Aktuelle Neuigkeiten

  • Große Erfolge

    Aug 11, 2015
    Durch die Förderung guter Beziehungen zur Gemeinde erhalten die Kiwanier aus Saddle Brook großzügige Unterstützung bei ihren Spendenaktionen. So wurden z. B. anlässlich des St.-Jude-Festtags Geschenkkörbe für eine Verlosung gespendet.

    Im Verlauf von 13 Jahren hat der Kiwanis Club Saddle Brook, New Jersey, nahezu 1 Million USD zur Unterstützung des St.-Jude-Kinderkrankenhauses – unter anderem mehr als 77.000 USD anlässlich des jährlichen St.-Jude-Festtags im Oktober 2014 – aufgebracht, und das mit nur 19 Mitgliedern.

    „Das ist der Beweis dafür, dass man auch als kleiner Club große Dinge vollbringen kann“, sagt der Sekretär/Schatzmeister Sal Nuccio.

    Nuccio hat für Clubs, die sich für größere Spendenaktionen interessieren, die folgenden Tipps parat:

    • Überraschen Sie die Gemeinde. Organisieren Sie Veranstaltungen, von denen die Gemeinde spricht. Der Kiwanis Club Saddle Brook organisiert jedes Jahr vier Veranstaltungen zu Gunsten von St. Jude, einschließlich einer Bier- und Weinprobe jeden Mai und des wöchentlichen Glücksspiels Queen of Hearts, bei dem man tausende Dollar gewinnen kann..
    • Knüpfen Sie Beziehungen zu Einzelhändlern, die Ihre Sache unterstützen. Der Kiwanis Club Saddle Brook hat Kontakte zu Einzelhändlern, die dem Club helfen, indem sie Spendenbeträge, die für St. Jude bestimmt sind, aufstocken. (Einige Einzelhändler bevorzugen es, anonym zu bleiben, damit sie nicht von anderen Organisationen bedrängt werden.)
    • Helfen Sie anderen, dann wird auch Ihnen geholfen. Die Kiwanis-Mitglieder bieten ihre Hilfe an, wenn der Rettungsdienst, die Feuerwehr oder die Kriegsveteranen eine Veranstaltung abhalten. Diese Organisationen revanchieren sich gerne.
    • Koordinieren Sie Veranstaltungsdaten mit anderen Organisationen. Die Gemeinde unterstützt Sie gerne, solange Sie anderen nicht auf die Füße treten.
    • Fragen Sie! Ermutigen Sie die Mitglieder dazu, Geschäftsinhaber und Gemeindemitglieder darum zu bitten, Preise zu spenden bzw. Ihre Sache zu unterstützen. Unter den Spenden, die Saddle Brook erhalten hat, befanden sich Kühlschränke, Mountainbikes und Sportmemorabilien. „Die Gemeinde unterstützt gerne ein Projekt, wenn man sie darum bittet und viel Engagement zeigt“, sagt Nuccio. „Und wenn es einmal nicht der Fall ist, dann ist es halt so.“  — Marc D. Allan
  • Schnelle Einsatzkräfte

    Jul 16, 2015
    Schüler der Fort-Frances-Schule stehen während ihres Schultags abrufbereit, um in Notsituationen auszuhelfen.

    Geschichte von Cathy Usher

    In einem Notfall geht es um jede Minute – eigentlich sogar um jede Sekunde. Der Kiwanis Club Fort Frances, Ontario, hat dazu beigetragen, dass die Fort-Frances-Schule in einem Notfall extrem schnell reagieren kann. Schüler wurden darin ausgebildet, schnell und effizient medizinische Notversorgung zu leisten.

    Der Kiwanis Club hat die Gelder für die Ausbildung der Schüler, die Ausstattung und die Teilnahme an der jährlichen International Journal of Emergency Medical Services Ambulance Conference in Washington, D. C., bereitgestellt. John Beaton, einer der ehemaligen Clubpräsidenten, ist von Beruf Rettungssanitäter und gibt einen Teil des praktischen Unterrichts, der zur Akkreditierung notwendig ist.

    „Das Training geschieht auf freiwilliger Basis und findet nach dem regulären Schulunterricht statt“, erklärt Beaton. „Es dauert insgesamt 80 Stunden im Verlauf von etwa drei Monaten. Danach müssen sich die Schüler verpflichten, an monatlichen Übungen teilzunehmen und bei verschiedenen Veranstaltungen als freiwillige Sanitäter auszuhelfen.“

    Drei Schüler, die von einem erfahrenen Sanitäter angeleitet werden, stehen jeden Tag in der Schule abrufbereit. Sie haben bisher durchschnittlich 100 Anrufe pro Jahr beantwortet und Panikattacken, diabetische Notfälle, Frakturen, Blutungen und Ohnmachtsanfälle behandelt. Auch der finanzielle Aspekt ist beeindruckend, wenn man berücksichtigt, wie viele freiwillige Einsatzstunden Beaton und die Schüler leisten.

    „Wir leisten jährlich nahezu 6.000 Einsatzstunden für das Rettungssanitäter-Programm“, sagt er. „Wenn man unsere Zeit in Dollar berechnen würde, käme man ungefähr auf einen Betrag von 86.000 CAD pro Jahr.“

    Seit Beginn des Programms im Jahr 2002 haben 150 Schüler ihre Zeit und Energie dafür aufgebracht, es zu durchlaufen. Fünf dieser Schüler haben sich für eine berufliche Laufbahn als Rettungssanitäter entschieden, andere haben eine Karriere in anderen medizinischen Bereichen in Angriff genommen.
  • Builders Club wendet sich der Landwirtschaft zu

    Jul 16, 2015
    Kleine Kälber finden einen Platz in den Herzen der Mitglieder von Australiens erstem Builders Club.

    Die Mittelschüler des Christian College in Geelong, Victoria, Australien, freuen sich, dass in ihrer Schule der erste Builders Club des Landes gegründet worden ist. Der Club vergeudete keine Zeit und schritt sofort zur Tat.

    Während Kiwanis sein 100-jähriges Bestehen feiert, veröffentlicht das Kiwanis-Magazin erneut Artikel über Leistungen der Clubs aus der Vergangenheit. Diese Geschichte wurde im April 2001 im Kiwanis-Magazin veröffentlicht.
    „Beim Hauptprojekt des Builders Clubs handelt es sich um eine gemeinsame Initiative mit dem Kiwanis Club Brighton, die darauf abzielt, eine kleine Herde von Milchkühen in der verwüsteten Landschaft von Osttimor aufzubauen“, sagt Graham Mould, Mitglied des Kiwanis Clubs Geelong, der den Builders Club sponsert.

    Dieses Projekt ist für viele dieser Schüler genau das Richtige. Landwirtschaft ist nichts Neues für sie: Den Schülern, die sich für Landtechnik interessieren, wird ein achtwöchiger optionaler Kurs auf einer Farmschule angeboten. Der Schulvorstand stellte diese Farm auch dem Builders Club für dessen Projekt zur Verfügung.

    Viele Kiwanis Clubs des Distrikts Australien stellten Gelder zum Erwerb der Kühe bereit. Diese Gelder werden außerdem dazu eingesetzt, eine Herde von etwa 30 Jungrindern aufzuziehen und an ihren Bestimmungsort zu bringen. Die Mitglieder des Builders Clubs werden bei der Aufzucht der Jungtiere helfen, bis diese so weit sind, dass sie nach Osttimor gebracht werden können.

    „Die Mitglieder des Builders Clubs arbeiten mit den Lehrkräften der Schule und den Farmleitern zusammen, um zu gewährleisten, dass die Herde gesund ist und die Tiere gut gedeihen“, sagt Graham. „Wir hoffen, dass kleinere Gruppen des Builders Clubs bestimmte Tiere zugeordnet werden und somit zwischen diesen Gruppen und dem Kiwanis Club eine Verbindung entsteht.“
  • Land der Extreme

    Jul 16, 2015
    Kiwanis-Schals halten die Kinder im ecuadorianischen Hochland, in dem die Temperaturen das ganze Jahr hindurch durchschnittlich 2 °C betragen, warm.

    Es ist früh am Morgen im ecuadorianischen Hochland. Das Erdreich ist von einer Frostschicht überzogen – ein fast alltäglicher Anblick in dieser Region, die im Schatten des von einer Eisschicht bedeckten Vulkans Chimborazo liegt.

    Die Temperaturen betragen hier durchschnittlich 2 °C – jeden Tag, das ganze Jahr über. Wahrlich ein Land der Extreme: extreme Armut, extreme Verwahrlosung.

    Die Kinder tragen zwar Ponchos und Mützen, aber sie leiden trotzdem sehr oft an Erkältungen und Lungenerkrankungen – nur einer der Gründe, der den Kiwanis Club Ambato dazu veranlasste, Fahrzeuge mit Nahrungsmitteln und Kleidungsstücken wie Schals, auf denen das Kiwanis-Logo aufgestickt ist, zu beladen und die 60 Minuten lange Fahrt in die Hochmoore auf sich zu nehmen.

    „Seit nunmehr sechs Jahren versucht unser Club die Lebensqualität der dort lebenden Menschen zu verbessern“, sagt der Clubpräsident Fernando Xavier Navarro Avalos. „Neben dem rauen Wetter erschwert auch die mangelnde Infrastruktur die soziale Weiterentwicklung.“

    Die Kinder und ihre Familien nehmen einen fast dreistündigen Fußmarsch auf sich, um die Kiwanier in dem Schulgebäude, in dem die Kleidungsstücke und Nahrungsmittel ausgegeben werden, zu treffen.

    „Es ist zwar unglaublich, aber diese Kinder leben noch immer in isolierten Gegenden, fernab jeder Stadt“, sagt Navarro. „Sie haben keine Ahnung von vielen Dingen, die in unserer modernen Welt vor sich gehen und existieren. Sie werden durch ihre Lebensweise vom Rest der Welt isoliert und leben im Einklang mit den Tieren und Mutter Natur.“
  • Leckere Bohnen

    Jul 16, 2015
    Leckere Bohnen! Mit preisgekröntem Chili wird zur Spendenaktion beim monatlichen Baked Beans Supper in Hampden, Maine, eingeheizt.

    Sie kommen aus allen Richtungen. Sie fahren mit dem Fahrrad, mit dem Bus oder mit dem Auto. Sie kommen wegen der Bohnen. Und – sie bekommen Bohnen. Es ist bisher eine der besten Spendenaktionen.

    Jeweils am ersten Samstag jeden Monats heißt der Kiwanis Club Hampden, Maine, jedermann zu seinem berühmten Baked Beans Supper willkommen. Diese Spendenaktion ist zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders dieser Stadt (7.271 Einwohner) in Neuengland geworden.

    „Meistens erscheinen bei jedem Abendessen zwischen 60 und 80 Leute“, sagt der Clubpräsident William „Bud“ Bruns. „Die Kosten für Erwachsene betragen 7 USD, für Kinder 4 USD und für eine ganze Familie 20 USD. Es gefällt den Leuten gut, sie kommen seit Jahren immer wieder.“

    Neben Kidneybohnen und Yellow-Eye-Bohnen werden auch Hot Dogs, Krautsalat, amerikanisches Chopsuey, Kaffee, Tee und Getränke für Kinder angeboten. Zudem gibt es ein Gericht, das unter dem Namen John’s Award-Winning Chili (Johns preisgekrönter Chili) bekannt ist.

    „Ich bereite jeden Monat Chili für dieses Abendessen zu. Mein Rezept erhielt bei einem lokalen Wettbewerb zwei Jahre hintereinander den Preis für den besten Chili“, sagt der Clubsekretär John Torrance III. „Mein Chili war sogar besser als der vieler Restaurants, die am Wettbewerb teilnahmen. Eigentlich ist es ein Rezept von meiner Großmutter. Natürlich verrate ich keinem, was alles drin ist! Ich werde oft gefragt, aber das bleibt geheim!“

    Dieses Geheimnis verhilft dem Baked Beans Supper immer wieder zum Erfolg. Der Erlös dieser Veranstaltung kommt einem Obdachlosenheim in der Gegend sowie anderen Organisationen, die vom Kiwanis Club Hampden unterstützt werden, zugute. 

    „Im Moment ist unser Club 24 Mitglieder stark“, sagt Bruns. „Jedes einzelne Mitglied trägt dazu bei, dass dieses Projekt erfolgreich ist, und … wir lassen es uns schmecken!“

    Zweifellos … leckere Bohnen!  — Geschichte von Nicholas Drake
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