Aktuelle Neuigkeiten

  • Der Nikolaus ist da!

    Nov 21, 2015
    Ein kleiner Junge aus Missouri trifft bei der Weihnachtsfeier des Kiwanis Clubs St. Joseph den Nikolaus.

    Al Boyer wird jedes Jahr erneut von der Weihnachtsstimmung erfasst. Boyer, ein Mitglied des Kiwanis Clubs St. Joseph, Missouri, spielt den Nikolaus, wenn sein Club die staatliche Helen-Davis-Schule zur jährlichen Weihnachtsfeier besucht.

    „Ich liebe es, den Nikolaus zu spielen, weil er etwas Magisches im Leben eines Kindes darstellt“, sagt Boyer. „Der Blick dieser leuchtenden Kinderaugen, wenn sie einem erzählen, ob sie lieb oder böse gewesen sind und was sie sich zu Weihnachten wünschen, ist etwas absolut Besonderes. Oft werden die Kinder auch sehr zutraulich und fangen an, von sich zu erzählen.“

    „Unser Club veranstaltet die Weihnachtsfeier in der Helen-Davis-Schule nunmehr seit über 50 Jahren“, fügt das Clubmitglied Colleen Kowich hinzu.  „Keiner erinnert sich eigentlich daran, wann und wie alles begonnen hat. Das Einzige, was wir wissen, ist, dass wir die Weihnachtsfeier schon immer ausgerichtet haben.“

    Die 60 Kinder, die diese Schule besuchen, kommen aus dem Nordwesten Missouris und  leiden unter Entwicklungsstörungen. Die meisten dieser Kinder wohnen nicht weit von der Schule entfernt. Es gibt aber auch viele, die täglich 1 ½ bis 2 Stunden pro Strecke mit dem Bus fahren müssen, um am Unterricht teilnehmen zu können.

    „Für die meisten Kinder ist die Weihnachtsfeier der Höhepunkt des Jahres. Jedes Kind erhält von den Wichteln, die den Nikolaus begleiten, eine mit Naschsachen und Obst gefüllte Geschenktüte sowie ein kleines Stofftier.“

    Und natürlich freut sich jedes Kind darauf, den Nikolaus zu sehen.

    „Viele der Kinder sind nicht in der Lage, ihre Freude verbal auszudrücken. Man sieht ihren  strahlenden Gesichtern jedoch an, dass sie diesen Tag genießen“, sagt Jennifer Burns, die Heimunterricht-Koordinatorin der Helen-Davis-Schule. „Viele Schüler wollen den langen Bart des Weihnachtsmanns anfassen und bestaunen seinen roten Anzug. Sie hören aufmerksam den lieben Worten zu, die er zu ihnen spricht, und sie freuen sich über ihre Geschenke.“

    „Es ist eine Ehre, sich den samtenen roten Anzug anzuziehen, den Bart anzuheften, die Glocken umzuhängen und selbst zu dem lustigen alten Weihnachtsmann zu werden“, sagt Boyer.  
    Dick Isenhour
  • Viel zu lachen

    Nov 21, 2015
    Der Komiker und Imitator Dave Burleigh ist bereits sowohl mit Charlie Sheen im Fernsehen aufgetreten als auch bei der Spendenaktion „Comedy Under the Stars“ („Comedy unter dem Sternenhimmel“) des Kiwanis Clubs Pahrump.

    Der Kiwanis Club Pahrump, Nevada, wird mit seiner Idee, eine etwas ungewöhnliche Spendenaktion durchzuführen, bestimmt derjenige sein, der zuletzt lacht. Seit fünf Jahren führt der Club Comedyshows zu Gunsten von Organisationen in der Gemeinde durch.

    „Wir dachten, es könnte Spaß machen, es mal mit einer Comedyveranstaltung zu versuchen“, sagt die ehemalige Clubpräsidentin Reva Braun. „Pahrump ist eine kleine Stadt, die etwa eine Stunde außerhalb von Las Vegas, Nevada, liegt. Unsere Stadt liegt mitten im Nirgendwo. Eines unserer Mitglieder hat eine Gruppe von Komikern ausfindig gemacht, die bereit sind, zu uns zu kommen und Vorstellungen zu geben.“

    Steven Briggs hat seine lustigen Geschichten und Soundeffekte bereits in Shows in ganz Kanada und den Vereinigten Staaten dargeboten, auch in Pahrump, Nevada.Das Projekt mit dem Namen „Laughing Under the Stars“ („Lachen unter dem Sternenhimmel“) benötigte viel Planung, erhebliche Unterstützung von der Gemeinde und viel Sinn für Humor. Nachdem wir die Organisation Comedy Machine, eine Agentur für aufstrebende Komödianten, kontaktiert hatten, schlossen sich die Kiwanier mit der ansässigen Familie Sanders zusammen, die für die Show ihre Kellerei zur Verfügung stellte.

    Die Planung erforderte mehr als nur Wein und Käse. Die Kiwanier aus Pahrump sammelten Geschenke für Verlosungen, für eine stille Auktion und für sogenannte Türpreise. Sie kümmerten sich um die Veranstaltungswerbung und arbeiteten mit der Handelskammer zusammen, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.

    Nach der Deckung der Kosten konnte die Stiftung des Kiwanis Clubs Pahrump mit den Einnahmen lokale Initiativen, wie z. B. Ausbildungsstipendien, unterstützen. Die erste Show dieses Jahres brachte durch Verlosungen und die stille Auktion 900 USD ein. Weitere 600 USD wurden durch die Eintrittskarten eingenommen.

    Nicht schlecht für ein bisschen Gelächter!  
    Nicholas Drake
  • Schach in den Augen eines Kindes

    Nov 15, 2015
    Der zehnjährige Octavian Panturu und die achtjährige Ioana Chicarosie regierten als König und Königin bei einem lebensgroßen Schachspiel. Der zehnjährige Octavian Panturu und die achtjährige Ioana Chicarosie regierten als König und Königin bei einem lebensgroßen Schachspiel.

    Zwanzig Schüler aus Vaslui, Rumänien, sind zum Kampf gekleidet – als nähmen sie an einer mittelalterlichen Darstellung teil. Einige tragen Kronen wie Könige oder Königinnen, andere tragen Ritterrüstungen und Läufergewänder. Diese Schüler sind jedoch Figuren in einem lebensgroßen Schachspiel.

    Die rumänischen Kiwanis Clubs Galați und Vaslui bemühten sich gemeinsam darum, die begabtesten Schachspieler der Region im Alter von acht bis 18 Jahren für den Schachwettbewerb von Vaslui ausfindig zu machen. Die Mitglieder der Clubs hatten die Kostüme für die qualifizierten Spieler eigenhändig angefertigt. Die Kinder bewegten sich auf einer Spielfläche aus schwarzen und weißen, in den Asphalt eingebetteten Quadraten aus Marmor.

    Zwei der begabtesten Schüler waren der zehnjährige Octavian Panturu und seine achtjährige Cousine Ioana Chicarosie. Die beiden Kinder sind internationale Schachmeister ihrer Altersklasse. Beim Wettbewerb in Vaslui belegten sie den ersten und dritten Platz – der zweite Platz ging an Malina Aciu.
    Ariana Gainer

  • „Polarthon“

    Okt 20, 2015

    Nach Beendigung des Rennens hält der Kiwanier Summa Gilbert an der Ziellinie (rechts) das Eliminate-Projekt-Banner empor.

    Das Gefühl von Asphalt unter den Füßen. Das Überwinden der Grenzen körperlicher Erschöpfung. Das anstrengende Training. All dies sind Erfahrungen, mit denen jeder Marathonläufer vertraut ist. Doch es gibt nur wenige Langlaufathleten, die das eisige Wetter, die extrem kalten Temperaturen und die geistigen Herausforderungen des Nordpolrennens ertragen haben.

    Gilbert Summa ist einer dieser Athlete.

    Summa GilbertDank der Bemühungen der Kiwanier aus Nancy, Frankreich, werden mehr als 5.500 Mütter und Babys vor mütterlichem und frühkindlichem Tetanus gerettet oder geschützt.

    Summa war einer von 44 Wettläufern, die am Nordpol-Marathon im vergangenen April teilnahmen. Trotz Temperaturschwankungen zwischen –25 und –40 Grad Celsius (–13 bis –40 Grad Fahrenheit) beendete er das 42,125 km lange Rennen in weniger als acht Stunden. Am Ende standen außerdem 9.000 Euro, die dem Eliminate-Projekt zugutekamen.

    „Das Ziel steht an zweiter Stelle“, sagte Summa zu UNICEF France (Französisch). „Was wichtiger ist, ist die Art und Weise, wie man an dieses Ziel gelangt. Während meines Abenteuers habe ich die Unterstützung der Menschen, die sich mit der Herausforderung, die ich mir persönlich gestellte habe, identifizierten und das Kiwanis-UNICEF-Projekt zu ihrem eigenen Projekt machten, sehr geschätzt. Meine persönliche Leistung verdanke ich all denjenigen, die sich für Kinder einsetzen.“

    Summa, der nunmehr den Nordpol (und im vergangenen Oktober Neuseeland) „erobert“ hat, ist somit Marathons auf fast allen Kontinenten gelaufen.

    Gilberts mit Schnee und Eis bedeckte Route führte insgesamt dreimal von Barnéo – einem russischen Eiscamp – bis zum Nordpol.„Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, einen Marathon auf jedem Kontinent dieser Erde zu laufen“, sagt Summa. „Ich glaube, ich werde nächstes Jahr in Nordamerika, in Südamerika und dann am Südpol laufen.“

    Als überzeugter Kiwanier hatte er sich dazu entschlossen, das Nordpolrennen mit einer Spendenaktion zu verbinden.

    „Ich war vom Projekt des Kiwanis-Netzwerks überzeugt“, erklärt Summa. Jeder Mensch, der ein Herz hat, möchte Kindern helfen. Kinder sind Teil unserer Menschheit. Es ist ein wunderbares Gefühl, etwas an andere Menschen weiterzugeben, was man auch erhalten hat. Ich freue mich, etwas für diejenigen tun zu können, die nicht wie ich vom Glück begünstigt sind. Man muss die Gelegenheit nutzen, zu helfen und bescheiden zu sein. Wir müssen die Vision von einer hoffnungsvolleren Zukunft für unsere Kinder mit anderen teilen.“

  • Einladung zum Spielen

    Okt 20, 2015

    Auf dem Festival verpackt eine Besucherin, deren Gesicht mit Schmetterlingsflügeln verziert ist, ihre selbstgebastelte Gesichtsmaske in einer mit Schmetterlingen dekorierten Tüte.

    J.P. Collins schaut sich lächelnd im Alderney Landing Park um. Der Clubpräsident des Kiwanis Clubs Dartmouth, Nova Scotia, ist von Kindern umringt, die sich am Mother Goose Festival erfreuen. Die Kinder springen in der Hüpfburg so hoch, wie sie nur können, sie dekorieren Plätzchen, lassen sich ihre Gesichter bemalen und warten geduldig auf ihr Ballonschwert oder -tier. Sie waschen Gold, lachen bei der Theatervorstellung, tummeln sich auf dem Kiwanis-Spielplatz, basteln, bekommen Geschichten vorgelesen, streicheln Ziegen, lassen sich abwaschbare Tätowierungen aufkleben oder melken eine (Plastik-)Kuh.

    Und alles ist gratis!

    „Es ist einfach schön, dass sich alle Kinder beteiligen können, ohne etwas bezahlen zu müssen“, sagt Collins. „Heutzutage ist alles so teuer, viele Eltern können sich das nicht leisten.“

    In der Tat kommen Kinder aus allen sozialen Schichten beim Kiwanis-Festival zusammen. Alle sind glücklich. Die Jungen und Mädchen müssen ihre Mütter nicht darum bitten, Tickets für die Hüpfburg zu kaufen. Kein Kind schaut sehnsüchtig dem Spielzeug nach, das ein anderes Kind erhalten hat.

    Das Mother Goose Festival in Dartmouth ist Teil einer Feier, die jedes Jahr im Juli in Erinnerung an die Gründung von Dartmouth und Halifax, Nova Scotia, im Jahr 1895 stattfindet.
    Fabienne April

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