Aktuelle Neuigkeiten

  • Kiwanis-Mitglied dient während seines Einsatzes als Soldat von Dschibuti aus

    Aug 20, 2013
    Hert gives a young girl a book

    „Der Frühstücks-Kiwanis-Club Oshkosh kümmert sich um alle Kinder, gleichgültig ob sie in Wisconsin oder in Afrika leben. Den Mitgliedern ist klar, dass sie in einer globalen Gemeinde leben.”

    Dies ist auch dem ehemaligen Clubpräsidenten Michael Hert bewusst. Er dient als Lieutenant Colonel der US-Reservearmee, in der 308. Civil Affairs Brigade in Dschibuti. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem die Interaktion mit lokalen Gemeinden und mit etwas Unterstützung aus Wisconsin ist es ihm möglich, die Kiwanis-Mission – Kindern zu helfen – in seinen Tagesablauf zu integrieren

    Die Einheit, in der Hert dient, unterstützt die Combined Joint Task Force für das Horn von Afrika (CJTF-HOA) und ist Teil des U.S. Africa Command (AFRICOM).

    „Wir sind auf Einladung der Regierung Dschibutis hier und halten weiterhin unsere Verpflichtung gegenüber unseren afrikanischen Partnern ein, ihre Grenzen zu schützen, Unterstützung in die Staatssicherheit betreffenden Angelegenheiten zu gewähren, Piraterie zu bekämpfen, humanitäre Hilfe anzubieten und uns um andere Anliegen zu kümmern, die für die Einwohner Dschibutis wichtig sind“, erklärt Hert.

    Hert ist seit nahezu 13 Jahren Kiwanis-Mitglied und hat seit 2001 in fünf Einsätzen als Civil-Affairs-Soldat (Soldat für Zivilangelegenheiten) in Irak, Afghanistan und Afrika gedient. Die Unterstützung seiner Clubmitglieder hilft ihm, seine Begeisterung dafür, anderen Menschen zu dienen, auch während seiner Reisen aufrechtzuerhalten.

    „Als Club haben wir uns jederzeit darum bemüht, nicht nur den Kindern in unserer eigenen Umgebung zu helfen. Wie wollten so ‚international‘ wie möglich sein“, erklärt die Clubpräsidentin Michelle Wihlm. „Wir hatten die Möglichkeit, die Hingabe von Mike Hert zu unterstützen, während er unserem Land diente. Außerdem unterstützten wir auch die Bemühungen der Frau eines unserer Clubmitglieder, die sich sehr aktiv für Kenia einsetzt. Die Wirkung, die wir auf lokaler Ebene haben, ist uns bewusst, aber wir sind davon überzeugt, dass wir durch die Unterstützung einiger internationaler Projekte noch größeren Einfluss ausüben können, ohne große finanzielle Verpflichtungen einzugehen.”

    Hert hat sich hiervon aus nächster Nähe überzeugen können. „Während meines Einsatzes in Afghanistan im Jahr 2012 schickte der Club Kinderkleidung, die an afghanische Kinder verteilt wurde“, sagt er. „Dies fand in der Frauen- und Kinderabteilung des Krankenhauses in der Provinz Paktya statt.”

    Dieses Mal lenkte Hert die Aufmerksamkeit des Kiwanis Clubs auf ein anderes Bedürfnis: Es wurden dringend Schulmaterialien benötigt. Wihlm erklärt, wie einige Mitglieder nach Sonderangeboten für Malbücher, Buntstifte, Bälle, abwaschbare Tätowierbilder und Kreide suchten. Andere Mitglieder wiederum nutzten geschäftliche Verbindungen, um die Versandgebühren zu reduzieren. „Es handelte sich im wahrsten Sinne des Wortes um einen Teameinsatz, dem die Vollendung dieses Projekts zu verdanken ist“, sagt sie. 

    Dank dieser Großzügigkeit konnte Herts Einheit bei dem Besuch einer Grundschule im Dorf Chebelley die Materialien an die Kinder und den Direktor dieser Schule verteilen.

    „Der Besuch dieser Schule war Teil unserer dauerhaften Beziehungen mit den vielen Organisationen dieser Gegend“, sagt Hert. „Die Einwohner sind für jeden Artikel, den sie erhalten, sehr dankbar. Wie alle anderen Eltern auch wollen sie das Beste für ihre Kinder und hoffen, dass sie die Chance auf ein gutes Leben haben. Gleichgültig ob es sich um Kleidung oder Schulartikel handelte, die Menschen waren für jeden Artikel sehr dankbar. Den strahlenden Gesichtern und der Freundlichkeit, die uns entgegengebracht wurde, konnte ich entnehmen, dass wir unsere Zeit und Energie gut eingesetzt hatten.”  — Courtney Meyer

    Soldiers interact with Djiboutian women

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  • Von Schülern zu Regierungsvertretern

    Aug 20, 2013
    Participants with their elected counterparts

    Junge Erwachsene bereichern Organisationen oft mit erquickender Energie und neuen Ideen. Was geschieht jedoch, wenn es sich bei der Organisation um die Regierung handelt? Vor mehr als 30 Jahren hat ein philippinischer Kiwanis Club ein Programm ausgearbeitet, um diese Frage zu beantworten.

    Jährlich nehmen nahezu 50 der besten Schüler der Provinz Camarines Norte an der „Boys and Girls“-Woche teil. Wegen des Vermächtnisses, das mit diesem Programm im Zusammenhang steht, ist es wie „ein Traum, als offizieller Delegierter für seine Schule zu fungieren“, sagt Benigno Elevado, der Sekretär des Kiwanis Clubs Daet.

    Nachdem sie über Themen wie Führungsstile, parlamentarische Verfahren und Regierungsfunktionen aufgeklärt worden sind, wählen die Teenager unter sich einen Gouverneur, einen Vizegouverneur und einen Bürgermeister. Sie besetzen Positionen wie Provinzingenieur, Rechnungsprüfer, Rechtsbeauftragter oder Fremdenverkehrsbeauftragter. Da das Programm in Daet, der Hauptstadt der Provinz,  durchgeführt wird, haben die Schüler die Möglichkeit, sich jeweils eine Woche lang als Mitglieder sowohl der Provinzregierung als auch der kommunalen Regierung zu erproben.

    Elevado betont, dass die Schüler ihre Rolle sehr ernst nehmen. Die Landesregierung, die den Hauptteil der finanziellen Mittel bereitstellt, begrüßt diese Aktivität.

    „Wenn sie in der Rolle als Gouverneur dienen, wird von ihnen verlangt, den wirklichen Gouverneur bei öffentlichen Veranstaltungen zu vertreten und Ansprachen zu halten. Falls sie eine legislative Funktion ausüben, finden gemeinsame Sitzungen mit ihren Amtskollegen statt und alle Beschlüsse, die genehmigt werden, gelten als rechtswirksam. Diejenigen, die zu Richtern und Staatsanwälten ernannt worden sind, führen Scheinanhörungen durch. Neben ihren offiziellen Funktionen beteiligen sich die Schüler auch an bürgerlichen Aktivitäten wie dem Pflanzen von Bäumen oder Gefängnisbesuchen“, erklärt er.

    „Diese Erfahrung war sehr bereichernd und gab mir ein besseres Verständnis davon, wie unser Regierungssystem funktioniert“, sagt die Teilnehmerin Samantha Tanzo, die zur Vizegouverneurin gewählt wurde. „Ich durfte Seite an Seite mit meinen Amtskollegen arbeiten und konnte mich aus erster Hand davon überzeugen, wie schwierig es ist, eine Resolution zu verabschieden. Ein öffentlicher Angestellter sollte im Umgang mit verschiedenen Menschentypen jederzeit Geduld zeigen.” 

    „Auch wenn es nur für eine Woche ist: Die jungen Leute lernen sehr viel über diverse Regierungsabläufe, insbesondere was Entscheidungsprozesse und Gesetzgebungsverfahren betrifft“, sagt Elevado. „Es gibt viele ehemalige Teilnehmer, die heute Funktionen als gewählte Regierungsbeamte ausüben.”   

    „Einer von ihnen ist der Vizegovernor Jonah Pimentel, der während der Boys-and-Girls-Woche im Jahr 1984 zum Governor gewählt wurde. Sein Interesse für Gemeindearbeit wurde nach einer Aktion zur Unterstützung der Insassen des Provinzgefängnisses erweckt.

    Jetzt, wo ich ich mich auf der Seite eines Mentors befinde, bin ich darum bemüht, dass die Schüler so viel wie möglich von ihren Erlebnissen lernen, genauso wie ich.” 

    Tanzo denkt darüber nach, eines Tages ebenfalls diesen Weg einzuschlagen.
    – Courtney Meyer

    The participants plant trees

     

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  • Kiwanier kämpfen gegen die Auswirkungen von Wohnungslosigkeit

    Aug 02, 2013
    Stuff-a-bus

    Haben Sie jemals etwas gesehen, das Sie zu einem Serviceprojekt inspiriert hat? Das Bewusstsein für die Bedürfnisse der Gemeinde führte zur Einrichtung von drei Projekten und schuf eine Nische für den Kiwanis Club Bozeman, Montana.

    Während ihres Freiwilligeneinsatzes in einer Schule fiel der Kiwanierin Amber Guth aus Bozeman auf, dass viele der Schüler für den kalten Winter in dieser Gegend unzureichend bekleidet waren. Ihre Beobachtung war wohlbegründet.

    „Zwanzig Prozent der Einwohner Bozemans und der angrenzenden Gemeinden leben an oder unter der Armutsgrenze“, sagt sie. „Das bedeutet in etwa, dass sich 20.000 der 100.000 Menschen, die in Gallatin County leben, keine drei Mahlzeiten pro Tag und schon gar nicht Dinge wie neue Jacken, Turnschuhe und die Jahr für Jahr nötigen teuren Schulartikel leisten können. Während es bei uns viele Organisationen gibt, die sich für die Verbesserung des Lebens der Jugendlichen einsetzen, gibt es keine Einrichtung, die darauf vorbereitet ist, 20.000 Menschen zu helfen.” 

    Die vor drei Jahren gemachten Beobachtungen von Guth führten zu dem Ergebnis, dass der Kiwanis Closet (Kiwanis-Schrank) eingerichtet wurde. Mehr als 4.000 Personen wurden mit Schuhen, Kleidung sowie Schulmaterialien ausgestattet und erhielten Informationen über andere Organisationen. Das Projekt war anfänglich unter dem Namen Stuff-A-Bus („Einen Bus füllen“) bekannt und wurde dann in Kiwanis Closet umbenannt, nachdem ein dauerhafter Standort festgelegt worden war.

    „Meine Leidenschaft für diese Kinder und ihre Familien stammt aus meiner Kindheit und meinen Erlebnissen als alleinerziehende Mutter“, sagt sie.

    Leidenschaft ist mit Sicherheit das geeignete Wort für Guths Bemühungen. Bei der Zusammenführung von Gruppen, die sich für notbedürftige Kinder einsetzen, hat sie viel Talent bewiesen. Als Mitglied der Greater Gallatin Homeless Action Coalition (Obdachlosenvereinigung) stellte sie zum Beispiel eine Verbindung zwischen dem Montana Food Bank Network (Lebensmittelbank) und der Fakultät der Schule mit dem Ausbildungskoordinatoren für Obdachlose ihres Bundesstaates her, damit den obdachlosen Schülern bessere Serviceleistungen geboten werden können.

    „Weiterhin organisierte sie Makeovers, Kleider, Schulabschluss-Eintrittskarten, Abendessen und Transportleistungen für die benachteiligten Jugendlichen der Highschools Bozeman und Belgrade, die ansonsten nicht an den Feierlichkeiten ihres eigenen Schulabschlusses hätten teilnehmen können“, fügt die Clubsekretärin Mary Brydich hinzu.

    Guth ist nicht die Einzige mit einem guten Herzen für Menschen, die es im Leben schwer haben. Andere Mitglieder entwickelten alternative Methoden, um sich für dieselbe Sache einzusetzen.

    „Der Sprecher bei meiner ersten Kiwanis-Versammlung kam aus der Bozeman Highschool und hielt einen Vortrag über obdachlose Schüler und deren Bedürfnisse“, sagt das Mitglied Teresa Lerner. „Es war schockierend zu hören, wie hoch die Zahl der obdachlosen Schüler in unserer Gemeinde war und wie viele von ihnen tagtäglich hungern mussten. Teenager wollen nicht ausgesondert werden. Viele von ihnen gehen nicht zu einer Lebensmittelbank oder sie können nicht gehen. Sie scheuen sich, eine Agentur um Hilfe zu bitten.”

    Lerner wurde auf die vielen Essensreste nach dem Lunch-Buffet des Clubs aufmerksam. Sie wandte sich an den Leiter des Veranstaltungsortes und sie vereinbarten, dass das übrige Essen zur alternativen Schule geliefert wurde, wo es von einem der Lehrer verteilt wurde. „Der Lehrer sagte einfach, dass das Essen vom Kiwanis Club komme, damit kein Stigma damit verbunden war“, fügt sie hinzu.

    Und als das Toys-for-Tots-Programm („Spielsachen für Kinder“) der Gemeinde zu umfangreich für das Marine Corps und die American League wurde, schlossen sich die Kiwanier mit dem Lions Club zusammen, um während der Weihnachtszeit Spielsachen und Lebensmittelkörbe bereitzustellen.

    „Im Jahr 2012 haben wir 1.491 Kinder beschenkt, 951 Familien geholfen und 347 Lebensmittelkörbe in sechs Landkreisen verteilt“, sagt Brydich, die Präsidentin des Projekts, voller Stolz.

    Aber das Engagement des Clubs gegen Armut und Wohnungslosigkeit beschränkt sich nicht auf die Gemeinde. Die Mitglieder schlossen sich auch mit anderen Kiwaniern des Distrikts Montana zusammen, um Rucksäcke für Kinder, die nach einer Krise im Elternhaus bei Pflegeeltern untergebracht wurden, mit Waschsachen und Bekleidung zu fülle.

    „Ich glaube, dass es unsere Aufgabe als Kiwanier ist, etwas zu tun“, sagt Guth bescheiden.  —Courtney Meyer

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    Welche Gemeindeumfrage verdeutlichte Ihrem Kiwanis Club, welche Bedürfnisse er befriedigen kann? Erzählen Sie uns im nachstehenden Kommentarabschnitt bitte davon.

  • Französisch-Polynesien feiert Kinder und Kiwanis

    Aug 02, 2013
    Children learn how to make puppets

    Hinter einem Lastwagen, auf dem Kiwanis-Banner wehen, marschieren Kinder, die farbenprächtige handgearbeitete Handpuppen hochhalten. Jedes Kind trägt ein weißes T-Shirt und frische Blumen im Haar.

    Seit vier Jahren veranstalten die acht Kiwanis Clubs auf der Inselgruppe Französisch-Polynesien die Kiwanis-Tag-Aktion La Kiwanienne. An diesem Tag wird dazu aufgerufen, Kreativität zu zeigen, Freizeitbeschäftigung zu fördern und die Begeisterung der Mitglieder für Kiwanis und deren Mission, Service zu erbringen, hervorzuheben. In diesem Jahr wurde die Feier auf der Insel Tahiti von den Kiwanis Clubs Hei o Te Ra Tahiti und Oa Oa de Tahiti organisiert. Auch viele andere lokale Clubs leisteten Beiträge zu dieser Veranstaltung.

    Auch die Sonne trug ihren Teil bei und sorgte für eine rundum fröhliche Atmosphäre. Die von Musik und Snacks umgebenen Besucher waren von der Vielfalt der kreativen Workshops entzückt. Kinder bemalten und dekorierten T-Shirts, auf denen das Thema des Tages zu lesen war: „Walking as a Family for a Child“ („Die Familie läuft gemeinsam für ein Kind“). Außerdem wurden Blumenkränze geflochten. Eine der Lieblingsaktivitäten nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Erwachsenen war das Basteln lustiger Puppen aus alten Zeitungen, Stöcken und farbigen Stoffen.

    „Die Kinder hatten sehr viel Spaß beim Gestalten der Puppen und T-Shirts“, sagt François Bourget, Präsident-Elect des Kiwanis Clubs Oa Oa de Tahiti. „Die Bilder mit den fröhlichen, aufmerksamen und glücklichen Gesichtern der Teilnehmer sprechen für sich.”

    Im Anschluss an die Parade durch die Stadt bewerteten Preisrichter die individuelle Bekleidung der Kinder. Die Sieger erhielten Körbe, die mit Lebensmitteln und Geschenken gefüllt waren. Dieser wunderschöne Tag endete mit einem aparima, einem traditionellen polynesischen Tanz, der von den Kindern Mooreas anmutig aufgeführt wurde.

    „Alle Kiwanier waren von diesem angenehmen, herzlichen, mit Solidarität und Freundschaft ausgefüllten Tag entzückt“, sagt Bourget. „Die Teilnahme war ein großes Vergnügen. Es war eine reine Freude, die anderen Clubs und die Werte von Kiwanis kennenzulernen. Die Begeisterung wurde von uns allen verspürt.”  —Courtney Meyer

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    Was unternimmt Ihr Kiwanis Club, um seine Anwesenheit in der Gemeinde hervorzuheben? Erzählen Sie uns im anstehenden Kommentarabschnitt bitte davon.

  • Katastropheneinsatz

    Aug 02, 2013
    Aftermath of Harveyville tornado

    Im Februar 2012 wurde die Stadt Harveyville, Kansas, von einem Tornado verwüstet, der Bäume entwurzelte und Häuser zerstörte. Ron Snoddy, ein Kiwanier aus der Nachbarstadt Berryton, Kansas, reagierte auf die Katastrophe. Er zersägte Bäume, beseitigte Trümmer und half den Bewohnern dabei, ihre spärlichen Habseligkeiten zu retten. Er handelte als ausgebildeter Freiwilliger des Community Emergency Response Team (CERT), eines Notfallteams, das von seinem Kiwanis Club im Jahr zuvor gegründet wurde. 

    „Ich hatte das Bedürfnis, das zu tun“, sagt Snoddy. „Ich wollte der Gemeinde helfen.”

    Das Konzept der CERTs wurde im Jahr 1993 von der Federal Emergency Management Agency (FEMA) für Gemeinden in ganz Amerika adaptiert. Freiwillige werden in Katastrophenprävention geschult und darauf vorbereitet, anderen zu helfen, falls professionelle Rettungskräfte nicht unmittelbar zur Verfügung stehen.

    „Im Fall einer Katastrophe ist es unsere erste Aufgabe sicherzustellen, dass sich unsere Familien in Sicherheit befinden“, sagt CERT-Mitglied und Clubpräsidentin Bette Snoddy. „Danach schauen wir bei unseren Nachbarn nach und ermitteln, welche Gebiete unverzügliche Hilfe benötigen. Eventuell werden wir darum gebeten, in städtischen oder ländlichen Gebieten einfache Such- und Rettungsdienste durchzuführen oder unseren Nachbarn medizinische und/oder psychologische Hilfe anzubieten.”

    Für den Fall eines Feuers, eines Tornados oder einer Flut senden CERT-Captains, die kleineren Gebieten der Gemeinde zugeordnet sind, Situationsbeurteilungen an ihre Kommandozentrale, die dann wiederum diese Informationen an die Notfalleinsatzkräfte weiterleitet.

    „Wir wollen sichergehen, dass unsere Gemeinde sowohl gegenwärtig als auch für zukünftige Generationen ein sicherer Ort ist“, sagt Bette Snoddy. „Leider ereignen sich Katastrophen zu jeder Zeit und Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Vor kurzem gab es ein Feuer und ein alleinerziehender Elternteil mit vier Kindern war stark betroffen. Sie konnten sich alle in Sicherheit bringen. Etwas später, als die Realität einzusetzen begann, kam dann der große Schock. Es wurde den Betroffenen bewusst, was sie alles verloren hatten, und ihnen wurde klar, dass sie auf Soforthilfe angewiesen waren. Es beruhigt mich zu wissen, dass ich ihnen dabei helfen konnte, die Dinge in die richtige Perspektive rücken zu können.”

    Die Einsätze des CERT werden durch eine Vielfalt an Spendenaktionen, wie zum Beispiel einen Garagenflohmarkt und ein Plastikentenrennen auf einem nahe gelegenen See, sowie durch Zuschüsse und Hilfsmaterialien aus der Gemeinde unterstützt. Zu Beginn gehörten der Gruppe ausschließlich Kiwanier an. Aber Sturmerkennungskurse und ein Abend unter Nachbarn – Veranstaltungen, die primär vom Kiwanis Club gesponsert wurden und dazu gedacht waren, Sicherheit in einer familienfreundlichen Umwelt zu demonstrieren – führten zur Rekrutierung Anderer.

    Im Allgemeinen ergibt sich aus dem jeweiligen Hintergrund der Freiwilligen, welche Aufgaben ihnen zugewiesen werden. Menschen mit medizinischer Erfahrung werden oft im Triagebereich und im Such- und Rettungsdienst eingesetzt, während andere mit administrativen Aufgaben, der Durchführung von Kostenanalysen (im Zusammenhang mit dem Ereignis) und der Aufzeichnung persönlicher Arbeitszeiten betraut werden.

    „Da ich auf dem Land lebe, bin ich oft in Notfälle verwickelt, bei denen Tiere betroffen sind“, äußert sich der Kiwanier Rich Runnebaum zu seiner Rolle im CERT. „Wir müssen uns um unsere vierbeinigen Freunde genauso kümmern wie um unsere Nachbarn. Die Natur kann manchmal grausam sein.”

    Ungeachtet der psychologischen und oft körperlichen Anforderungen, die mit dieser Arbeit im Zusammenhang stehen, sind die Ergebnisse mit Sicherheit bereichernd. Das wurde Ron Snoddy insbesondere in dem Moment klar, als sich ihm bei einer kürzlich durchgeführten Blutspendenaktion eine Frau näherte, um eine Spende abzugeben. Nach einer kurzen Unterhaltung fanden die beiden heraus, dass Ron nach dem Tornado in Harveyville dabei geholfen hatte, die Trümmer vom ehemaligen Haus dieser Frau zu entfernen. „Sie war tief gerührt, ihn persönlich kennenzulernen“, erinnert sich Bette Snoddy. –Courtney Meyer

    Working in the control room

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    Hat Ihr Kiwanis Club schon einmal Einzelpersonen, die von einer Katastrophe heimgesucht wurden, unterstützt? Dann erzählen Sie uns im anschließenden Kommentarabschnitt bitte davon. 

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