Aktuelle Neuigkeiten

  • Aufklärung über Zahnhygiene

    Okt 21, 2013
    Dr. Techa Williams teaches about brushing teeth

    Kiwanier können den Erfolg ihres Serviceeinsatzes an den glücklichen Gesichtern derjenigen Menschen messen, denen sie geholfen haben. Um sicherzustellen, dass lachende Gesichter ein Zeichen sowohl der Zufriedenheit als auch der Gesundheit sind, klärt der Kiwanis Club St. John, Antigua, Kinder über die Wichtigkeit von Zahnhygiene auf.

    Im vergangenen Jahr, als sich eine Zahnärztin dem Club anschloss und ihre Kenntnisse dem Programm „Young Children: Priority One“ (YCPO, „Kleinkinder: Priorität Eins“) widmete, wurde sie von jedermann angestrahlt. Die Clubmitglieder hatten sich Gedanken darüber gemacht, wie sie Schulkinder über Zahnhygiene aufklären könnten.

    YCPO ist ein fortlaufendes Kiwanis-International-Serviceprogramm, das sich den Bedürfnissen der jüngsten Gemeindemitglieder zuwendet. Die Projekte ‒ von der Förderung des öffentlichen Bewusstseins für Immunisierungen bis hin zu Erziehungsberatung ‒ zielen darauf ab, einen positiven Einfluss auf die entscheidenden Lebensjahre eines Kindes auszuüben.

    In interaktiven Kursen und anhand eines übergroßen Zahnmodells sowie eines Teddybären lernen die Schüler zweier Grundschulen in Antigua die geeigneten Zahnputztechniken. Zusätzlich werden sie darüber aufgeklärt, welche Nahrungsmittel gut und welche schlecht für die Zähne sind. „Zahnbelag ist eine Ansammlung von Bakterien und stellt eines der häufigsten Probleme dar, die zu Munderkrankungen wie Karies oder Parodontitis führen. Dem kann Abhilfe verschafft werden, indem man den Kindern die richtige Zahnputztechnik beibringt und sie über die Folgen schlechter Zahnhygiene aufklärt“, erklärt Clubmitglied und Zahnärztin Techa Williams.

    „Die Altersgruppe der Erstklässler wurde gewählt, weil sich YCPO hauptsächlich Kindern im Alter zwischen null bis fünf Jahren zuwendet und auch weil viele Kinder in diesem Alter teils noch Milchzähne sowie teils schon ihre bleibenden Zähne haben“, erklärt sie.

    Lokale Händler beliefern den Club mit den benötigten Materialien. Jeder Schüler erhält eine Zahntabelle mit dem Kiwanis-Logo, die vom Club entworfen worden ist.

    „Jedes Kind erhielt eine Zahnbürste, eine Tube Colgate-Zahncreme sowie eine Zahntabelle“, sagt die Clubpräsidentin Doniza Alexander. „Die Kinder waren sehr aufgeregt und haben sich gefreut. Die Schulleitung und die Lehrer haben uns voll unterstützt.“

    „Wir fingen in der Grundschule von Greenbay an, weil der Club bereits seit einer Weile Aktivitäten in der Gemeinde Greenbay durchgeführt hatte“, sagt Williams. Der Club hatte der Schule zuvor Bücher und eine Uhr gespendet.

    „Die anderen Schulen wurden deshalb ausgesucht, weil sie sich zumeist in großen, nicht wohlhabenden Gemeinden befanden. Für die Zukunft ist geplant, das Programm auf alle Grundschulen, die sich auf der Insel befinden, auszuweiten.
    — Courtney Meyer

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    Führt Ihr Club Lernprojekte für jüngere Kinder durch? Dann erzählen Sie uns im nachfolgenden Abschnitt doch bitte davon.

  • Motorradfahren für Mütter und Babys

    Sep 24, 2013
    Burlison and his motorcycle in Indianapolis

    Robert Burlison Jr., ein 28 Jahre alter Kiwanier, fährt sogar noch länger Motorrad. Seine Idee, eine Leidenschaft für den Service mit der Freude zu kombinieren, die er fühlt, wenn er eins mit den Elementen ist, führte zu einer Motorradtour durch 48 Bundesstaaten der USA, die einen Guinness-Weltrekord nahekam und für Mütter und Babys weltweit mehr als 25.000 USD einbrachte.

    Vor zehn Jahren hatte Burlison, ein Mitglied des Kiwanis-Clubs La Cañada A.M., Kalifornien, eine Erleuchtung. „Ich dachte, es wäre cool, eine Tour zu machen, die wirklich eine echte Tour ist, vor allem, wenn ich sie mit etwas verbinde, das einen Zweck hat“, sagt er.

    „Mein Vater traf den Nagel auf den Kopf, als er sagte, dass Kiwanier echte Cowboys sind“, erklärt er. „Sie sind höflich und respektvoll und wenn sie etwas tun, dann nicht, um eine Gegenleistung zu bekommen.”

    Die Analogie zu Cowboys ist ein Bezug auf den Film „City Slickers - Die Großstadt-Helden“, der die Geschichte von drei Freunden erzählt, deren Midlife-Crisis sie dazu bringt, im Urlaub Vieh durch den Westen der USA zu treiben, um Erneuerung und einen Zweck zu finden.

    Burlison wurde auch von seinem Vater inspiriert, der in diesem Frühjahr verstarb. „Dad ging zur U. S. Navy, als er 19 war, und flog die Avenger-Torpedo-Kampfflieger“, erklärt er. „Dadurch wurde sein Leben sehr wichtig. Aber ich diente im Frieden, also was konnte ich tun?”

    Nachdem er die Idee einige Jahre überdacht hatte, schlug er sie seinem Kiwanis-Club vor und sammelte Ideen für einen Zweck, für den er fahren könnte. Die globale Kampagne von Kiwanis International für Kinder, „Das Eliminate-Projekt“, schien perfekt zu passen.

    „Ich tue das, um hervorzuheben, dass man seinen eigenen Weg finden muss, um etwas zu erreichen“, überlegt er. „Ich beschloss, Motorrad zu fahren, aber jeder muss selbst herausfinden, was das Geheimnis seines Lebens ist, indem man sich ansieht, was man tun möchte und wie man es tun könnte.”

    Die Idee umzusetzen, war nicht einfach. Der Ehrgeiz des Clubs, den bei 18.025 Kilometern liegenden Rekord für eine Motorradfahrt in einem einzelnen Land zu brechen, erforderte die Unterstützung eines Komitees von Clubmitgliedern, die zu Logistikern wurden. Sie planten die Route und setzen sich mit den Clubs in den ausgewählten Städten in Verbindung. Obwohl die Regeln des Guinness-Buchs der Rekorde vorgeben, dass Burlison die zusammenhängenden 48 Bundesstaaten nicht verlassen darf, teilt er seine Botschaft ‒ und die Möglichkeit, an einer Verlosung eines gespendeten BMW C650GT Maxiscooters teilzunehmen ‒ per Skype mit Alaska und Hawaii.

    Während der 19.795-km-Tour hat Burlison, der liebevoll „The Eliminator“ genannt wird, unterschiedliche Motorradfahrergruppen getroffen, wurde in den Heimen von Familien- und Kiwanis-Mitgliedern willkommen geheißen und sogar zu TV- und Radioshows eingeladen. Diese Unterstützung zeigt nicht nur den Geist der Kiwanier, sondern ermöglicht es dem Club von La Cañada A.M. auch, die Kosten des Projekts niedrig zu halten und am Ende hoffentlich einen Scheck über 25.000 USD für Das Eliminate-Projekt zu präsentieren.

    Zu Burlisons Lieblingsstopps gehört Wichita, Kansas, wo er in seinem Hotel zehn Motorradfahrer der American Legion traf, die ihn zum Club-Treffen begleiteten, und Parkersburg, West Virginia, wo er zu einem Club-Treffen eingeladen wurde, einschließlich Presse, örtlicher Beamter und Mitgliedern eines anderen nahegelegenen Kiwanis-Clubs.

    Wenn er von der Großzügigkeit spricht, die er durch andere erfahren hat, stellt er klar: „Deshalb haben wir die Tour den Kiwanis Unity Ride to Eliminate genannt.”  — Courtney Meyer

    Um mehr über Burlisons Reise zu lesen, besuchen Sie www.kure2013.com/blog (Englisch).

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    Unterstützt Ihr Kiwanis-Club Das Eliminate-Projekt? Sagen Sie uns im nachstehenden Kommentarbereich, wie das geschieht. 

  • Ein Spielzeug zum Trost

    Sep 24, 2013
    Boy receives a K-Pompinours from a firefighter

    „Meine Tochter bekam Krampfanfälle“, erinnert sich eine Mutter, und die Feuerwehr eilte der Familie zur Hilfe. Glücklicherweise konnte das Mädchen nach diesem schlimmen Ereignis mit einem Stofftier, das ihr von den Kiwanis Clubs des Departements Yonne, Frankreich, geschenkt wurde, getröstet werden.

    Das Plüschtier habe eine Verbindung zwischen ihrer Tochter und dem Feuermann, der ihr diesen Teddybären gab, hergestellt, erklärte die Mutter. „Die Bewunderung für diesen Feuerwehrmann war auch sehr lange nach diesem schmerzhaften Erlebnis noch nicht verblasst. 

    Seit Dezember 2012 konnte L’opération des K-Pompinours mehr als 60 Kinder, die ein gesundheitliches Problem durchmachen mussten, einen Hausbrand oder einen Autounfall überstanden hatten, beruhigen und trösten. Ein ähnliches Projekt wurde bereits zuvor von der Feuerwehr in Yonne durchgeführt. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten konnte es jedoch nicht fortgesetzt werden.

    Zwei Kiwanier – Gérard Bolle, pensionierter Feuerwehrmann und ehemaliger Präsident des Kiwanis Clubs Sens, Frankreich, und Myriam Poivet, ehemalige Kiwanierin aus Auxerre – machten ihren Clubs die Notwendigkeit, traumatisierte Kinder zu trösten, deutlich und schlugen zur Lösung eine Partnerschaft vor.

    „Es ging darum, einen Hersteller zu finden, der mit minimalem Kostenaufwand Stofftiere herstellte, die den europäischen Kinderspielzeug-Normen für Kinder im Alter zwischen null und drei Jahren entsprechen“, erklärt Bolle. „Wir haben den Stofftieren den Namen K-Pompinours gegeben: ‚Kʻ für ‚Kiwanisʻ, ‚pompiʻ für ‚pompierʻ (Feuerwehrmann) und ‚oursʻ für ‚Bärʻ.”

    Die Stofftiere werden von der französischen Firma Moulin Roty hergestellt, in großen Mengen gekauft und zur Gewährleistung ihrer Sauberkeit in Plastik eingepackt. Auf der Verpackung befindet sich ein Kiwanis-Sticker. Das Projekt L’opération des K-Pompinours hat sich seit seiner Initiierung im Dezember 2012 in den Kiwanis Clubs weit ausgebreitet, wobei sich zwei weitere Clubs im Departement Yonne entschlossen haben, sich dem Projekt anzuschließen.

    Indem sie die Stofftiere zusätzlich mit Nackenstützen und Medikamenten ausgerüstet haben, haben die Feuerwehrmänner die Wichtigkeit dieser Plüschtiere umso mehr verdeutlicht.

    „Mit diesen Plüschtieren können wir kleine Kinder trösten und erfahren, wie groß ihre Schmerzen sind. Das ist sehr wichtig für die Ersthelfer, die keine Gelegenheit auslassen, die Nützlichkeit und Wirkung dieser Stofftiere zu demonstrieren“, sagt Bolle stolz. Dank dieser Spielzeugtiere konnte ein Dialog mit den Kindern hergestellt und der Transport zum Krankenhaus – sehr zur Überraschung der Eltern – erleichtert werden. Oft fragen die Eltern die Feuerwehrmänner, was sie ihnen für diese aufmerksame Behandlung schulden oder ob sie die Stofftiere wieder zurückgeben müssen.  — Courtney Meyer

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    Arbeitet Ihr Kiwanis Club mit einem Bereich des öffentlichen Dienstes zusammen? Dann erzählen Sie uns im nachstehenden Kommentarabschnitt doch bitte davon.

  • Anwälte teilen ihr Wissen mit der Gemeinde

    Sep 24, 2013
    Bruce Bigelow advises a client

    Bruce Bigelow ist seit nahezu 20 Jahren Mitglied bei Kiwanis. Vor kurzem ging er von seiner Arbeit im Bereich Verwaltungsrecht in den Ruhestand. Sein Engagement, einkommensschwachen Menschen rechtliche Unterstützung anzubieten, führt er jedoch in seiner Freiwilligenarbeit fort und er rät anderen Kiwaniern, genau dasselbe zu tun.

    „Seit der Eröffnung meiner privaten Praxis im Jahr 1980 habe ich viele Personen vertreten, die ihre berufliche Zulassung gegenüber der strafrechtlichen Verfolgung durch staatliche Behörden verteidigten. In lediglich zwei Fällen hatten diese Personen eine Rechtsschutzversicherung. In der Regel traten Einzelpersonen gegen den Staat an. Oft waren sie mit ihren Zahlungen weit in den Rückstand geraten und es dauerte oft mehrere Jahre, bis sie durch monatliche Abzahlungen die angefallenen Schulden begleichen konnten. Oftmals haben wir Einspruch eingelegt, obwohl den Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen werden konnte. Ich habe es nicht fertiggebracht, einen Klienten, der einen guten Fall hatte, wegen begrenzter Geldmittel abzuweisen.”

    Vor sechs Jahren begann Bigelow sein Engagement in die Organisation Volunteer Legal Services of Central Texas umzuleiten. VLS ist ein in Austin ansässiges Netzwerk von freiwilligen Anwälten, die Einzelpersonen, die sich keinen Anwalt leisten können, rechtliche Unterstützung anbieten. Die im Jahr 1981 gegründete gemeinnützige Organisation bietet kostenlose zivilrechtliche Beratung an und vertritt Einzelpersonen oder Familien und hilft ihnen dabei, sich in unangefochtenen Fällen selbst zu vertreten.

    „Das ist genau das, was diese Menschen brauchen. Sie müssen wissen, wohin sie sich wenden sollen, was sie tun können und wie sie eine Beschwerde einzureichen haben“, erklärt er.

    Alle Einzelpersonen, die an den informativen Sprechstunden teilnehmen, haben ein geringes Einkommen und können sich keinen Anwalt leisten. Sie suchen nach Rat, wie sie staatliche Agenturen ansprechen sollten oder wie sie von den vielen Serviceleistungen, die ihnen zur Verfügung stehen, Gebrauch machen können.

    In einem Fall ging es zum Beispiel um eine Frau, die in einer gewalttätigen Beziehung lebte und einen Truck von ihrem Partner gekauft hatte. Den Kauf konnte sie mit dem Fahrzeugbrief belegen, das Fahrzeug hatte sie bis dahin jedoch noch nicht erhalten. Aus Furcht wollte sie ihren Partner nicht damit konfrontieren. „Ich habe ihr geraten, sich an die Polizei zu wenden und in Begleitung eines Polizeibeamten den Wagen abzuholen“, sagte er.

    „Es ist ein befriedigendes Gefühl, jemandem zu helfen, der ungerecht behandelt worden ist und es sich nicht leisten kann, einen Anwalt zu bezahlen“, sagt Bigelow. „Wenn man aufmerksam zuhört, gelangt man an einen Punkt, wo die Leute merken, wie sie sich selber helfen können, und nicht weiterhin hilflos dastehen.”

    Oft geht es auch einfach nur darum, Einzelpersonen über ihre Rechte aufzuklären. In einem anderen Fall handelte es ich um eine Person, deren Versicherung sich weigerte, Schadensersatz zu zahlen. „Ich half dabei, ein Schreiben aufzusetzen, um dieser Situation den nötigen Nachdruck zu verleihen“, teilt er mit.

    Bigelow sieht die Notwendigkeit für andere pensionierte Kiwanier, die Fähigkeiten, die sie sich im Verlauf ihrer Karrieren angeeignet haben, und ihren Kiwanis-Service anderen Menschen und ihren Gemeinden anzubieten.

    „Viele Menschen wären überrascht, wenn sie sehen würden, wie umfangreich die Welt der gemeinnützigen Verbände im Hinblick auf Beschäftigungen und auf die gesamte Geschäftsaktivität wirklich ist“, sagt er. „Der Gründung eines gemeinnützigen Verbandes steht eine Person (oder mehrere Personen) mit einer Vision voran. Sehr oft fehlt es an den notwendigen Geldmitteln und dem Fachwissen, ein Unternehmen aufzubauen und zu starten. Ich beabsichtige zum Beispiel eine Gruppe gemeinnütziger Anwälte zu erreichen, die Rechtsberatung zu Angelegenheiten anbieten, die die Eingliederung und vor allem die Steuerbefreiung vor dem amerikanischen Finanzamt betreffen. Außerdem werden für die neu gegründeten gemeinnützigen Verbände auch Kiwanier gesucht, die sich im Finanzwesen auskennen, und Personen, die Kenntnisse im Verfassen von Förderanträgen besitzen.” 
    — Courtney Meyer

     

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    Gibt es in Ihrem Kiwanis Club Mitglieder, die ihre während des Arbeitslebens erworbenen Fähigkeiten durch einen Serviceeinsatz mit der Gemeinde geteilt haben? Dann erzählen Sie uns im nachfolgenden Abschnitt doch bitte davon.

  • Fahrräder bringen Mobilität und Hoffnung

    Sep 24, 2013
    Jim Christnacht

    Als der Kiwanier Jim Christnacht aus Helena, Montana, im Jahr 1994 auf die große Anzahl von Fahrrädern aufmerksam wurde, die von der Polizei sichergestellt worden waren, kamen seine Gedanken ins Rollen.

    „Ich dachte an die vielen Erwachsenen und Kinder, die diese Fahrräder gut gebrauchen könnten“, sagt er. „Ich erkundigte mich bei der Polizei nach der Möglichkeit, versuchsweise eine geringe Anzahl an Fahrrädern herrichten zu lassen und sie an Menschen zu verteilen, die sie gebrauchen können. Letztendlich übertraf dieses Experiment unsere Erwartungen bei Weitem!”

    Kurz nachdem er im Jahr 1994 von der Landesregierung Montanas in den Ruhestand trat, startete er das Projekt. Er setzte sich zum Ziel, 1.000 Fahrräder zu spenden. Heute – nahezu 19 Jahre später – hat er dieses Ziel so gut wie erreicht.

    „Am Anfang nahm ich Kontakt mit Schulen und gemeinnützigen Gruppen auf, die Kinder unterstützen, wie Big Brothers Big Sisters oder Helena YMCA“, erklärt er. 

    „Schon bald darauf kamen gemeinnützige Gruppen hinzu, die sich unterstützungsbedürftigen Erwachsenen zuwandten. Es ist dieselbe Methode, die ich auch weiterhin anwende.”

    Später fanden die Fahrräder auch beim Helena YWCA, beim Shodair-Kinderkrankenhaus, bei der Salvation Army (eine internationale christliche Wohltätigkeitsorganisation) und bei der West Mont Organisation (eine gemeinnützige Organisation, die sich um behinderte Menschen im Bundesstaat Montana kümmert) neue Besitzer gefunden.

    Nach so vielen Servicejahren ist Christnachts Bekanntheitsgrad in der Gemeinde und der seiner Fähigkeiten, Fahrräder zu reparieren, gestiegen. „Manchmal geben die Leute meinen Namen an andere Menschen weiter, die ein Fahrrad benötigen“, teilt er mit.

    Er sagt, dass er aus der Not heraus gelernt habe, Fahrräder zu reparieren. „Als ich im Bundesstaat Washington zur Highschool ging, hatten weder meine Freunde noch ich ein Auto. Bei Sonnenschein oder Regen fuhren wir alle die fünf Meilen bis zur Schule mit dem Rad. Meine Frau und ich haben vier Söhne und eine Tochter. Schon allein deshalb war ich immer sehr mit der Instandhaltung von Fahrrädern beschäftigt.”

    Mittlerweile ist die Reparatur der Fahrräder mehr oder weniger zu einer Art zweiten Arbeit geworden. Die vielen Dankesbriefe, die er und sein Kiwanis Club erhalten, motivieren ihn, seine Arbeit fortzusetzen. Zum Beispiel erhielt er eine Karte vom Friendship Center, einer in Helena ansässigen Agentur und Notunterkunft für Opfer von häuslicher und sexueller Gewalt. Diese Karte enthielt mehrere einzelne Mitteilungen von Familien und Mitarbeitern.

    „Vielen Dank. Vielen Dank. Vielen Dank! Die Freude, die man einem Menschen mit einem Fahrrad machen kann, ist unbeschreiblich. Sie haben unseren Familien so viele Möglichkeiten eröffnet“, steht in einer Mitteilung. „Die Kinder haben so viel Freude mit den Fahrrädern! Ich glaube, dass sie die Räder nur dann nicht benutzen, wenn sie schlafen oder essen“, heißt es in einer anderen Nachricht.

    Sogar die Aufmerksamkeit des Gouverneurs wurde geweckt. „Ihre Liebenswürdigkeit und Ihre Bemühungen, anderen zu helfen, sind eine Inspiration für alle Bürger Montanas“, schrieb der ehemalige Gouverneur Brian Schweitzer. „Ich bin sicher, dass diese Fahrräder den Kindern, die sie erhalten, viel Freude bringen und auch in den kommenden Jahren einen guten Zweck erfüllen werden.”  — Courtney Meyer

    Möchten Sie anderen eine Kiwanis-Geschichte erzählen? Dann senden Sie Ihre Geschichte zur Berücksichtigung an shareyourstory@kiwanis.org.

    Gibt es in Ihrem Kiwanis Club  Mitglieder, die große Träume und Projektideen haben? Dann erzählen Sie uns im nachfolgenden Abschnitt doch bitte, wie diese Mitglieder vom Club unterstützt werden.

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