgegenzunehmen. Marlon Ascha aus derselben Altersgruppe erhält einen Preis für ihre technische Leistung. Natasha Leon und Melissa Lomas belegen in der Altersgruppe der mindestens Elfjährigen den dritten bzw. zweiten Platz.

    Ing. Luis Bravo Prado, der Bürgermeister von Atuntaqui, tritt ans Mikrophon, wendet sich den Zuschauern zu und verkündet: 

    „Die Gewinnerin der Goldmedaille ist Yulitza Andrade!”
    Jack Brockley

    The gold medal goes to Yulitza Andrade for a food basket filled with happiness.


  • Trainer bilden junge Führungskräfte heran

    Apr 17, 2014
    Kiwanis coaches transform students into stronger readers.

    Buchstaben, Klänge, Worte, Zeit und Bargeld ... Diese Geschenke vergibt der Kiwanis Club Brantford, Ontario, jährlich an die jungen Schüler von Strong Start, einem Literaturprojekt der Gemeinde.

    Laut Clubsekretär Robert „Bob“ MacLean hat der Club im Jahr 2009 damit begonnen, dieses Projekt zu unterstützen, und fördert auch heute noch das zehnwöchige Programm, das auf Fünf- bis Siebenjährige ausgerichtet ist, mit Buchstaben, Klängen und Worten.

    „In diesem Programm werden kurze Spiele eingesetzt und Aktivitäten durchgeführt, die kleinen Kindern durch Wiederholung dabei helfen, Buchstaben wiederzuerkennen“, sagt MacLean. Jeder Buchstabe hat einen bestimmten Klang und hilft den Kindern Buchstaben zu erkennen und Worte zu formen."

    Die Clubmitglieder werden als freiwillige Trainer darauf geschult, mit jedem Kind individuell zu arbeiten und die vorgegebenen Aktivitäten sowie die bereitgestellten Materialien richtig einzusetzen.

    „Das Programm hat sich in allen Schulen, in denen es durchgeführt wurde, als erfolgreich erwiesen. Schuldirektoren, Lehrer und Eltern sind begeistert von den Ergebnissen“, sagt MacLean. „Seit der Einführung dieses Programms haben sich die Lesefertigkeiten vieler Kinder bedeutend verbessert." — Shanna Mooney

  • Ein Zimmer für Faith

    Apr 15, 2014

    The Kiwanis Club of Spring Hill, Florida, redecorated Faith Hills bedroom.

    Als die Krebspatientin Faith Brown nach einem langen Krankenhausaufenthalt wieder nach Hause kam, war der Teenagerin bewusst, dass sie viel Zeit in ihrem Zimmer verbringen würde. Allerdings wusste sie nicht, dass der Kiwanis Club Spring Hill, Florida, eine vollständige und all ihre Träume übertreffende Renovierung ihres Zimmers organisiert hatte.

    „Mein Zimmer ist einfach klasse! Ich war so überrascht“, erklärt Faith. „Ich komme kaum noch aus meinem Zimmer heraus. Ich habe schon immer von einer Fensterbank geträumt. Und jetzt habe ich eine und darüber hinaus habe ich noch viele andere tolle Sachen bekommen.”

    Um dem Projektkomitee des Clubs einen guten Ausgangspunkt zu geben, suchte sich Faith einige Farben und Designideen auf Pinterest aus. Zur Ausführung der Renovierung warb der Club Spenden von regionalen Unternehmen ein – von Schränken bis zum Bodenbelag. Durch die Veranstaltung eines Fundraising-Dinners unter dem Namen „Süße Träume für Faith“ gelang es dem Kiwanis Club, weitere finanzielle Mittel zur Durchführung des Projekts aufzubringen. Der Club schenkte Faith außerdem auch Baseball-Bälle mit den Unterschriften ihrer Lieblingsspieler – des Pitchers David Price und des Third Baseman Evan Longoria – vom Major-League-Baseball-Team „Tampa Bay Rays“.

    „Als Faith zum ersten Mal ihr Zimmer sah, machte sie große Augen“, sagt Roseann Jones, stellvertretende Vorsitzende des Projekts. „Die Enthüllung des Zimmers war einfach fantastisch. Es waren insgesamt etwa 30 Leute anwesend. Es war das lohnendste Projekt, an dem ich jemals beteiligt war.” — Julie Carson

  • Zunehmendes Bewusstsein in Guadeloupe

    Apr 07, 2014

    Children have fun splashing and playing during Disability Day activities.

    Im vergangenen November richtete sich die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf den prächtigen, mit Blumen bewachsenen Valombreuse-Park in Petit-Bourg, Guadeloupe, in dem drei Tage lang das öffentliche Bewusstsein für die karibischen Kinder, die mit einer Behinderung leben, gefördert wurde.

    Dank der Zusammenarbeit zwischen dem Kiwanis Club Fougères, Guadeloupe, und der Association Prévoyance Créole (kreolischer Rentenfonds) wurden Familien zu einem Wochenende mit Spielen, Shows und Aktivitäten für Kinder mit körperlichen, psychologischen und motorischen Behinderungen eingeladen. Gleichzeitig hatten die Eltern dieser Kinder die Gelegenheit, an weiterbildenden Arbeitskreisen teilzunehmen.

    Die „Behindertentage“ wurden ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für Kinder und ihre individuellen Behinderungen zu steigern und um das Leben der betroffenen Familien zu verbessern. Bei dieser Veranstaltung erhielten Eltern, Angestellte des Gesundheitswesens und Kinderexperten die Gelegenheit, sich kennenzulernen und miteinander zu kommunizieren. Zusätzlich wurden Gelder und Hilfsmittel für bedürftige Familien gesammelt.  — Kimiko Martinez

  • Eine Show für den Dienst am Gemeinwohl

    Mrz 26, 2014

    A Bayou Middle School Builders Club skit promotes a coat collection drive.

    Die Mitglieder des Builders Club der Mittelschule Bayou View wollten notleidende Menschen mit warmen Winterjacken für die bevorstehenden kalten Wintermonate ausstatten. Um ihr Vorhaben bekannt zu machen, betraten sie die Bühne und lieferten ein einzigartiges Schauspiel ab!

    Der Builders Club aus Gulfport, Mississippi, setzte sich zum Ziel, mit seinem Kleidersammlungsprojekt „Warming the Coast“ („Die Küste wärmen“) die Container der Heilsarmee bis zum Rand mit gespendeten Kleidungsstücken zu füllen. Am Kleiderspendentag  unterhielten die Builders-Club-Mitglieder die Gäste mit Sketchen und Modenschauen.

    „In der Schule haben wir mit der Sammlung der Winterjacken schon drei Wochen vor dem Veranstaltungstermin begonnen“, sagt Amanda Bruhl, die Lehrkraft-Betreuerin des Builders Club.

    Um eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen, machten sich die Mitglieder mit ihrem Projekt auf den Weg zu einem kleinen Einkaufszentrum nahe Biloxi, Mississippi. Bei insgesamt zwei Vorstellungen führten die Schüler auf einer Modenschau Jacken vor und zeigten mit ihren Sketchen, wie sich die Zuschauer für ihre Gemeinde einsetzen können.

    In einem der Sketche, „What Does the Box Say?“ („Was sagt die Box?“), tanzte die Darstellerin Kaitlyn Monroe in einem Spendenkarton zu dem YouTube-Hit „What Does the Fox Say?“. Ihr Co-Star, der als Tier verkleidet war, führte die im Text beschriebenen Handlungen aus. Jedes Mal, wenn der Refrain gesungen wurde, kam Kaitlyn aus der Box heraus und rief: „What does the box say?“ Und jedes Mal, wenn die Box aufging, konnten die Zuschauer und Passanten die auf dem Deckel abgebildeten Worte „Jacke, Jacke, Jacke“ lesen.  Am Ende des Sketches verkündeten die Darsteller des Builders Club das Anliegen ihrer Vorführung: „Spenden Sie Jacken!“

    „Es freut mich, wenn ich etwas für das Gemeinwohl tun kann“, sagt Aubrey Weems, Mitglied des Builders Club. „Ich möchte obdachlosen Menschen helfen. Vielleicht kann man mit dem Verschenken einer Jacke das ganze Leben eines Menschen verändern. Wir bieten unsere Hilfe an, um unseren Staat und unser Land zu einem besseren Ort zu machen.“

    Die Betreuerin des Builders Club fügt hinzu: „Es ging gar nicht wirklich um die Kleidersammlung. Die Kinder wollten ihr Wissen anderen Menschen weitergeben und sie darüber aufklären, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, etwas für das Gemeinwohl zu tun. Durch unsere Show und jeden einzelnen Sketch, der aufgeführt wurde, haben wir die Gelegenheit gehabt, der Öffentlichkeit unser Anliegen näherzubringen.“ -- Tamara Stevens

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