Aktuelle Neuigkeiten

  • Builders Club wendet sich der Landwirtschaft zu

    Jul 16, 2015
    Kleine Kälber finden einen Platz in den Herzen der Mitglieder von Australiens erstem Builders Club.

    Die Mittelschüler des Christian College in Geelong, Victoria, Australien, freuen sich, dass in ihrer Schule der erste Builders Club des Landes gegründet worden ist. Der Club vergeudete keine Zeit und schritt sofort zur Tat.

    Während Kiwanis sein 100-jähriges Bestehen feiert, veröffentlicht das Kiwanis-Magazin erneut Artikel über Leistungen der Clubs aus der Vergangenheit. Diese Geschichte wurde im April 2001 im Kiwanis-Magazin veröffentlicht.
    „Beim Hauptprojekt des Builders Clubs handelt es sich um eine gemeinsame Initiative mit dem Kiwanis Club Brighton, die darauf abzielt, eine kleine Herde von Milchkühen in der verwüsteten Landschaft von Osttimor aufzubauen“, sagt Graham Mould, Mitglied des Kiwanis Clubs Geelong, der den Builders Club sponsert.

    Dieses Projekt ist für viele dieser Schüler genau das Richtige. Landwirtschaft ist nichts Neues für sie: Den Schülern, die sich für Landtechnik interessieren, wird ein achtwöchiger optionaler Kurs auf einer Farmschule angeboten. Der Schulvorstand stellte diese Farm auch dem Builders Club für dessen Projekt zur Verfügung.

    Viele Kiwanis Clubs des Distrikts Australien stellten Gelder zum Erwerb der Kühe bereit. Diese Gelder werden außerdem dazu eingesetzt, eine Herde von etwa 30 Jungrindern aufzuziehen und an ihren Bestimmungsort zu bringen. Die Mitglieder des Builders Clubs werden bei der Aufzucht der Jungtiere helfen, bis diese so weit sind, dass sie nach Osttimor gebracht werden können.

    „Die Mitglieder des Builders Clubs arbeiten mit den Lehrkräften der Schule und den Farmleitern zusammen, um zu gewährleisten, dass die Herde gesund ist und die Tiere gut gedeihen“, sagt Graham. „Wir hoffen, dass kleinere Gruppen des Builders Clubs bestimmte Tiere zugeordnet werden und somit zwischen diesen Gruppen und dem Kiwanis Club eine Verbindung entsteht.“
  • Land der Extreme

    Jul 16, 2015
    Kiwanis-Schals halten die Kinder im ecuadorianischen Hochland, in dem die Temperaturen das ganze Jahr hindurch durchschnittlich 2 °C betragen, warm.

    Es ist früh am Morgen im ecuadorianischen Hochland. Das Erdreich ist von einer Frostschicht überzogen – ein fast alltäglicher Anblick in dieser Region, die im Schatten des von einer Eisschicht bedeckten Vulkans Chimborazo liegt.

    Die Temperaturen betragen hier durchschnittlich 2 °C – jeden Tag, das ganze Jahr über. Wahrlich ein Land der Extreme: extreme Armut, extreme Verwahrlosung.

    Die Kinder tragen zwar Ponchos und Mützen, aber sie leiden trotzdem sehr oft an Erkältungen und Lungenerkrankungen – nur einer der Gründe, der den Kiwanis Club Ambato dazu veranlasste, Fahrzeuge mit Nahrungsmitteln und Kleidungsstücken wie Schals, auf denen das Kiwanis-Logo aufgestickt ist, zu beladen und die 60 Minuten lange Fahrt in die Hochmoore auf sich zu nehmen.

    „Seit nunmehr sechs Jahren versucht unser Club die Lebensqualität der dort lebenden Menschen zu verbessern“, sagt der Clubpräsident Fernando Xavier Navarro Avalos. „Neben dem rauen Wetter erschwert auch die mangelnde Infrastruktur die soziale Weiterentwicklung.“

    Die Kinder und ihre Familien nehmen einen fast dreistündigen Fußmarsch auf sich, um die Kiwanier in dem Schulgebäude, in dem die Kleidungsstücke und Nahrungsmittel ausgegeben werden, zu treffen.

    „Es ist zwar unglaublich, aber diese Kinder leben noch immer in isolierten Gegenden, fernab jeder Stadt“, sagt Navarro. „Sie haben keine Ahnung von vielen Dingen, die in unserer modernen Welt vor sich gehen und existieren. Sie werden durch ihre Lebensweise vom Rest der Welt isoliert und leben im Einklang mit den Tieren und Mutter Natur.“
  • Leckere Bohnen

    Jul 16, 2015
    Leckere Bohnen! Mit preisgekröntem Chili wird zur Spendenaktion beim monatlichen Baked Beans Supper in Hampden, Maine, eingeheizt.

    Sie kommen aus allen Richtungen. Sie fahren mit dem Fahrrad, mit dem Bus oder mit dem Auto. Sie kommen wegen der Bohnen. Und – sie bekommen Bohnen. Es ist bisher eine der besten Spendenaktionen.

    Jeweils am ersten Samstag jeden Monats heißt der Kiwanis Club Hampden, Maine, jedermann zu seinem berühmten Baked Beans Supper willkommen. Diese Spendenaktion ist zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders dieser Stadt (7.271 Einwohner) in Neuengland geworden.

    „Meistens erscheinen bei jedem Abendessen zwischen 60 und 80 Leute“, sagt der Clubpräsident William „Bud“ Bruns. „Die Kosten für Erwachsene betragen 7 USD, für Kinder 4 USD und für eine ganze Familie 20 USD. Es gefällt den Leuten gut, sie kommen seit Jahren immer wieder.“

    Neben Kidneybohnen und Yellow-Eye-Bohnen werden auch Hot Dogs, Krautsalat, amerikanisches Chopsuey, Kaffee, Tee und Getränke für Kinder angeboten. Zudem gibt es ein Gericht, das unter dem Namen John’s Award-Winning Chili (Johns preisgekrönter Chili) bekannt ist.

    „Ich bereite jeden Monat Chili für dieses Abendessen zu. Mein Rezept erhielt bei einem lokalen Wettbewerb zwei Jahre hintereinander den Preis für den besten Chili“, sagt der Clubsekretär John Torrance III. „Mein Chili war sogar besser als der vieler Restaurants, die am Wettbewerb teilnahmen. Eigentlich ist es ein Rezept von meiner Großmutter. Natürlich verrate ich keinem, was alles drin ist! Ich werde oft gefragt, aber das bleibt geheim!“

    Dieses Geheimnis verhilft dem Baked Beans Supper immer wieder zum Erfolg. Der Erlös dieser Veranstaltung kommt einem Obdachlosenheim in der Gegend sowie anderen Organisationen, die vom Kiwanis Club Hampden unterstützt werden, zugute. 

    „Im Moment ist unser Club 24 Mitglieder stark“, sagt Bruns. „Jedes einzelne Mitglied trägt dazu bei, dass dieses Projekt erfolgreich ist, und … wir lassen es uns schmecken!“

    Zweifellos … leckere Bohnen!  — Geschichte von Nicholas Drake
  • Kleidung für Babys

    Jun 09, 2015
    Neugeborene Babys auf der Intensivstation des Krankenhauses Kirikkale University Medical Faculty werden dank der Kleidung und der Decken, die Kiwanis bereitgestellt hat, warmgehalten.

    Viele Eltern aus der türkischen Provinz Ankara benötigen dringend Kleidungsartikel für ihre neugeborenen Babys. Diese Tatsache kann nach den Nachforschungen, die die Mitglieder des Kiwanis Clubs Ankara Koru, angestellt haben, nur bestätigt werden. Aus diesem Grund haben sich die Mitglieder entschlossen, etwas zu unternehmen.

    „Wir entschlossen uns, ein Projekt zu starten, das darauf abzielte, die Neugeborenenstation des Krankenhauses Kirikkale University Medical Faculty mit Babykleidung auszustatten“, sagt Nesrín Cobanoglu. Eines unserer Mitglieder – Frau Cinla Son, der Engel bei diesem Projekt – fertigte mehr als 30 Babyausstattungen, handgearbeitete Decken und andere handgestrickte Artikel an.

    Etwa die Hälfte dieser liebevoll gearbeiteten Kleidungsstücke wurde speziell für Frühgeborene angefertigt, da es für diese Babys wegen ihres geringen Geburtsgewichts und ihrer geringen Größe nur wenig Kleidung zu kaufen gibt. Zusätzlich arbeitete die Tochter des Kiwanis-Mitglieds Mecdi Oksuzcu gemeinsam mit drei Freunden daran, das Programm „Blanket of Love for Babies“ („Decken für Babys“) einzurichten. Dieses Programm wird über das Internet von mehr als 12.000 Freiwilligen unterstützt, die zu Hause Decken herstellen. Die Decken werden an verschiedene Krankenhäuser überall in der Türkei ausgeteilt.

    „Sie sollten die glücklichen Augen der Mütter sehen, wenn wir ihnen eines dieser Geschenkpakete überreichen“, sagt Cobanoglu. „Die Mütter konnten das Mitgefühl der anderen Menschen förmlich spüren.”

    Kiwanier und das Krankenhauspersonal bewundern die handgearbeiteten Kleidungsstücke und Decken, die Freiwillige für die frühgeborenen Babys angefertigt haben.
  • Ab ins Wasser!

    Jun 09, 2015
    Sobald sich die Schüler mit dem Wasser vertraut gemacht haben, lernen sie auf dem Bauch bzw. auf dem Rücken zu treiben.

    Zum Sommerspaß gehört es, im Gemeindeschwimmbad zu plantschen, einen Fluss hinunterzupaddeln oder an einem See angeln zu gehen. Der Kiwanis Club Greater Ada, Oklahoma, hat sich mit dem Roten Kreuz von Ada zusammengetan, um mit einem Kiwanis-Programm für Sicherheit bei Wassersportaktivitäten zu sorgen.

    Sue Ellen Frerich ist seit 1991 die Direktorin des Kiwanis-Programms „Sicherheit für Schwimmer“, doch bereits lange zuvor hatte sie sich für dieses Programm engagiert. „Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich als Kind zum Schwimmunterricht ging. Mein Bruder und ich bekamen Schwimmunterricht von Kiwanis.”

    Die jüngsten, die mitmachen, sind Kinder im Alter von sechs Monaten bis zu vier Jahren. Die Kinder werden von ihren Eltern begleitet, die sowohl während des Unterrichts als auch danach mit ihren Kindern daran arbeiten, die Furcht vor dem Wasser zu überwinden. In der nächsten Stufe ist von den Eltern lediglich eine indirekte Beteiligung gefordert: Gesicht ins Wasser tauchen, auf dem Bauch oder Rücken treiben und am Schwimmbeckenrand sicher ein- und aussteigen. Sobald die Kinder die dritte Stufe des Trainings beendet haben, schaffen sie es, auch nicht in Panik zu geraten, wenn sie ins Wasser geschubst werden. Die Stufen vier und fünf sind schwieriger und erfordern mehr Durchhaltevermögen. Die Kinder müssen in der Lage sein, weitere Schwimmstrecken zurückzulegen. In der siebten Stufe lernen die Kinder, wie sie ihren Körper vor dem Training richtig aufwärmen sowie nach dem Training abkühlen und wie sie ihren Herzschlag überwachen. Das Rote Kreuz führt in allen Stufen, die vom Schwimmprogramm angeboten werden, einen Sicherheitstag durch, an dem die Kinder lernen, wie sie sich selbst und anderen helfen können, unter anderem durch den Einsatz von Rettungsschläuchen und Schwimmwesten.

    „Wenn ich sehe, wie ein Kind, das sich vorher vor dem Wasser gefürchtet hat, ins Schwimmbecken springt und bis zur anderen Seite schwimmt, empfinde ich Genugtuung und Freude“, sagt Frerich. Der nächste Schritt, erklärt sie, ist das Programm „Guard Start“.

    Dieses Programm wurde entwickelt, um die Beteiligung von Teenagern zu garantieren, die alle Stufen des Schwimmkurses absolviert haben, aber noch zu jung sind, ihr Rettungsschwimmerzertifikat zu erhalten. Bevor dieses Programm ins Leben gerufen wurde, hatten sich die Schüler dann nach einem neuen Hobby umgeschaut, um ihre Freizeit zu gestalten, und hatten das Interesse am Wassersport verloren, bis sie alt genug waren, Rettungsschwimmer zu werden.

    Über einen Zeitraum von drei Jahren bietet das Programm im Sommer Schwimmtechnik- und Erste-Hilfe-Übungen sowie Kurse zur Entwicklung von Führungsfähigkeiten und für den Einsatz in der Gemeinde an. Wenn die Kinder alt genug sind, um als Rettungsschwimmer eingesetzt zu werden, haben sie die langweiligen Themen bereits erlernt und können nunmehr ihr Wissen verfeinern. Das Programm „Guard Start“ wird auch als Mentorenprogramm gesehen, durch das die jüngeren Kinder zum Erfolg ermutigt und dazu aufgefordert werden, sich selbst am Programm zu beteiligen.  
    Courtney Taylor
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