Aktuelle Neuigkeiten

  • Saitama beginnt mit einer neuen Tanztradition

    Nov 18, 2013
    Japanese children dancing

    Für einen Tag wurde die tägliche Routine der Passanten in der geschäftigen Innenstadt von Saitama, Japan, unterbrochen. Völlig unerwartet wurde ihr Tag von einer Gruppe von Kindern, die einen schwungvoll choreografierten öffentlichen Auftritt vorführten, verschönert.

    Yosakoi Soran sind Tanzfestivals, bei denen traditionelle japanische Tanzbewegungen mit moderner Musik kombiniert werden. Für gewöhnlich finden diese Aufführungen während Sportveranstaltungen oder in Schulen statt. Der Kiwanis Club Saitama entschloss sich jedoch dazu, diesen Wettbewerb in der Innenstadt auszurichten, damit die Aufführung der Kinder von den Passanten gesehen werden konnte.

    „Es handelte sich um die erste Veranstaltung dieser Art für uns“, sagt das Clubmitglied Nozomu Otokozawa. „Es hat Spaß gemacht, mit ansehen zu können, wie sich die Kinder bemühten, während sie von den Erwachsenen ermutigt wurden. Selbstverständlich waren die kleinen Kinder wirklich goldig.”

    Yosakoi Soran ist eine Mischung von Musik aus dem Westen (Yosakoi aus Kochi) und dem Norden (Soran aus Hokkaido) Japans, deren Rhythmen durch den Einsatz von Naruko-Klöppeln unterstützt wird.

    Die Teilnehmer des Festivals kommen aus Kindergärten, Kinderhorten, Grundschulen und Yosakoi-Soran-Gruppen. Da bei dieser Veranstaltung verschiedene Altersgruppen vertreten waren, gaben die Kiwanier keine Bewertung ab. Stattdessen erhielt jeder einzelne Teilnehmer eine Auszeichnung. Bei den Verleihungen richteten sich die Kategorien jedoch nicht nach bestimmten Stufen wie zum Beispiel der ersten oder zweiten Klasse. Die Kategorien der Auszeichnungen lauteten: Schwingung, Fleiß, Begeisterung, Belastbarkeit, Bewegung, optische Schönheit und Teamarbeit. Darüber hinaus stellten die Sponsoren auch Snacks, Taschenlampen und Preise wie Briefpapier und Handtücher bereit.
    Jack Brockley

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    Veranstaltet auch Ihr Kiwanis Club Festivals? Dann erzählen Sie uns im nachfolgenden Kommentarabschnitt doch bitte von Ihrem Erlebnis.

  • Kiwanis hilft Jugendlichen, bei Besichtigungen kreativ zu sein

    Nov 18, 2013
    A Flat Stanley looks out over Pittsburg
    Ein bekanntes Zitat von Aurelius Augustinus lautet: „Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“ Ein Kiwanis Club in Pennsylvania half einem Lehrer dabei, eine neue kreative Methode zu entdecken, indem er das obige Zitat in seinem Geschichtsunterricht berücksichtigte.

     
    Dank der Phantasie von Brandon Whitfield (dem Sohn zweier Clubmitglieder), der in einer Grundschule in Charlotte, North Carolina, unterrichtet, entdeckte der Kiwanis Club Sheraden, Pittsburgh, Pennsylvania, eine einfache Methode, ein Lächeln auf die Gesichter der Kinder zu zaubern.

     „Brandon hatte sich gewünscht, seinen Schülern die Möglichkeit zu geben, Lebenserfahrungen außerhalb von Charlotte zu sammeln. Aufgrund des hohen Armutsanteils unter seinen Schülern hatte er jedoch Bedenken, ob er mit einer 100-prozentigen Beteiligung rechnen könnte“, erklärt die ehemalige Clubpräsidentin Debbie Whitfield.

    Das im Jahr 1964 geschriebene Kinderbuch „Flat Stanley“ („Der flache Franz“), in dem ein Junge Namens Stanley Lambchop im Schlaf von einer über seinem Bett hängenden Pinnwand plattgedrückt wird, inspirierte den Kiwanis Club dazu, Brandon zu helfen, einen kostengünstigen Weg ausfindig zu machen, seinen Schülern Besichtigungstouren in einer anderen Stadt zu ermöglichen. Durch die körperliche Verwandlung ist Stanley in der Lage, an vielen Abenteuern teilzunehmen. Oft faltet er sich zusammen und verschickt sich dann selbst in einem Briefumschlag an Freunde.

    Das Buch diente als alternative Methode, Mathematik, Geographie und das Leseverstehen zu unterrichten. Bald darauf nahm diese Lehrmethode jedoch ihre eigene Gestalt an. Brandon, der von Pennsylvania nach North Carolina umgezogen war, beschrieb seiner Klasse ein einfaches Szenario: „Ich hatte Heimweh und wollte, dass die Schüler meine Familie und meine Freunde kennenlernen“, sagt er.

    Seine Schüler malten Selbstporträts auf Karten und erzeugten somit eine eigene „platte Version“ von sich selbst, mittels derer sie den Staat Pennsylvania erkundeten. Bevor diese Doppelgänger ihre Reise begannen, suchten die Schüler Pittsburgh auf der Landkarte und diskutierten darüber, welche Vorstellungen sie von dieser Stadt hatten. Als die Briefe der Schüler, die die platten Menschen enthielten, in Pittsburgh ankamen, zeigten die Mitglieder des Clubs Sheraden diesen Figuren zwei Wochen lang die Stadt.

    Der Club freute sich über dieses Projekt. „Mein platter Elijah begleitete mich auf meinen Arbeitsplatz an der University of Pittsburgh. Bei einem Besuch in der Schule für Zahnmedizin wurden seine Zähne gereinigt. Er besichtigte das Kindermuseum, rodelte mit meinen Enkelkindern den Hang hinunter und lernte sogar den Bürgermeister von Pittsburgh kennen“, teilt Debbie Whitfield mit. „Unsere Clubmitglieder legten Sammelalben an, sammelten Briefe und andere kleine Geschenke. Eines der Mitglieder besuchte den Hershey-Hersteller und schickte an die („echten“) Kinder in Charlotte Päckchen mit Hershey Kisses (Schokolade).” 

    „Die Schüler waren begeistert. Wenn die Briefe ankamen, erstrahlten ihre Gesichter, dieser Anblick war unbezahlbar!“, sinniert Brandon Whitfield.

    Die Schüler haben durch dieses Erlebnis viel gelernt, aber auch die Kiwanier haben davon profitiert. „Ich glaube, dass sich dieses Projekt für jeden gelohnt hat“, sagt Debbie Whitfield. „Die Kinder haben einen Einblick in Gegenden außerhalb ihrer eigenen Gemeinde bekommen und uns wurde die Möglichkeit geboten, unser Leben mit den Augen eines Kindes zu sehen! Unserer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.“
    Courtney Meyer

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    Führt auch Ihr Club Ausbildungsprojekte für kleine Kinder durch? Dann erzählen Sie uns im nachfolgenden Kommentarabschnitt doch bitte davon.

  • Key-Club-Alumna teilt ihre Erinnerungen und leiht ihre Stimme

    Nov 18, 2013
    Kimberly Woods

    „Die Zeit, die ich während meiner hektischen Highschool-Tage im Key Club verbrachte, war wie ein Geschenk. Ich hoffe, dass vielen anderen Menschen auch die Möglichkeit geboten wird, durch ihren Key Club Gutes für das Gemeinwohl zu tun.” 

    Kimberly Woods ist eine Schauspielerin und Synchronsprecherin. Ihr Lebenslauf beinhaltet eine Erfahrung, die sie mit vielen anderen Kiwaniern teilt: die Mitgliedschaft in einem Key Club. Als sie bei ihrer Arbeit vor kurzem mit ihren Erinnerungen daran konfrontiert wurde, wurde ihr klar, wie sehr die Organisation ihre Persönlichkeit geprägt hat.

    Woods, die schon als junges Mädchen Interesse dafür gezeigt hat, sich für ihre Gemeinde einzusetzen, wurde im ersten Oberschuljahr Mitglied des Key Clubs der Highschool Newark, Delaware. „Ich hatte nach einer Möglichkeit gesucht, mich an etwas zu beteiligen, das dem Gemeinwohl nützt. Als ich von all den Dingen hörte, für die sich der Key Club einsetzte, wollte ich unbedingt diesem Club angehören“, sagt sie. „Während meiner Highschool-Zeit habe ich mich an vielen Aktivitäten beteiligt. An meine Erlebnisse im Key Club erinnere ich mich jedoch am liebsten. Sie zählen definitiv zu meinen besten Erfahrungen.”

    Die Projekte, an die sie sich am besten erinnern kann, sind diejenigen, bei denen die Auswirkungen ihrer Beteiligung am deutlichsten wurden. „Wir haben in einer Bibliothek Geschenke verpackt, um Geld für die American Cancer Society (amerikanische Krebsgesellschaft) zu sammeln“, erinnert sich Woods. Gemeinsam mit Freunden Geschenke einzupacken, war eine leichte Sache. „Die Freude, die dadurch jedoch bei anderen Menschen geweckt wurde, war genau das, was ich am meisten liebte.”

    Die Clubprojekte zum Schutz der Umwelt hatten sichtbaren Einfluss auf die Stadt und regten auch ihre Gedanken an. Es handelte sich um Dinge wie die Reinigung von Naturgebieten und Straßenstreifen sowie das Pflanzen von Bäumen. „Insbesondere das Letztere war eine tolle Sache, weil wir immer wieder im selben Feld Bäume pflanzten. Jedes Jahr kamen wir zurück und konnten sehen, wie die Pflanzen gewachsen und gediehen waren. Wir konnten uns mit eigenen Augen davon überzeugen, was unser Handeln bewirkt hatte. … Ich wusste auch zuvor schon, wie wichtig es war, den Regenwald zu retten, und welch große Bedeutung den Bäumen zukommt, aber durch diese Art von Projekten wurden all diese Tatsachen für mich noch relevanter.”

    Anhand eines Zitats von Martin Luther King Jr. hebt sie die Bedeutung hervor, die dem Service beigemessen wird: „Was auch immer einen direkt betrifft, betrifft indirekt alle. Ich kann niemals sein, was ich sein sollte, solange du nicht bist, was du sein solltest." 

    „Serviceleistungen erinnern einen daran, dass wir alle miteinander verbunden sind“, sagt sie zusammenfassend. 

    Heute ist Woods eine erfolgreiche Schauspielerin und Synchronsprecherin, die bereits in populären US-Fernsehshows wie „iCarly“ und der Comedy- und Dramaserie „The Game“ wie auch in verschiedenen Filmen und Werbespots für Chrysler und Verizon aufgetreten ist. „Auch heute noch frage ich immer wieder, was ich dazu beitragen kann, dass sich Welt zum Besseren verändert. Ich glaube, dass sich diese Denkweise auf meine Karriere als Schauspielerin übertragen hat, weil ich mir jedes Mal, wenn ich an einem Film oder an einem kreativen Projekt arbeite, die Frage stelle, wie ich durch dieses Projekt etwas verändern kann.”

    Die Wichtigkeit der Freiwilligenarbeit sowie der Möglichkeit, etwas an die Gemeinde zurückgeben zu können, hatte auch Auswirkungen auf andere Bereiche. „Einmal pro Woche lese ich Erst- und Zweitklässlern in einer Grundschule etwas vor und fördere somit über eine Organisation namens BookPALS die Alphabetisierung.”

    Anfang dieses Jahres schloss sich der Kreis ihrer Karriere und ihrer Interessen, als sie dafür ausgewählt wurde, das Voiceover für ein Werbevideo von Key Club International zu übernehmen. „Diese Tätigkeit weckte alle Erinnerungen an den Club und die Liebe, die ich für diese Organisation hatte, in mir. Während ich an dem Video arbeitete, stellte ich mir ein Gespräch mit meiner Nichte vor, die bald in die Highschool gehen wird, und wie ich ihr davon erzählen werde, wie wunderbar meine Zeit im Key Club gewesen ist.”

    „Es ist eine Sache, wenn man in den Nachrichten von Problemen hört, aber etwas anderes, wenn man das Gefühl hat, selbst etwas bewirkt zu haben. Und innerhalb einer Gruppe, zum Beispiel in einem Key Club, kann etwas erreicht werden, was immer größer wird. Ich hoffe, dass viele Schüler dazu inspiriert werden, sich einem Key Club anzuschließen. Key Club ist eine Erfahrung, die nicht nur im Leben derjenigen Menschen etwas verändert, denen der Club dient, sondern auch im Leben der Schüler selbst.”  Courtney Meyer 

     

    Newark High School Key Club during Woods' senior year

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    Sind auch Sie eine Key-Club-Alumna? Dann erzählen Sie uns im nachfolgenden Abschnitt doch bitte etwas von Ihrer persönlichen Key-Club-Erfahrung.

  • Mehr als nur der Aufbau von Verbindungen innerhalb der Gemeinde

    Nov 18, 2013
    Wetumka builds

    Bevor sich die Kiwanier im Jahr 2005 der Sache verschrieben, „den Kindern der Welt zu dienen“, beschrieb Kiwanis International die Ziele der Organisation lediglich mit dem einfachen Motto „Wir bauen“. Für einen Club in Oklahoma beschreibt das Motto „Wir bauen“ jedoch weiterhin ganz eindeutig die Rolle, die er in seiner Gemeinde einnimmt.

    „Wir arbeiten mit verschiedenen Förderclubs zusammen, damit wir Arbeitskräfte und Zeit bereitstellen können, um etwas Neues aufzubauen oder Umbauarbeiten auszuführen“, erklärt die Clubsekretärin Susie Absher. „Unsere Einsätze sind hauptsächlich auf Schulprojekte ausgerichtet. Wir wollen sicherstellen, dass sich die Kinder, die an Sportveranstaltungen teilnehmen – sowohl die Zuschauer als auch die Sportler –, jederzeit sicher fühlen können, ob innerhalb oder außerhalb des Gebäudes.”

    Obwohl einige Mitglieder Erfahrungen als Schweißer haben, arbeiten sie überall, wo sie gebraucht werden. Die Gruppe hat ein „Welcome to Wetumka“-Schild errichtet sowie eine Pressekabine, einen Imbiss-Stand für das Softball-Feld, das Sponsorenschild für die Football-Mannschaft sowie Kartenschalter für das Softball- und Baseballfeld – das passenderweise als Kiwanis-Feld bezeichnet wird – gebaut. Und die Liste geht noch weiter.

    „Darüber hinaus haben wir dabei geholfen, unseren Stadtpark zu verschönern sowie zu erhalten, und wir haben einen Pavillon über dem BBQ-Grill an unserem See gebaut“, sagt Absher.

    „Hierbei handelt es sich um Serviceeinsätze für die Gemeinde“, sagt das Clubmitglied Roy Osborn.  Courtney Meyer

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    Hat sich auch Ihr Kiwanis Club daran beteiligt, etwas zu bauen? Dann erzählen Sie uns doch bitte im nachfolgenden Kommentarabschnitt davon.

  • Krebsüberlebender verbreitet Hoffnung

    Okt 21, 2013
    Lum Ellis at Ochsner

    Foto von Stephen Legendre

    Eine Krebsdiagnose kann Gefühle der Erschütterung, Verwirrung und Frustration hervorrufen. Der Kiwanier Columbus „Lum“ Ellis vom Kiwanis Club Kenner North, Louisiana, hat sich zum Ziel gesetzt, dem Wort „Krebs“ den Schrecken zu nehmen und den betroffenen Patienten mit Trost und Verständnis zur Seite zu stehen.

    Im Februar 2009 erhielt Ellis die erschütternde Diagnose. Nachdem er seit einem Monat an immer schlimmer werdenden Magenschmerzen gelitten hatte, suchte er die Notaufnahme auf. Die Untersuchung ergab, dass er am Non-Hodgkin-Lymphom erkrankt war. Das Non-Hodgkin-Lymphom ist eine Form von Krebs, die ihren Ursprung im lymphatischen System hat ‒ einem Netzwerk im Körper, das Teil des Immunsystems ist.

    „Die Art und Weise, wie mich das Pflegepersonal im Krankenhaus behandelte, beeindruckte mich sehr“, sagt Ellis über das Ochsner Medical Center in New Orleans, Louisiana. „Alle gingen sehr liebevoll und fürsorglich mit mir um. Aus diesem Grund habe ich das Versprechen gegeben, mich als Freiwilliger bei ihnen zu melden, falls ich wieder gesund werden würde.“

    Dieses Versprechen hat er gehalten. Vor vier Jahren half er einer Krankenschwester der onkologischen Abteilung bei der Vorbereitung einer Orientierungsveranstaltung zur Chemotherapie. Bei dieser Veranstaltung wurden Patienten darüber aufgeklärt, was nach der Diagnose alles auf sie zukommt.

    „Viele dieser Menschen sind aufgeregt und nervös. Sie wollen sich dieser Behandlung nicht unterziehen und schon gar nicht bereitwillig“, sagt er.

    Ellis, der selbst eine sozialpsychologische Ausbildung hat, weiß, wie wichtig der Aufbau von Beziehungen ist. Er nimmt sich jeden Tag die Zeit, um sich um Patienten zu kümmern, die gerade erst ihre Diagnose erhalten haben, und um mit schon vertrauten Gesichtern ein Gespräch zu führen. Er möchte sicherstellen, dass die Betroffenen mit ihrer gesundheitlichen Situation zurechtkommen.

    „An der Körpersprache und den Gesichtsausdrücken kann ich erkennen, wie sich die Menschen ändern. Die Tatsache, dass 68 Prozent der Menschen, bei denen Krebs diagnostiziert wird, diese Krankheit überleben und an anderen Ursachen sterben, spricht für sich und ich habe es auch persönlich schon oft erlebt.“

    In einer anderen von ihm angewandten Strategie geht es darum, das Wort  „Krebs“ häufig auszusprechen und diesem Begriff somit die vielen negativen Assoziationen zu nehmen. „Wir versuchen, uns in die Lage der Patienten zu versetzen. Bei der Chemotherapie-Orientierung geben wir unser Bestes, eine persönliche Verbindung zu den Patienten aufzubauen. Wir bieten ihnen eine Besichtigung des Labors an und beantworten ihre Fragen zu Schmerzen, Haarausfall und Blutuntersuchungen.“ Außerdem werden sie über die Wichtigkeit einer gesunden Ernährung und darüber aufgeklärt, dass sie wegen ihres geschwächten Immunsystems im Umgang mit anderen Menschen vorsichtig sein sollten.

    „Lum besitzt die Fähigkeit, anderen Menschen das Gefühl zu geben, willkommen zu sein und sich wie zu Hause zu fühlen, obwohl es ihnen nicht gut geht. Er verbringt seine Zeit gerne mit unseren Patienten und tröstet sie während ihrer Behandlung“, sagt sein Vorgesetzter.

    Obgleich es ihm gelang, mit Hilfe dieser Interaktionen die Einstellung der Patienten zu ihren Prognosen zu ändern, weist Ellis auf eine Studie hin, die vor allem die Vorteile der Freiwilligenarbeit für die Freiwilligen demonstriert. Er beharrt darauf, dass ihm die zwei Tage pro Woche in der Onkologieabteilung mehr gegeben hätten, als er jemals einer anderen Person geben könnte.

    „Ich hoffe, dass noch mehr Kiwanier ‒ vor allem, wenn sie den Punkt in ihrem Leben erreicht haben, wo sie die Zeit und das Bedürfnis haben, Service zu leisten ‒ erkennen, dass es mehr Freude macht als jede andere, bezahlte Aufgabe“, sagt Ellis.  — Courtney Meyer

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    Gibt es in Ihrem Kiwanis Club Mitglieder, die einer anderen Organisation ihre Zeit widmen? Dann erzählen Sie uns doch bitte im nachfolgenden Abschnitt von diesen Mitgliedern.

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